17-08-2009, 22:27
(17-08-2009, 20:06)gio schrieb:Zitat:(16-08-2009, 16:48)DureeTotale schrieb: Was, in aller Welt, soll an der Aussage:
[quote='DureeTotale' pid='53564' dateline='1250434089']Diese "Kette "endet" weder noch "beginnt" sie.
eigentlich unklar oder unverständlich sein?
Dein Problem scheint zu sein, dass du Antworten, welche nicht in das Raster deiner eigenen Antworten passen, gar nicht wahrnehmen bzw. verstehen kannst bzw. willst.
Ich sags doch.....keine Erklaerung, sondern immer nur ein umherschweifen um die Frage......Egal wie du versuchst dich zu druecken.....wenn du keinen Schoepfer als Ursprung anerkennst, basiert alles auf Zufall, wenn und aber, und en hauffen ?
Und du scheinst nicht mal mehr in der Lage zu sein, einfachste Aussagen auch nur zur Kenntnis zu nehmen, nur weil sie nicht in deinen Horizont passen wollen.
Darum ein letztes Mal: Die Antwort auf "die Frage" ist, dass ich davon ausgehe, dass das, was nachweislich existiert, weder irgendwann "entstanden" ist, noch irgendwann verschwindet. Ich erkenne darum nicht nur keinen "Schöpfer" als "Ursprung" an, ich bezweifle, dass es überhaupt einen "Ursprung" (im Sinne eines Werdens aus nichts) von dem, was existiert, gibt. Ist das denn so schwer zu verstehen?
Und, auch wenn du dir's partout nicht vorstellen kannst: Es gibt durchaus Zeitgenossen, die ihre Weltanschauung auf das wenige nachweislich Wissbare gründen, anstatt auf unbelegbare oder/und widersprüchliche Phantasiereien.
(17-08-2009, 20:06)gio schrieb: wenn du keinen Schoepfer als Ursprung anerkennst, basiert alles auf Zufall, wenn und aber, und en hauffen?
Was immer du unter dem Wort "Zufall" verstehen magst, es passt definitiv nicht nicht hierher.
Das, was existiert, steht, wie ich mehrfach betont hatte (aber dazu hättest du richtig lesen müssen), unter dem Gesetz der Kausalität, also dem von Ursache und Wirkung - das glatte Gegenteil von "Zufall".
Wenn du nun aber behauptest, dass Ursache und Wirkung sich auch auf das Entstehen von etwas aus nichts erstreckt und verkündest, alles, was existiert, müsse einen "Ursprung" haben, also irgendwann aus nichts geworden sein, und dieses Werden aus nichts müsse eine Ursache haben, nämlich einen Schöpfer, der alles, was existiert, aus dem Nichts geschaffen haben soll, dann folgt daraus:
- entweder: Der Schöpfergott, da er ja existieren soll, und da ja angeblich alles, was existiert, einen "Ursprung" haben muss, welcher die Ursache für sein Dasein ist, muss also ebenso einen solchen "Ursprung" haben und von einem Schöpfer aus nichts geschaffen worden sein, und dieser Schöpfer wiederum ebenso usw. Was soll eine solche (wohlgemerkt völlig unnachweisliche) Vorstellung bringen?
- oder: Für den Schöpfergott, obgleich er existiert, soll die Notwendigkeit, einen "Ursprung" zu haben und irgendwann einmal aus nichts geschaffen worden zu sein, die doch eigentlich allem Existierenden anhaften soll, urplötzlich nicht mehr gelten. Dass ist völlig absurd, willkürlich, widersprüchlich und unplausibel.
(17-08-2009, 20:06)gio schrieb: Im uebrigen, so wie ihr euch wehrt gegen die Idee eines Schoepfers, keonnte man glauben, das ihr dann sterben muesst oder sonstetwas furchtbares euch passiert.
Warum all diese Angst oder gegenwehr, wenn doch die Moeglichkeit dafuer nicht auszuschliessen ist?
Weil offenkundig hinten und vorne nicht zusammenpassende, völlig willkürliche und unerweisliche Spekulationen zur Grundlage seiner Welt- und Menschensicht zu machen nicht jedermanns Ding ist.
Und im Übrigen: Einem Gott, der eine Welt von der ethischen Beschaffenheit wie der unsrigen geschaffen haben soll, ehrfürchtig zu huldigen und zu lobhudeln, wirft auf den, der dies tut, für mich kein besonders anerkennenswertes Licht...

