(01-06-2009, 12:01)helmut schrieb: Wobei ich als Evangelikaler andere Traditionen bevorzuge als Ekkard. Und klar, Auslegungstradition von, sagen wir mal, katholischer Kirche oder Zeugen Jehovas interessieren mich wenig.
Es ist nur zu hoffen, dass Du Katholiken und Zeugen Jehovas nicht in einen Topf werfen willst. Was Du nun bist oder sein willst, ist mit dem Hinweis in Deinem Profil, Du seist "evangelikaler Christ, nicht fundamentalistisch" nicht wirklich mitgeteilt.
Für viele – zugegebenermaßen auch für mich – ist evangelikal ein Reizwort. Mag sein, dass es in bestimmen Kreisen von Gläubigen auch positiv besetzt ist, ich verbinde damit enge, in vielen Fällen für mich kaum nachvollziehbare Schriftauslegung. Dass der Begriff simpel aus der englischen Übersetzung von "evangelisch" entstanden ist, dafür kann er nichts. Eingedeutscht bezeichnet er verschiedenste Frömmigkeitsbewegungen innerhalb der evangelischen Christen, denen gemein ist, dass sie die unbedingte Autorität des Evangeliums vertreten. Über das tatsächliche religiöse Denken jener, die sich als evangelikal bezeichnen, sagt das aber nicht viel aus.
Da es die meisten Religionsgemeinschaften als nicht schmeichelhaft empfinden, mit den Zeugen Jehovas in einem Atemzug genannt zu werden, will ich nachfragen, ob das Nebeneinanderstellen von ZJ und Katholiken Absicht war, und wenn ja, was damit mitgeteilt hätte werden sollen.
Die Nachfrage von Gerhard ist für mich daher mehr als verständlich!
MfG E.
MfG B.

