02-05-2007, 08:17
Ihr seid mir aber lustige Gesellen ;)
Gottschalk macht zwar nicht (direkt) Werbung für Religion, doch was die Werbestrategien gewisser Unternehmen angeht, da ist er ganz fleissig bei der Sache und verkündet beharrlich, dass Gummibären und Co. "mache den Menschen froh". Auch eine Art von Frohbotschaft, von einem netten Katholiken. Wenn es denn so einfach wäre, bei Bedarf ein Goldbärchen zu knabbern, um dann froh und heiter durch das Leben zu schreiten. Die Kirchen usw... müssten vor Scham erblassen, gegenüber einer jener fröhlichen Konsumreligion. Wird die Gesellschaft infantilisiert?
Bitte, mit Humor lesen.
Inhalte, welche wir unseren Kindern weitergeben, bedürfen einer ständigen Reflexion. Ich halte das für sehr wichtig. Auch wenn man/frau schon älter ist. Manches bestätigt sich, manches muß verworfen werden, da es keinen Bestand oder sinnvollen Inhalt mehr hat. Cat Stevens achte ich (wie eigentlich alle Menschen), gerade wegen seiner religiösen Haltung. Ich hab ihn noch nie eine "menschenverachtende Predigt " reden hören. Er macht Musik, tut Gutes und ist Vater.
Was ist religiöse Erziehung und wohin gehört sie (wirklich)? Eine reine Privatsache oder Aufgabe für Staat und Gesellschaft? Ich meine, sie ist reine Privatsache und eben nicht Aufgabe des Staates. Dafür aber sind die religiösen Gemeinschaften mehr gefordert und der einzelne Mensch - Eigenverantwortung und Zugehörigkeit.
Für die Zukunft wünsche ich mir: Trennung von Staat und Kirche/Religion.
Dafür: Ein Schulfach Ethik, kombiniert mit Philosophie.
Kinder und Jugendliche würde so lernen, Fragen zu stellen, ohne fertige Antworten reproduzieren zu müssen. Religiöses Leben und Tradition gehören in die jeweiligen Gemeinschaften, nicht aber in die Schulen. Religiöse Erziehung in der Schule ist zwar praktisch (Kontrolle), jedoch läuft es der Aufgabe einer Gesellschaft zuwider, ein (wert)neutrales Bildungsangebot für alle zu schaffen. Ausserdem erachte ich eine Benotung im Fach Religion als ziemlich unsinnig.
Religion ist nicht immer leichte Kost - gegenüber manchen Schleckereien - vielmehr, eine Haltung, die den Menschen stark machen sollte, wenn es um Würde und Freiheit geht, um Sinn und Zugehörigkeit. Sie soll den Menschen einbetten in ein grösseres Ganzes und ihn dabei gleichermassen in seiner Individualität stärken.
Lea
Gottschalk macht zwar nicht (direkt) Werbung für Religion, doch was die Werbestrategien gewisser Unternehmen angeht, da ist er ganz fleissig bei der Sache und verkündet beharrlich, dass Gummibären und Co. "mache den Menschen froh". Auch eine Art von Frohbotschaft, von einem netten Katholiken. Wenn es denn so einfach wäre, bei Bedarf ein Goldbärchen zu knabbern, um dann froh und heiter durch das Leben zu schreiten. Die Kirchen usw... müssten vor Scham erblassen, gegenüber einer jener fröhlichen Konsumreligion. Wird die Gesellschaft infantilisiert?
Bitte, mit Humor lesen.
Inhalte, welche wir unseren Kindern weitergeben, bedürfen einer ständigen Reflexion. Ich halte das für sehr wichtig. Auch wenn man/frau schon älter ist. Manches bestätigt sich, manches muß verworfen werden, da es keinen Bestand oder sinnvollen Inhalt mehr hat. Cat Stevens achte ich (wie eigentlich alle Menschen), gerade wegen seiner religiösen Haltung. Ich hab ihn noch nie eine "menschenverachtende Predigt " reden hören. Er macht Musik, tut Gutes und ist Vater.
Was ist religiöse Erziehung und wohin gehört sie (wirklich)? Eine reine Privatsache oder Aufgabe für Staat und Gesellschaft? Ich meine, sie ist reine Privatsache und eben nicht Aufgabe des Staates. Dafür aber sind die religiösen Gemeinschaften mehr gefordert und der einzelne Mensch - Eigenverantwortung und Zugehörigkeit.
Für die Zukunft wünsche ich mir: Trennung von Staat und Kirche/Religion.
Dafür: Ein Schulfach Ethik, kombiniert mit Philosophie.
Kinder und Jugendliche würde so lernen, Fragen zu stellen, ohne fertige Antworten reproduzieren zu müssen. Religiöses Leben und Tradition gehören in die jeweiligen Gemeinschaften, nicht aber in die Schulen. Religiöse Erziehung in der Schule ist zwar praktisch (Kontrolle), jedoch läuft es der Aufgabe einer Gesellschaft zuwider, ein (wert)neutrales Bildungsangebot für alle zu schaffen. Ausserdem erachte ich eine Benotung im Fach Religion als ziemlich unsinnig.
Religion ist nicht immer leichte Kost - gegenüber manchen Schleckereien - vielmehr, eine Haltung, die den Menschen stark machen sollte, wenn es um Würde und Freiheit geht, um Sinn und Zugehörigkeit. Sie soll den Menschen einbetten in ein grösseres Ganzes und ihn dabei gleichermassen in seiner Individualität stärken.
Lea
