26-03-2008, 14:56
Hallo gudrun,
wo beginne ich jetzt am besten? Du hast da ein ganz dickes Ei in das Nest gelegt. :)
Also, der Reihe nach.
Dein persönlicher Eindruck ist jener, hier im Forum neige man eher dazu, einer sinnlosen Diskussion Raum und Beachtung zu schenken, als die eigene Meinung und Erfahrung mitzuteilen, ergo, wirkliche Antworten zu geben. In diese Richtung? Unpersönlich, am Thema vorbei ausserdem? Von Link-Verweisen und Zitaten hälst du auch nichts. Ein Raum voller Kartons, wo ist der Inhalt?
Wenn Internetseiten und Zitate zum jeweiligen Thema passen, kann es sinnvoll sein, sie in die Diskussion hinzuzufügen - dies ersetzt aber nie eine Antwort oder einen Dialog, der mehr ist, als einige Daten austauschen. Einem Computer genügt das, einem Menschen wird das nie gerecht. Da wird es schnell hohl und öde im Gespräch. Hier steht der Fragende tatsächlich erstmal alleine da und fühlt sich stehengelassen.
Zum nächsten Punkt. Du kritisierst, jemand wird niedergemacht oder nicht beachtet oder gilt gar als verbiestert, passe er sich nicht einem gewissen Schema an. Welches Schema und warum der Plural? Werde an dem Punkt konkret und sprich den betreffenden Menschen an, wenn dir etwas missfällt.
Welche konkreten Fragen brennen dir auf den Nägeln? Was wurde von uns Moderatoren übersehen? Ja, vielleicht waren es keine einfachen Fragen und sind als solche nicht gleich erkannt worden; manche Antwort braucht ihre Zeit.
Nun zum wichtigsten Punkt deines Beitrages.
Du fühlst dich alleinegelassen. Hier von den Moderatoren und Mitgliedern. Früher - wie du beschreibst - von der Kirche und ihren Vertretern.
Das ist das/dein Grundthema, wie mir scheint. Was kann Kirche und was können ihre Vertreter - wahrscheinlich die Geistlichen - tun, damit sich ihre Mitglieder verstanden, geborgen und wahrgenommen fühlen?
Mir fällt der Begriff "Seelsorge" speziell im religiös-kirchlichen Bereich ein, der in die Obhut der Geistlichen fallen sollte. Wie kann ein Geistlicher begleiten und helfen? Bis zu einem gewissen Punkt, der eine Grenze, aber auch eine Möglichkeit darstellt. Alles andere, das, was übrigbleibt an Fragen, muß selber und eigenständig erfahren und erwartet werden - alltäglich, im Laufe der Zeit - ein grosse, notwendige Chance, die die eigenen Kräfte stimuliert und Selbstvertrauen aufbaut.
Hier im Forum sind wir Menschen unter Menschen, auf Augenhöhe. Und doch danke ich dir für den Hinweis und Kritik "keiner hört mir zu". Ein bisschen mehr Zuhören fördert oft Schätze zutage und bringt uns dem näher, was gesagt und gefragt wird bzw. wurde.
Mein Eindruck generell. Es kommt tatsächlich nicht auf das immer Neue(re) an, sondern um ein bewussteres Hinsehen und Hinhören, was ein Mensch zu sagen hat. Dann nehmen wir uns gegenseitig wahr und alleingelassen braucht sich dann ein Mensch auch nicht mehr fühlen. Du bist nicht alleine, gudrun.
Lea
wo beginne ich jetzt am besten? Du hast da ein ganz dickes Ei in das Nest gelegt. :)
Also, der Reihe nach.
Dein persönlicher Eindruck ist jener, hier im Forum neige man eher dazu, einer sinnlosen Diskussion Raum und Beachtung zu schenken, als die eigene Meinung und Erfahrung mitzuteilen, ergo, wirkliche Antworten zu geben. In diese Richtung? Unpersönlich, am Thema vorbei ausserdem? Von Link-Verweisen und Zitaten hälst du auch nichts. Ein Raum voller Kartons, wo ist der Inhalt?
Wenn Internetseiten und Zitate zum jeweiligen Thema passen, kann es sinnvoll sein, sie in die Diskussion hinzuzufügen - dies ersetzt aber nie eine Antwort oder einen Dialog, der mehr ist, als einige Daten austauschen. Einem Computer genügt das, einem Menschen wird das nie gerecht. Da wird es schnell hohl und öde im Gespräch. Hier steht der Fragende tatsächlich erstmal alleine da und fühlt sich stehengelassen.
Zum nächsten Punkt. Du kritisierst, jemand wird niedergemacht oder nicht beachtet oder gilt gar als verbiestert, passe er sich nicht einem gewissen Schema an. Welches Schema und warum der Plural? Werde an dem Punkt konkret und sprich den betreffenden Menschen an, wenn dir etwas missfällt.
Welche konkreten Fragen brennen dir auf den Nägeln? Was wurde von uns Moderatoren übersehen? Ja, vielleicht waren es keine einfachen Fragen und sind als solche nicht gleich erkannt worden; manche Antwort braucht ihre Zeit.
Nun zum wichtigsten Punkt deines Beitrages.
Du fühlst dich alleinegelassen. Hier von den Moderatoren und Mitgliedern. Früher - wie du beschreibst - von der Kirche und ihren Vertretern.
Das ist das/dein Grundthema, wie mir scheint. Was kann Kirche und was können ihre Vertreter - wahrscheinlich die Geistlichen - tun, damit sich ihre Mitglieder verstanden, geborgen und wahrgenommen fühlen?
Mir fällt der Begriff "Seelsorge" speziell im religiös-kirchlichen Bereich ein, der in die Obhut der Geistlichen fallen sollte. Wie kann ein Geistlicher begleiten und helfen? Bis zu einem gewissen Punkt, der eine Grenze, aber auch eine Möglichkeit darstellt. Alles andere, das, was übrigbleibt an Fragen, muß selber und eigenständig erfahren und erwartet werden - alltäglich, im Laufe der Zeit - ein grosse, notwendige Chance, die die eigenen Kräfte stimuliert und Selbstvertrauen aufbaut.
Hier im Forum sind wir Menschen unter Menschen, auf Augenhöhe. Und doch danke ich dir für den Hinweis und Kritik "keiner hört mir zu". Ein bisschen mehr Zuhören fördert oft Schätze zutage und bringt uns dem näher, was gesagt und gefragt wird bzw. wurde.
Mein Eindruck generell. Es kommt tatsächlich nicht auf das immer Neue(re) an, sondern um ein bewussteres Hinsehen und Hinhören, was ein Mensch zu sagen hat. Dann nehmen wir uns gegenseitig wahr und alleingelassen braucht sich dann ein Mensch auch nicht mehr fühlen. Du bist nicht alleine, gudrun.
Lea
