25-07-2008, 15:26
Ich bin vor klängerer Zeit schon mal auf eine Darstellung gestossen, wonach der Mosis der am Hofe des Pharao aufgezogen wurde, wohl ein anderer als Persönlichkeit war, als der Führer der Israeliten am Berg Sinai. Letztlich spielt das aber für das Judentum kaum eine Rolle - die grundlegende Botschaft der mosaischen Geschichte war: Aus einem Waisen kann noch was werde, aus einem Mörder kann auch noch was werden, und "einer" führte uns aus der Sklaverei in ein freies Land und stellte dabei auch noch ethische Richtlinien auf, die die Jahrtausende überdauerten.... Nicht die Authentizität der Person Mose/Mosis ist emminent wichtig, sondern das was der "angebliche" Mosis/Mose bewirkt hat.Insoweit wäre die Erforschung, ob es Mose nun gab oder nicht gab, auch bloss eine sinnlose Beschäftigung unterbezahlter Religionswissenschaftler - was ist wohl wichtiger: Das Gefäss, in dem die Botschaft transportiert wird - oder die Botschaft selbst? Analog zum Christentum: Es käme einer mittleren Revolution gleich, sollte es sich jemals herausstellen das Jesus das Kreuz überlebt hatte und mit seiner Magdalena nach Indien - oder weiss der Geier wohin - ausgewandert wäre. Trotzdem würde es an der Botschaft der Nächstenliebe keinen Deut ändern....
PS: "Unwahrscheinlich" ist nicht "unmöglich".......
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