09-01-2026, 13:54
(08-01-2026, 17:37)Zero1 schrieb: Glauben ist ein Nicht-Wissen. Nicht-Glauben auch
jein. man kann ja auch wissen und muß daher nicht glauben
Zitat:Eine Nicht-Existenz von Höhere ist nicht bewiesen
das ist auch epistemologisch unmöglich, so schwammig, wie dieses "höhere" definiert ist (nämlich konkret gar nicht)
ich kann beweisen, daß in meinem wohnzimmer kein elefant ist - aber weder kann ich beweisen, daß es in unserem universum keine kleinen grünen männchen gibt, noch die nichtexistenz von etwas, was andere als "höheres" bezeichnen (ohne es auch nur konkret faßbar zu definieren). bzw. die nichtexistenz von unsichtbaren grün-rosa-karierten elefanten auf der rückseite des mondes
"atheismus" per se ist einfach eine weltsicht "ohne gott", also nicht an götter zu glauben oder diese für das eigene weltbild zu benötigen und vorauszusetzen. daß es auch "starke" atheisten gibt, die behaupten, nachweislich zu wissen, daß es keine götter gibt - ja, stimmt auch. sie stellen aber wohl keineswegs die mehrheit aller atheisten dar, noch wären sie definitionsbestimmend für "den atheismus"
Zitat:Die, die glauben leben in ihrer eigenen Welt; die, die Höheres ablehnen aber ebenso
semantische nickelei, um bedeutungs- und geltungsgleichheit vorzutäuschen. ich würde nicht sagen, "in meiner eigenen welt zu leben", nur weil ich mich an das real faßbare halte
bruno8, hast du dir einen neuen account zugelegt, um zustimmung zu deinen ansichten unter einem weiteren namen vorzutäuschen?
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)

