02-09-2008, 11:30
Wissenschaft (Methoden) macht keinen wirklichen Unterschied zwischen den Stoffen. Die Teilung in "anorganische" und "organische" Chemie ist rein praktischer Natur. Wir kennen viele vollkommen selbständig ablaufende Sythesevorgänge von anorganischer (Kohlensäure, Ammoniak usw.) zu organischer Materie bis hin zu "selbstorganisierten Molekülsystemen". Häufig finden diese in Gegenwart von Katalysatoren z. B. der Tiefsee (Stichwort "schwarzer Raucher") statt. Ich habe dies bereits mehrfach im Forum angesprochen.
Dass heute diese recht einfachen Lebensbausteine keine Chance des Überlebens haben, liegt an der inzwischen reichhaltigen Fauna unseres Planeten besonders der Meere. Alles, was sich irgendwie verdauen lässt, wird quasi in den ersten Stunden aufgefressen. Und die o. g. selbstorganisierten organischen Moleküle gehören zu den Leckerbissen.
Im Übrigen ist Glaube an Gott nicht identisch mit einer bestimmten Art der Schaffung des Lebens. Der Glaube ist einzig ein Deutungsgerüst für das Miteinander der Menschen. Zu sagen: "Gott hat das Leben gemacht" bedeutet nur die Annahme, dass wir Menschen uns untereinander so verhalten sollen, dass wir einander achten und lieben, "so, wie Gott uns wollte".
Man kann es auch atheistisch ausdrücken: Wir sollen das Leben achten, weil wir es nicht selbst gemacht haben. Und selbst, wenn wir in einigen Jahren Leben zusammen bauen könnten, so ändert dies nichts an der Tatsache, dass wir nicht sein Urheber sind. Für die Welt als Ganzes - auch ihre nicht-organischen Struktur - gilt im Übrigen das Gleiche!
Dass heute diese recht einfachen Lebensbausteine keine Chance des Überlebens haben, liegt an der inzwischen reichhaltigen Fauna unseres Planeten besonders der Meere. Alles, was sich irgendwie verdauen lässt, wird quasi in den ersten Stunden aufgefressen. Und die o. g. selbstorganisierten organischen Moleküle gehören zu den Leckerbissen.
Im Übrigen ist Glaube an Gott nicht identisch mit einer bestimmten Art der Schaffung des Lebens. Der Glaube ist einzig ein Deutungsgerüst für das Miteinander der Menschen. Zu sagen: "Gott hat das Leben gemacht" bedeutet nur die Annahme, dass wir Menschen uns untereinander so verhalten sollen, dass wir einander achten und lieben, "so, wie Gott uns wollte".
Man kann es auch atheistisch ausdrücken: Wir sollen das Leben achten, weil wir es nicht selbst gemacht haben. Und selbst, wenn wir in einigen Jahren Leben zusammen bauen könnten, so ändert dies nichts an der Tatsache, dass wir nicht sein Urheber sind. Für die Welt als Ganzes - auch ihre nicht-organischen Struktur - gilt im Übrigen das Gleiche!
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

