07-11-2025, 20:52
(07-11-2025, 18:02)bellevue schrieb: Im umgangssprachlichen, alltäglichen Bereich ist der Gebrauch des Wortes "Wahrheit" meiner Meinung nach dennoch völlig OK. Im philosophischen und speziell im "weltanschaulichen" Diskurs aber ist "Wahrheit" letztlich eine völlig sinnentleerte Begrifflichkeit, die dafür aber mit lauter aufgeblasenen, moralinsauren Emotionen angefüllt wird und mit der man dann wie mit einer irgendwie existierenden "Entität" herumjongliert
sehr richtig! und treffend formuliert
Zitat:Und weil das Wort "Wahrheit" überhaupt nichts Sinnvolles aussagt, man damit aber teils heftige Emotionen und emotional aufgeladene Urteile schüren kann, ist es gerade bei religiösen Ideologien mit Allein-Wahrheits-Vertretungs-Anspruch über alle Maßen beliebt
jaja, die berüchtigten "glaubenswahrheiten"...
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)

