26-12-2007, 04:08
Klaudia schrieb:Ich möchte vor allem deshalb fasten, weil ich mich dadurch seelisch besser fühle, ich kann meine Gebete vertiefen, ich fühle mich so näher bei Gott. Auch fühle mich dann einfach wohl, wenn ich daran denke, dass ich den Hunger mit den Armen teilen darf. Doch ich weiß nicht so recht ob es in Ordnung ist, das Essen einfach wegzuwerfen. Ich hab ja keine andere Wahl, um zum Fasten zu kommen.Arme würden wohl eher den Kopf schütteln oder solch jugendlich religiöse "Begeisterung" derer im Luxus für ziemlich verdreht halten, wenn sie denn nicht wirklich wüttend würden, es als ungeheuerliche Anmaßung auffassen würden, wenn da jemand zu meinen scheint, aus dem Vollen durch zeitweisen Wegwerfen von LEBENSmitteln, durch ein paar Tage fasten irgendwetwas verstehen zu können von Armut. Armut endet nicht einfach so nach Wochen, sie ist auch keine religiöse Übung zum sich besser fühlen, der egoistischen eigenenen Wellness wegen, führt auch nicht zu höherem Status bei Gott ... Sie ist schlicht materieller Mangel ohne Ausweg ... durch ungerechte Recourcenverteilung.
Ich denke, Gott will ebensowenig Armut wie ihre Glorifizierung wie Schädigung der eigenen Gesundheit religiösen Wahns wegen.
Wie weit ab vom Ernst und der Praxis des Lebens muss man sein, um so undankbar mit Leben(smitteln) und Gesundheit umzugehen?
Fritz
Liebet eure Feinde, vielleicht schadet das ihrem Ruf! (Jerci Stanislaw Lec)
Wer will, dass Kirche SO bleibt - will nicht, dass sie bleibt!
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