10-09-2009, 10:27
(09-09-2009, 17:50)alwin schrieb: @petronius
Wieder einmal knapp daneben:
Zitat:der bibeltreue Christ ist wie der fundamentalistische muslim selbstverständlich der ansicht, daß sein heiliges buch bzw. die darin getroffenen aussagen direkt von gott kommen und eine allgemein gültige wahrheit darstellenAuch bibeltreue Christen sehen den Menschen als Mittler. Aber sie betonen eher die direkte Inspiration Gottes statt einer reinen Überlieferung des Glaubensbildes der damaligen Zeit
was nichts daran ändert, daß sie die bibel als "unveränderliche göttliche wahrheit" ansehen:
Da die Heilige Schrift Gottes eigenes Wort ist, das von Menschen geschrieben wurde, die der Heilige Geist dazu ausrüstete und dabei überwachte, ist sie in allen Fragen, die sie anspricht, von unfehlbarer göttlicher Autorität: Ihr muss als Gottes Unterweisung in allem geglaubt werden, was sie bekennt; ihr muss als Gottes Gebot in allem gehorcht
werden, was sie fordert; sie muss als Gottes Zusage in allem ufgenommen
werden, was sie verheißt
http://www.bibelbund.de/pdf/chicago.pdf
befasse dich einfach mal mit der "erklärung von chicago"
Zitat:Laut Koran ist dessen Inhalt aber direkte Inspiration via Gabriel an Mohammed
ja und?
Zitat:Das hat hier nicht einmal etwas mit Fundamentalismus zu tun. Damit dürfte auch Deine andere Frage beantwortet zu sein
welche frage denn?
und was willst du eigentlich damit gemeint haben, "daß christen von einer Kann-Möglichkeit reden und Muslime von einem Muß-Zustand?"
noch mal zurück auf anfang:
ich sagte, einen anspruch auf zeitlose und alle betreffende gültigkeit hätten die heiligen schriften der missionierenden religionen nun mal so an sich. du meintest daraufhin:
Stimmt mal wieder nicht. Zeige mir den Anspruch in der Form im Christentum auf, Danke!
diesen anspruch habe ich dir nun soeben noch mal gezeigt, bitte!
Zitat:Du solltest wirklich etwas mehr differenzieren und deren Lücken nicht anderen indirekt bspw. als mangelhafte Glaubensrealität unterstellen. Wo hier ein Feindbild sein sollte, bitte einmal begründen!
ich differenziere, wo es einen unterschied gibt. wenn aber zwei das gleiche tun, werde ich das nicht krampfhaft unterschiedlich werten, nur weil es sich einmal um christen und ein andermal um muslime handelt. ds nämlich erscheint mir als ausfluß von voreingenommenheit, also eines feindbilds
