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warum sieht man keine moslems gegen islamismus protestieren?
#65
melek schrieb:Ich habe dir ganz genau geschildert , was ich unter Verteidigung verstehe .
Was also sollen deine Verdrehungen meiner Aussagen ?

Die einzige Stelle, wo du "Verteidigung" definierst, ist folgende:

melek schrieb:Alle anderen legen es als eine Verteidigung im direkten Fall der Notwehr aus ,also wenn akut das eigene Leben in Gefahr ist .

Dies ist eine individuelle, religionsunabhängie Definition von Verteidigung und hat nichts, aber auch gar nichts mit Religion zu tun. Selbstverständlich kann und darf sich jeder Mensch gegen einen Angriff auf das eigene Leben wehren - aber darum geht es hier doch gar nicht.

Der Begriff des "Verteidigungszustandes" und der damit legitime Anwendung von Gewalt ist auf die Religion zu beziehen. Nicht der physische Angriff auf einen Muslim muss diskutiert werden, sondern der Angriff auf eine Idee, eine Ideologie. Darum geht es.

Und genau das hast du bis jetzt noch immer nicht definiert. Was ist ein Angriff auf eine Idee? Wann sieht sich eine Ideologie (oder auch Religion) im Verteidigungszustand? Bislang hast du bei dieser Definition gekniffen. Genauso bei der Frage des Vertreibens, wo man den Islam vertrieben hat. Besteht aus islamischer Sicht ein legitimer Anspruch, ehemals islamische Gebiete wie Spanien oder den Balkan zurückzugewinnen, selbst unter Anwendung von Gewalt? Ein einfache Frage - und du verkneifst dir die Antwort.



melek schrieb:Ich habe mich eindeutig gegen Gewalt ausgesprochen und du unterstellst mir Verständnis für Gewalttaten ?

Wenn ich solche Sätze von dir lese wie:

melek schrieb:Klingt krass , aber wenn man genau liest , und sich auch die anderen Verse zum gleichen Thema ansieht , so wird klar , daß es stets nur um Verteidigung und Vergeltung geht .

oder

melek schrieb:Der "Angriff" wird ja auch gerne im westlichen "Kultur-Imperialismus" gesehen ,welcher mit dem Kapitalismus einhergeht .

dann sehe ich darin durchaus eine gewisse Toleranz gegenüber den Gewalttaten - schließlich hat man sich ja "nur verteidigt". Insbesondere die Relativierung "es geht ja nur um Vergeltung".

Nochmal:
Wann befindet sich eine Religion als Idee im Verteidigungszustand und darf dann gewaltsam Selbstschutz üben? Genau das ist der springende Punkt. Und weil eben der Islam sich als Idee in der Verteidigung befindet und deshalb Gewalt legitimiert, bin ich gegen den Islam. Das hat nichts mit den Recht auf Selbstverteidigung eines einzelnen Menschen welcher Religion auch immer im Falle eines physischen Angriffes zu tun.

Grüße
Moski
Ich bin gegen Religion weil sie uns lehrt, damit zufrieden zu sein, dass wir die Welt nicht verstehen (Richard Dawkins)


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RE: warum sieht man keine moslems gegen islamismus protestieren? - von Moski - 27-04-2008, 18:02

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