25-07-2008, 11:08
Hallo Karla (und Perringo)!
Ich kann mich leider nicht auf die Bücher beziehen, da ich diese nicht gelesen habe. Ich bleibe daher einfach beim Film, Narnia I. Der Film ist wohl kein christlicher Film mit Fantasyelementen, sondern mehr ein Fantasyfilm mit gewissen christlichen Parallelen. Für die dargestellte Zeit ist daher ein Kampf mit Waffen unabdingbar. Es ist nicht untypisch für Könige, ihr Reich mit dem Schwert zu verteidigen. Es geht daher m.E. auch nicht darum, die "Scheu vor dem Töten" abzulegen, sondern die Reife zu zeigen, die notwendig ist, um sich dem Feind zu stellen. Ich möchte daher auch nochmal auf diese Aussage verweisen:
Ist das denn in der Geschichte des Christentums so untypisch? Die Welt von Narnia ist ohne Zweifel eine patriarchalisch organisierte und dieser Aspekt daher gar nicht so ungewöhnlich für die dargestellte Zeit.
Ich denke, diese Parallele lässt sich bei vielen Filmen (auf einer gewissen Ebene) ziehen. Umso wichtiger ist es, die Sponsoren / den Hintergrund zu kennen. Müsste man mal recherchieren. Ich hoffe sehr, dass man diesen Film trotz dieser kontroversen Aspekte auch als das nehmen kann, was es ist: eine technisch schön umgesetzte Fantasy-Story.
Grüße,
sincere
C.S. Lewis schrieb:Some people seem to think that I began by asking myself how I could say something about Christianity to children; then fixed on the fairy tale as an instrument, then collected information about child psychology and decided what age group I’d write for; then drew up a list of basic Christian truths and hammered out ‘allegories’ to embody them. This is all pure moonshine. I couldn’t write in that way. It all began with images; a faun carrying an umbrella, a queen on a sledge, a magnificent lion. At first there wasn’t anything Christian about them; that element pushed itself in of its own accord.
Ich kann mich leider nicht auf die Bücher beziehen, da ich diese nicht gelesen habe. Ich bleibe daher einfach beim Film, Narnia I. Der Film ist wohl kein christlicher Film mit Fantasyelementen, sondern mehr ein Fantasyfilm mit gewissen christlichen Parallelen. Für die dargestellte Zeit ist daher ein Kampf mit Waffen unabdingbar. Es ist nicht untypisch für Könige, ihr Reich mit dem Schwert zu verteidigen. Es geht daher m.E. auch nicht darum, die "Scheu vor dem Töten" abzulegen, sondern die Reife zu zeigen, die notwendig ist, um sich dem Feind zu stellen. Ich möchte daher auch nochmal auf diese Aussage verweisen:
C.S. Lewis schrieb:If Aslan represented the immaterial Deity, he would be an allegorical figure. In reality however, he is an invention giving an imaginary answer to the question, 'What might Christ become like if there really were a world like Narnia and He chose to be incarnate and die and rise again in that world as He actually has done in ours?' This is not allegory at all.
Karla schrieb:Natürlich ist das personifizierte Böse in Buch und Film eine Frau.
Ist das denn in der Geschichte des Christentums so untypisch? Die Welt von Narnia ist ohne Zweifel eine patriarchalisch organisierte und dieser Aspekt daher gar nicht so ungewöhnlich für die dargestellte Zeit.
Karla schrieb:Ja, und ich habe hinzugefügt, dass unterschwellig mit diesem Film reale "Glaubenskriege" unserer Zeit gerechtfertigt werden sollen. Das Schema "gut - böse" ist in unserer Zeit ein Mittel der Demagogie.
Und eben darum ist es mir so wichtig, herauszukriegen, wer genau diesen Film gesponsert hat
Ich denke, diese Parallele lässt sich bei vielen Filmen (auf einer gewissen Ebene) ziehen. Umso wichtiger ist es, die Sponsoren / den Hintergrund zu kennen. Müsste man mal recherchieren. Ich hoffe sehr, dass man diesen Film trotz dieser kontroversen Aspekte auch als das nehmen kann, was es ist: eine technisch schön umgesetzte Fantasy-Story.
Grüße,
sincere
