26-05-2008, 14:10
Bei den offenkundigen Unterschieden der Religionen müssen wir wohl zwischen den gemachten Unterschieden und den Zeitenunterschieden unterscheiden.
Gemachte Unterschiede beziehen sich auf die Auslegung der von Offenbarern, Propheten, Gesandten Lehrsätze - durch die Theologie, durch den Klerus, durch die Gelehrten. Bei den Zeitenunterschieden sind es die unterschiedlichen Schwerpunkte, die die Religionen in ihren Kernaussagen festsetzen - gemäss der jeweiligen kulturellen und zivilisatorischen Stufe, in der sich die Menschen zum Zeitpunkt des Erscheinens eines Propheten, Gesandten oder Offenbarers befanden.
Man muss sich doch hier mal fragen: Ist die Lehre der Baha`i über den Zustand von "Gottesnähe" und "Gottesferne" nach dem Übergang in die geistigen Welten Gottes (nach dem Tod) so unwahrschenlich weit von der Lehre des "Jüngsten Gerichtes" nach islamischer und christlicher Lesart entfernt? Ist die Lehre des "Jüngsten Gerichtes" so unwahrscheinlich weit von der jüdischen Theologie und der Theologie der Zoroaster entfernt? Ist letztlich die Lehre vom Rad/Kreis der Wiedergeburten inhaltlich soweit von den Lehren der 5 Buchreligionen entfernt?
Oder anders herum: Haben Baha`u`llah, Bab, Muhammad, Jesus, Moses, Zarathustra, Buddha und Krishna den jeweils vorausgegangenen Propheten/Offenbarer/Gesandten abgelehnt - oder in höchstem Masse respektiert und anerkannt? Die Ablehnung eines vorausgegangenen oder nachfolgenden Offenbarers ist einzig und alleine der unterschiedlichen, von Menschen erdachten Theologie geschuldet. Die Offenbarer Gottes hatten mit dieser Ablehnung nichts zutun.
Gemachte Unterschiede beziehen sich auf die Auslegung der von Offenbarern, Propheten, Gesandten Lehrsätze - durch die Theologie, durch den Klerus, durch die Gelehrten. Bei den Zeitenunterschieden sind es die unterschiedlichen Schwerpunkte, die die Religionen in ihren Kernaussagen festsetzen - gemäss der jeweiligen kulturellen und zivilisatorischen Stufe, in der sich die Menschen zum Zeitpunkt des Erscheinens eines Propheten, Gesandten oder Offenbarers befanden.
Man muss sich doch hier mal fragen: Ist die Lehre der Baha`i über den Zustand von "Gottesnähe" und "Gottesferne" nach dem Übergang in die geistigen Welten Gottes (nach dem Tod) so unwahrschenlich weit von der Lehre des "Jüngsten Gerichtes" nach islamischer und christlicher Lesart entfernt? Ist die Lehre des "Jüngsten Gerichtes" so unwahrscheinlich weit von der jüdischen Theologie und der Theologie der Zoroaster entfernt? Ist letztlich die Lehre vom Rad/Kreis der Wiedergeburten inhaltlich soweit von den Lehren der 5 Buchreligionen entfernt?
Oder anders herum: Haben Baha`u`llah, Bab, Muhammad, Jesus, Moses, Zarathustra, Buddha und Krishna den jeweils vorausgegangenen Propheten/Offenbarer/Gesandten abgelehnt - oder in höchstem Masse respektiert und anerkannt? Die Ablehnung eines vorausgegangenen oder nachfolgenden Offenbarers ist einzig und alleine der unterschiedlichen, von Menschen erdachten Theologie geschuldet. Die Offenbarer Gottes hatten mit dieser Ablehnung nichts zutun.
