(30-09-2009, 12:21)petronius schrieb:(30-09-2009, 11:52)Romero schrieb: Ja, aber es wird im Satz danach definiert, die Männer haben "den natürlichen Verkehrt mit der Frau verlassen....", das gilt natürlich auch im Umkehrschluss. Das Wort "desgleichen" habe ich deshalb auch Fett geschrieben.... Alles andere wäre Haarspalterei, findest du nicht?
so ziemlich alles in diesem kontext ist haarspalterei
und wenn wir schon beim haare spalten sind:
"natürlich (verlassen)" ist eine beschreibung, aber gibt nicht die begründung für das verbot ab :icon_cheesygrin:
scherz beiseite: ernsthaft über so was zu diskutieren ist natürlich so sinnvoll wie das abzählen der engel auf der nadelspitze...
Seit wann wird in der Bibel ein Gebot begründet? :icon_cheesygrin: Die einzigen Gebote, die begründet werden, sind jene, die vorschreiben Gott zu verehren. "Denn ich bin ein eifersüchtiger Gott, etc.etc.".
Ich finde in diesem Zitat aus Römer 1 wird die Homosexualität ganz klar als "unnatürlich" und schlecht beschrieben, der Verfasser des Wikipedia-Artikels hätte auch von selbst darauf kommen können:
Zitat:Römer 1,26-27: 26 Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche (Wertung) Leidenschaften;
denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; (Was ist nun gemeint, Frau-Frau oder Anal Mann-Frau? Dazu gibt der Kontext im nächsten Satz Auskunft.)
27 desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Mann mit Mann (Aha, gleich wie die Frauen, haben auch die Männer UNTEREINANDER "Schande" getrieben, also auch die Frauen untereinander)
Schande getrieben und den Lohn ihrer Verirrung (Wertung), wie es ja sein musste, an sich selbst empfangen.
WARUM Homosexualität scheints schlecht sei - ausser das es unnatürlich sei - wird hier nicht angegeben. Wozu auch. Gott hat es angeblich gesagt, Grund genug für den Christen, nicht daran zu zweifeln

Und selbst WENN man den ersten Satz mit den Frauen anders auffasst, ändert es nichts daran, dass die Homosexualität zwischen Mann und Mann als Verirrung und widernatürlich erklärt wird. Wer glaubt, dass ausgerechnet eine patriarchalische Kirche wie die Christliche, die die Sexualität der Frau sonst noch 100-fach geregelt hat in ihrer Geschichte, ausgerechnet Mann-Mann als widernatürlich, aber Frau-Frau als "in Ordnung" auffasst? Ich nicht.

