26-03-2008, 03:23
Epicharm schrieb:Okay.Karla schrieb:Die Tatsache, dass ein eben Verstorbener nach ein paar Tagen lebendig wieder herumgeht, hält erst recht keiner wissenschaftlichen Überprüfung statt.
Hallo Karla,
da liegt wohl ein Missverständnis vor.
Zitat:Wenn Jesu am Kreuz gestorben ist, und das wird von der Mehrheit jener, die sich mit der Materie befassen, angenommen,Das ist allerdings das, was ich hinterfragen will. Leider habe ich die Argumentationskette, die ich hierfür bräuchte, nicht mehr genau im Kopf, aber es gibt eine Traditionslinie, die nie Jesus als tot ansah. Zu doof, das mir das jetzt entfallen ist, aber ich werde es irgendwie wieder auskramen.
Im übrigen, selbst wenn man sich auf die Tradition, die wir kennen, verlässt: es ist ja noch nicht einmal die Existenz von Jesus nachgewiesen.
Zitat:Ich habe angemerkt, dass nach meinem Dafürhalten der Leichnam entwendet wurde. Dass er als Auferstandener unter den Seinen gewandelt ist, glaube ich nicht. Ebensowenig aber glaube ich an die Scheintodgeschichte.Mir persönlich geht es nicht darum, was jemand glaubt oder nicht glaubt. Sondern nur darum, dass nicht einfach nur eine Variante als sicher bzw. am sichersten behauptet werden kann, die anderen als mystisches Brimborium abqualifiziert werden.
Zitat:Die Geschichten, die zu Jesu und Maria Magdalena gesponnen wurden? Du erwähnst Dan Browns "Sakrileg". Zugegeben, gut gemacht, und für jene, die mit dem angesprochenen historischen Hintergrund nicht vertraut sind, scheinbar schlüssig.An dieser Erzählung ist überhaupt nichts schlüssig, in meinen Augen. Sie beruht auf Fakes, das wurde ja zugegeben. Aber die Legende, die dahinter steht, ist offenbar jahrhundertealt. Und um diese geht es mir. Sie steht der anderen Fassung der Legende, die wir kennen, gegenüber. Und der Vorteil einer neuen (erneuerten) Legende ist, dass man der alten nicht mehr so einfach glaubt, sondern sie hinterfragen lernt. Es ist immer gut, wenn es mehrere Varianten gibt.
Und nur das wollte ich sagen.
