WiTaimre schrieb:genau das wollte ich damit auch sagen - an den Religionen und ihrem Bedarf an frommen und eintraechtigen Glaeubigen lag es doch kaum, dass Religion Schulfach wurde.
Dooch, liebe WiT,
schulische "Biblische Geschichte" alias "Religion" als Unterrichtsfach ging eindeutug von (christlich-protestantischer) Religionsgemeinschaft aus, war eindeutig auch durch ein personelles Veto-Recht der Kirchen gekennzeichnet.
Man könnte sogar so weit gehen, dass das ganze Schulsystem von den Religionsgemeinschaften, von IHREM ureigenen Interesse an Bildungsqualifikation ihrer Mitglieder ausging, auch an ihrem Interesse, dafür nicht aus eigenen Finanztöpfen zu zahlen.
Problematisiert wurde es erst im 20. JH. nach dem Ende der monarchischen LandesHerren als "höchste Bischöfe", der etwas deutlicheren Trennung von Kirche und Staat.
Seitdem sollte man auch gedanklich etwas transparenter trennen, zwischen religiöser Grundunterrichtung und Weiterbildung der Religionsgemeinschaften selbst und den staatlichen Angeboten an Religionsunterricht und Theologie-Studien.
Als ein staatlichen Unterdrückungs-oder Moralisierungs-Instrument für pflegeleichtere Untertanen ist das ihmo gegenwärtig kaum treffend zu beschreiben.
Fritz
Liebet eure Feinde, vielleicht schadet das ihrem Ruf! (Jerci Stanislaw Lec)
Wer will, dass Kirche SO bleibt - will nicht, dass sie bleibt!
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