24-11-2025, 12:19
(23-11-2025, 17:55)subdil schrieb: Der Begriff der Synchronizität wurde eingeführt von dem bekannten Psychoanalytiker C.G. Jung. Wikipedia definiert eine Synchronizität so:
"Als Synchronizität bezeichnete C.G. Jung zeitlich korrelierende Ereignisse, die nicht über eine Kausalbeziehung verknüpft sind (die also akausal sind), jedoch als miteinander verbunden, aufeinander bezogen wahrgenommen und gedeutet werden".
man beachte das von mir gefettete. es handelt sich eben um kein phänomen eines realen zusammenhangs, sondern um ein wahrnehmungsphänomen
tausende vorkommnisse, die ebenfalls zeitlich korrelieren, falölen niemandem auf - aber das eine oder andere dann aus dem einen oder anderen grund zufällig doch. ersteren mißt kein mensh besondere bedeutung bei, zweiteres fällt einem auf und wird von schlichten gemütern zu einem paranormalen oder transzendenz-phänomen hochgejazzt
psychologisch (und zwar ganz normal, nicht etwa tiefenpsychologisch nach jung) bzw. neurophysiologisch leicht erklärbar und verständlich. unser gehirn ist eben auf mustererkennung ausgelegt, und zwar aus effizienzgründen. wenns aus dem busch brüllte, hatte der urmensch keine zeit, um lange darüber zu sinnen, ob das denn nun wirklich ein löwe war - denn er wäre vermutlic schon lang im magen des raubtiers gewesen, bis diese überlegungen zu ende gewesen wären. also erkennt sein gehirn muster: es brüllt - muß also ein löwe sein - abhauen!
die mustererkennung der synchronizität läuft nach dem gleichen prinzip: wir sehen etwas, und das gehirn versucht, dem einen sinn zu geben
Zitat:Was ist nun das Besondere, das Herausragende an diesem und ähnlich gelagerten Phänomenen? Meines Erachtens sind diese Phänomene der unumstößliche und unwiderlegbare Beweis dafür, dass das materialistisch-mechanistische Weltbild definitiv falsch ist
so funktionieren beweise aber nicht
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)

