31-07-2009, 20:45
(31-07-2009, 18:59)petronius schrieb: aber mir ist der gedanke zuwider, in einer gesellschaft zu leben, wo der staat meint, seine bürger bevormunden und vor allem und jedem schützen zu müssen, weil sie ja selber potentiell zu dumm sind, um auf sich selbst zu achten. derartiger paternalismus soll schon seine engen grenzen haben. zur bürgerfreiheit gehört auch das recht, sich riskantem verhalten auszusetzen und damit potenziell selbst zu schaden
Moin,
ich sehe den Staat als Teil der Gesellschaft. Und die Gesellschaft hat durchaus das Recht, wenn nicht sogar die Pflicht, sich gegenseitig von so einer Gefährdung zu informieren. Ich sehe da keine Bevormundung.
Nimm doch mal Ursula Caberta in Hamburg. Die hat als engagierte Bürgerin angefangen, gegen Scientology zu kämpfen. Erst später wurde es institutionalisiert. Das ist doch Bürgerfreiheit und Demokratie pur.
Oder haben diese Bürgerfreiheit nur solche Organisationen wie Scientology?
Tschüss
Jörg

