(01-10-2009, 18:43)Witch of Hope schrieb: Die Menschen (Frauen) sollen sich dem "Willen" Gotts unterwerfen, egal, wie es ihr oder/und dem Wesen in ihrem Bauch dabei geht!
Das ist leibfeindlich, frauenfeindlich, antiemanzipatorisch und schlicht ine Argumentation aus DUNKELDEUTSCHLAND!
Du stellst die Dinge geradezu so dar, dass es Gott wurscht ist, wie es der Frau/Embryo geht, und aus selbstsuechtigen zwecken Gebote erlassen wuerde. Nichts ferner als das. Ich glaube dass Gott dem Menschen , erschaffen nach seinem Ebenbilde, eine Wuerde gegeben hat, die ueber jedes andere Lebewesen auf dieser Erde geht. Dieses Leben gilt es zu schuetzen, ob geboren, oder ungeboren. Ich dreh mal den Spiess um, meine Meinung ist genau das gegenteil : Abtreibung ist leibfeindlich, frauenfeindlich, antiemanzipatorisch und schlicht ine Argumentation aus DUNKELDEUTSCHLAND. Es scheint schliesslich nicht mir, sondern DIR egal zu sein, dass das neue Leben im Bauch der Mutter getoetet wird. Dass damit auch der Mutter nicht geholfen ist, sondern nur noch ein weiteres problem zur Vergewaltigung dazugetan wird, scheint dir nicht verstaendlich zu sein.
http://web4health.info/de/answers/psyk-prob-abort.htm
Wissenschaftler haben bei einigen Frauen in dieser Situation bzw. nach einer Abteibung eine psychische Problematik beschrieben, die sie als Post-Abortion Syndrom (PAS) beschreiben. Also ein psychisches Belastungssyndrom nach einer Abtreibung. Man nimmt an, dass PAS eine Art von posttraumatischer Belastung darstellt ( (Speckhard and Rue, 1992). Mögliche kliische Beeinträchtigungen sind sexuelle Funktionsstörungen, Alkohol- oder Drogenmissbrauch und erhebliche Paarprobleme, zerstörtes Selbstwertgefühl und Schuldgefühle wegen der vorgenommenen Abtreibung. Derartige Beeinträchtigungen können auch noch mit einer Latenz von mehreren Jahren (5 oder sogar 10 Jahre später) an die Oberfläche treten und dann eine psychologische Hilfestellung bedürfen.

