16-03-2008, 18:41
Hallo :)
Einen Schritt zuruecktretend aus diesem ganz intensiven Kleinkram weiss man wieder, dass es ein 1-Ding aus a) Materie und b) Energie ist, das man kennen will. Viele treten aber diesen Schritt nie mehr zurueck.
Etwas simpler verglichen: "Was ist links von meiner re.Hand am Koerper?" das laesst sich beschreiben durch "freipraeparieren, dann komme ich tiefer ind tiefer und ende nachher bei den Fingernaegeln der li.Hand und staune
- uuups? - ganz zuinnerst hat meine re.Hand ein Spiegelbikld und unterwegs ist sie sooo "breit"? (von Kopf bis Fuss, ich sah das ja nicht)
- alsdann verkuende ich die Lehre ueber "Alles links von einer re.Hand" und wuerde mit jedem streiten, der mir was von Fuessen, li.Haenden oder Koepfen oder gar von einem Koerper-Rumpf erzaehlen will. "Die koennen kaum so wichtig sein, denn ich war gruendlich" - glaub ich dann.
Der Schritt zurueck und die Erinnerung an die erste Fragestellung :"links der Hand am Koerper" benoetigt eine Festlegung, ab wann hier der "Koerper" ist und diese Frage aufhoert, sinnvoll weiter beantwortet zu sein.
Der Mensch besteht aus Koerper, Geist, Sozialanteil.
Beide letzteren sind unsichtbar und sozusagen Seele. Das Philiophische Denk-Werkzeug ist aber auchnur ein Anteil unserer Gesamt-Seele, und das, was individuell an mir ist, ist wegen des Sozial-Anteils, den ich darstelle, ist nur ein Teil aus potentiell ca.60 Mitmenschen, also nicht aus meinem Material alleine erklaerlich oder beschreibbar. Hier fuer muesste ich dieses Sozial-Gesamt auch da haben und sehn, was fuer ein Teil ich darin grad bin.
Religion ist sehr stark im Bereich des Sozial-Gesamtes zuhause, und daher nicht kongruent mit dem, was ich will oder denken kann. Nicht deckungsgleich mit "ich" in meiner sterblichen Huelle. Stribt hier "einer", wird er in den andern auch noch existieren.
Was dieses Gesamt schliesslich lehrt, interessiert Philosophen, das darf es, denn in dem Wir sind auch philosophische Denker dabei: Mit-Organ, nie es selbst. Deshalb weise ich rastlos darauf hin, dass Religion etwas besagt wie soziale Anbindung - ganz egal, ob das Wort sich philogisch noch irgendwie erklaeren laesst. Die Praxis definiert das so.
Bio-logisch kann man sich wohl nur maximal ca.60 Personen praesent halten. Aber das ueberlappt sich dann ja mit andern am "Rand" dieser "60" zu einem groesseren Gefuege des Zusammenhalts.
Man laesst sich also auch von Nicht-Mitgliedern philosophisch kritisieren und das Gesamt wird erstreben, der Vereinbarkeit mit diesen Denkern naeher zu kommen, aber kann natuerlich das auch erst im Mass der an dem Wir beteiligten Denker. Daher kommen aeltere Gemeinschaften - sofern sie solche Kontakte pflegten, darin weit, ohne an Zusammenhalt zu verlieren.
mfG WiT :)
Zitat:Ekkard: Je mehr wir uns einer bestimmten Kenntnis nähern, umso mehr Kenntnis verlieren wir an anderer Stelle.Das ist wohl auch das, was die "Heisenberg'sche Unschaerfe-Relation" besagt. Da geht es z.B.darum, ob Licht aus Materie oder Enegie besteht. Je mehr man speziell in die Nachforschung dieser Energie-Wellen geht, die freiwerden, wenn so ein Photon beim Entspannungshuepfen eines Elektrons auf diese Energie verzichten kann, desto mehr verliert man Genaueres ueber dessen materiellen Bestand aus dem Blick - und umgekehrt.
Einen Schritt zuruecktretend aus diesem ganz intensiven Kleinkram weiss man wieder, dass es ein 1-Ding aus a) Materie und b) Energie ist, das man kennen will. Viele treten aber diesen Schritt nie mehr zurueck.
Etwas simpler verglichen: "Was ist links von meiner re.Hand am Koerper?" das laesst sich beschreiben durch "freipraeparieren, dann komme ich tiefer ind tiefer und ende nachher bei den Fingernaegeln der li.Hand und staune
- uuups? - ganz zuinnerst hat meine re.Hand ein Spiegelbikld und unterwegs ist sie sooo "breit"? (von Kopf bis Fuss, ich sah das ja nicht)
- alsdann verkuende ich die Lehre ueber "Alles links von einer re.Hand" und wuerde mit jedem streiten, der mir was von Fuessen, li.Haenden oder Koepfen oder gar von einem Koerper-Rumpf erzaehlen will. "Die koennen kaum so wichtig sein, denn ich war gruendlich" - glaub ich dann.
Der Schritt zurueck und die Erinnerung an die erste Fragestellung :"links der Hand am Koerper" benoetigt eine Festlegung, ab wann hier der "Koerper" ist und diese Frage aufhoert, sinnvoll weiter beantwortet zu sein.
Der Mensch besteht aus Koerper, Geist, Sozialanteil.
Beide letzteren sind unsichtbar und sozusagen Seele. Das Philiophische Denk-Werkzeug ist aber auchnur ein Anteil unserer Gesamt-Seele, und das, was individuell an mir ist, ist wegen des Sozial-Anteils, den ich darstelle, ist nur ein Teil aus potentiell ca.60 Mitmenschen, also nicht aus meinem Material alleine erklaerlich oder beschreibbar. Hier fuer muesste ich dieses Sozial-Gesamt auch da haben und sehn, was fuer ein Teil ich darin grad bin.
Religion ist sehr stark im Bereich des Sozial-Gesamtes zuhause, und daher nicht kongruent mit dem, was ich will oder denken kann. Nicht deckungsgleich mit "ich" in meiner sterblichen Huelle. Stribt hier "einer", wird er in den andern auch noch existieren.
Was dieses Gesamt schliesslich lehrt, interessiert Philosophen, das darf es, denn in dem Wir sind auch philosophische Denker dabei: Mit-Organ, nie es selbst. Deshalb weise ich rastlos darauf hin, dass Religion etwas besagt wie soziale Anbindung - ganz egal, ob das Wort sich philogisch noch irgendwie erklaeren laesst. Die Praxis definiert das so.
Bio-logisch kann man sich wohl nur maximal ca.60 Personen praesent halten. Aber das ueberlappt sich dann ja mit andern am "Rand" dieser "60" zu einem groesseren Gefuege des Zusammenhalts.
Man laesst sich also auch von Nicht-Mitgliedern philosophisch kritisieren und das Gesamt wird erstreben, der Vereinbarkeit mit diesen Denkern naeher zu kommen, aber kann natuerlich das auch erst im Mass der an dem Wir beteiligten Denker. Daher kommen aeltere Gemeinschaften - sofern sie solche Kontakte pflegten, darin weit, ohne an Zusammenhalt zu verlieren.
mfG WiT :)

