23-03-2008, 20:36
Lass' Dir mal keine grauen Haare wachsen, wegen Deiner Frage. Ich hatte wahrscheinlich viel mehr Zeit, mich an derartig skurrile Zustände des Kosmos zu gewöhnen. Als A. Einstein behauptete, die Zeit sei, was Uhren anzeigen, war ich erst einmal baff. Es ist aber tatsächlich so, dass Zeiten relativ zum jeweiligen physikalischen Zustand der betrachteten Systeme verlaufen. So ist es auch nur logisch, dass, wenn alle Uhren eines Systems stehen bleiben, die Zeit endet . Klar zetert unsere "normale" Vorstellung, weil wir Zeit als einen unbeeinflussbaren Strom erleben. Nur, dieses Erleben ist an unsere Mittelwelt gebunden und sagt nichts über Zustände aus, die weit jenseits unserer Erfahrungen liegen (extrem winzig, enorm riesig, irre heiß, im Mahlstrom Schwarzer Löcher, bei unvorstellbarer Verdünnung).
Zurück zum Nachthimmel:
Wäre die Welt unendlich alt, und hätte genau den Aufbau, den wir beobachten, dann steht in jedem noch so kleinen Raumwinkelbereich mindestens 1 Stern! Das bedeutet, dass es kein Fleckchen am Himmel gäbe, aus dem nicht die Oberfläche eines Sterns auf uns herableuchtete. Dies ist logischerweise genauso, als lebten wir innerhalb einer strahlenden Hohlkugel, deren Oberflächentemperatur einem mittleren Stern entspricht.
Wieder sind wir daran gewöhnt, dass sich Strahlung mit zunehmender Entfernung mit deren reziproken Quadrat verdünnt.
Warum? Nun, die Verdünnung beruht darauf, dass die Strahlungsleistung sich auf eine Kugelschale verteilt, deren Oberfläche sich mit dem Quadrat ihres Abstandes vergrößert - je weiter weg, je weniger Watt (konstant) je Quadratmeter (zunehmend)!
Wenn aber die von uns betrachteten Kugelschalen um uns herum im Weltall immer genau proportional zu ihrer Oberfläche mehr Sterne enthalten, dann wird die zuvor beschriebene Verdünnung exakt aufgehoben - und wir würden einen hellen Himmel sehen. -Tun wir bloß nicht. Also ist unsere Welt zumindest zeitlich, wahrscheinlich auch räumlich endlich.
Zurück zum Nachthimmel:
Wäre die Welt unendlich alt, und hätte genau den Aufbau, den wir beobachten, dann steht in jedem noch so kleinen Raumwinkelbereich mindestens 1 Stern! Das bedeutet, dass es kein Fleckchen am Himmel gäbe, aus dem nicht die Oberfläche eines Sterns auf uns herableuchtete. Dies ist logischerweise genauso, als lebten wir innerhalb einer strahlenden Hohlkugel, deren Oberflächentemperatur einem mittleren Stern entspricht.
Wieder sind wir daran gewöhnt, dass sich Strahlung mit zunehmender Entfernung mit deren reziproken Quadrat verdünnt.
Warum? Nun, die Verdünnung beruht darauf, dass die Strahlungsleistung sich auf eine Kugelschale verteilt, deren Oberfläche sich mit dem Quadrat ihres Abstandes vergrößert - je weiter weg, je weniger Watt (konstant) je Quadratmeter (zunehmend)!
Wenn aber die von uns betrachteten Kugelschalen um uns herum im Weltall immer genau proportional zu ihrer Oberfläche mehr Sterne enthalten, dann wird die zuvor beschriebene Verdünnung exakt aufgehoben - und wir würden einen hellen Himmel sehen. -Tun wir bloß nicht. Also ist unsere Welt zumindest zeitlich, wahrscheinlich auch räumlich endlich.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

