10-03-2008, 11:25
Fritz7 schrieb:Ich frage dann doch, ob die Modelle der antiken Apokalypse-Phantasten für uns so konstruktiv hilfreich sind im Umgang mit unseren gesellschaftlichen Problemstellungen. Untergangs-Verliebtheit macht doch eher passiv?Apokalyptische Literatur ist ein künstlerisches Mittel, z. B. die Unterdrückung des Glaubens in der römisch geprägten antiken Welt zu verarbeiten. Mag sein, dass Verliebtheit in diese Literaturform zu Passivität führt, mag aber auch sein, dass sie damals den Aufbruch in die Neuzeit mit Abschaffung der Sklaverei oder der Anbetung des Kaisers eingeleitet hat bis hin zur konstantinischen Wende.
Mir selbst sind diese Vorgänge nicht bekannt, und für mich selbst lehne ich diese Literaturform ab; ich wollte nur darauf hin weisen, dass sie ihre Verdienste haben kann ja nach historischer Situation.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

