21-10-2008, 16:59
(21-10-2008, 15:33)Keiner schrieb: eine konstruktive Verbesserung (Reformation) der völlig veralteten, religiösen Literatur (Glaubensvorschriften) würde schon reichen.
Und wozu? An diese sog. Glaubensvorschriften muss sich niemand halten. Wer danach leben will kann dies ja trotzdem tun. Viel wichtiger wäre es doch sich zumindest damit auseinander zu setzen, die Intentionen zu hinterfragen und schließlich für sich selbst Konsequenzen daraus ziehen.
Keiner schrieb:Religiöses Selbstdenken (nicht reglementiert durch irgend welche "Heiligen Inquisitionen" oder "Kirchlichen Glaubens-Kongregationen") wäre unser aller Hoffnung - oder?
Diese "Heiligen Inquisitionen" oder "Kirchlichen Glaubens-Kongregationen" sind sicher nicht unnütz. Sie lassen doch religiöses Selbstdenken zu, was jedoch viel wichtiger ist, ist, dass sie einen großen Teil des Gedankenstoffs liefern und schließlich fördert das die Auseinandersetzung mit diesen Glaubensinhalten.
Schlussendlich kann uns niemand daran hindern frei zu denken, aber davon machen wiederum die wenigsten Gebrauch. Ich denke, dass der Schlüssel darin liegt, Glaube und Vernunft in einen Einklang zu bringen.
Liebe Grüße
Faranox
"Religion ist Ehrfurcht - die Ehrfurcht zuerst vor dem Geheimnis, das der Mensch ist." ~Thomas Mann

