27-11-2007, 23:07
Flat schrieb:wenn ich recht verstehe, siehst Du den Teufel als Gegenspieler (oder notwendige) Ergänzung zu G'tt.
Nein das tue ich nicht. Für mich ist der Verwirrer der Gott der alles in sich vereint. Das Positive sowie das Schlechte
Flat schrieb:Ich finde es schon überraschend, dass Du Dich für mein Verständnis so an die christliche Mythologie anlehnst.
Ich versuche dir meinen Werdegang auch aus der christlichen Perspektive zu beschreiben. Eigentlich ist mein Gottesbild eine überreligiöse Sache. Es besteht aus eigener Interpretation und Suche in diversen Schriften (u.a halt in der Bibel) und aus meiner Arbeit in der Beschwörung und Meditation
Flat schrieb:Wenn Du jemanden folgst, der für Elend und Leid steht, liegt es da nicht nahe, auch Elend und Leid zu verursachen?
Wie stehst Du folglich zu Liebe, Vertrauen und Mitgefühl?
Für mich ist aber nicht das Bild des Elends und Leids das Bildnis des Teufels. Der diabolus ist für mich der eigentliche Schöpfer der nach seinem Bilde schuf. Er vereint alles Gute und Böse in sich
Flat schrieb:Aber dennoch scheinst Du Dich in der christlichen und jüdischen Mythologie zu bewegen. Ein Schöpfer, der Gegenpol, der die Entscheidungsfähigkeit bringt.
Warum kein göttliches Wesen, was beides vereint?
So ein Wesen erkenne ich ja ;) Ich versuche das Ganze halt auch über eine christliche oder jüdische Sichtweise klar werden zu lassen - wenn es einmal dieses einengende Prinzip eines Demiurgen gab dann ist es für mich eher im Verfall begriffen, ich glaube dass die Ordnung dem Chaos welches der diabolus repräsentiert weichen muss.
Vielleicht hast du das im Laufe meines Beitrags gemerkt mir fällt es noch sehr schwierig das alles in verständliche und allgemeine Worte zu fassen. Ich werde mir mal mehr Zeit dafür nehmen meine Gedanken zu gliedern und zu verschriftlichen

