In den USA wurde die Idee des Schwundgeldes in den Jahren 1932/33 von Irving Fisher erfolglos propagiert.
Dort war die Idee, anstatt monatlich Klebemarken auf die Geldscheine zu kleben, jeden Monat ein kleines Kästchen des Geldscheines mit der Schere wegzuschnipseln, wodurch der aufgedruckte Wert entsprechend verringert hätte werden sollen
Dies wäre vielleicht eine Vereinfachung des handwerklichen Modus gewesen (kein kleben erforderlich), aber die Idee des Schwundgeldes konnte sich nicht durchsetzen, man hätte den aktuellen Wert jedes einzelnen Geldscheins jeweils durch Subtraktion errechnen müssen!
Dieser Rechenaufwand wäre bei einem einzelnen Geldschein noch zumutbar gewesen, aber ein Käufer einer Ware zahlt ja nicht mit einem einzelnen Geldschein, sondern mit mehreren Geldscheinen und bekommt kleinere Geldscheine als Wechselgeld zurück
Jeder Kauf eines Paars Schuhe wäre aufgrund des Wechselgeldes zur rechnerischen Mammutaufgabe geworden
Interessante Theorie, aber in der Praxis unbrauchbar
Dort war die Idee, anstatt monatlich Klebemarken auf die Geldscheine zu kleben, jeden Monat ein kleines Kästchen des Geldscheines mit der Schere wegzuschnipseln, wodurch der aufgedruckte Wert entsprechend verringert hätte werden sollen
Dies wäre vielleicht eine Vereinfachung des handwerklichen Modus gewesen (kein kleben erforderlich), aber die Idee des Schwundgeldes konnte sich nicht durchsetzen, man hätte den aktuellen Wert jedes einzelnen Geldscheins jeweils durch Subtraktion errechnen müssen!
Dieser Rechenaufwand wäre bei einem einzelnen Geldschein noch zumutbar gewesen, aber ein Käufer einer Ware zahlt ja nicht mit einem einzelnen Geldschein, sondern mit mehreren Geldscheinen und bekommt kleinere Geldscheine als Wechselgeld zurück
Jeder Kauf eines Paars Schuhe wäre aufgrund des Wechselgeldes zur rechnerischen Mammutaufgabe geworden
Interessante Theorie, aber in der Praxis unbrauchbar

