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Islamische Verhaltenvorgaben und Sichtweise für Nichtmuslime
#37
Hi allererseits :)

@Sonne - ja, im Ernst, ich war ja nicht dabei, wie es von Dir erlebt wurde, das moechte ich auch nicht kommentiert haben - das ist sehr individuell davon abhaengig, wie man vorher lebte und was man bis dahin schon alles erlebte - doch hier im Forum, verallgemeinernd per se, muss ich schon etwas dazu beitragen, wieso man sich so asehr darin taeuscht, Frauen als durch bestimmte Konfessionen generell unterlegene Gesellschaft-Mitglieder zu definieren.

@Alwin - vom saekularen Staat aus betrachtet befolgen wir dessen Gesetze natuerlich aus Achtung vor dessen Hoheit und Autoritaet, das kann raffiniert minimal sein (Augenmerk vorrangig auf Gesetzesluecken, um z.B.maximal viel an Gemeinschafts-Abgaben und Gemeinschafts-Aufgaben nicht mitzutragen)
- es kann auch philosophisch, sozial und gesellig mit Interesse und grosszuegig, auch mit einem Idealismus und Hoffnung auf andere getan sein.
Fuer die Religioesen steht aber im Kern trotzdem G0TT, Der einen hier hineinsetzte, auch soziale Gutwilligkeits-Gebote erteilte, zu Dem wir nach dem Leben heimkehren, womit fuer einige Religionen das Selbst nur einen bio-logischen (und staatlichen) Durchgang erlebte, und in dem religioesen Rahmen ist bei Juden und Christen jedenfalls ein andersglaeubiges Staatswesen schon so lange bekannt, dass die sittlichen Gebote sich "mit religioeser Verdienstlichkeit um die Liebens-Wuerdigkeit dieser Menschheit hier" auch darauf erstrecken, die Gesetze der jeweiligen Staaten gutwillig mitzutragen - aber nur so weit, wie darin kein gravierender Widerspruch zum religioesen Sittlichkeits-Gebot verlangt wird (in der Dimension von Rassen-Verfolgung, Mord, Ehebruch, oeffentliche Unzucht, Raub, Anbetungs-Dienst eines anderen oder mehrerer G*tter).
Dem jeweiligen Staat kann das speziell-religioese Motiv egal sein, weil nach dem Wegzug oder Tod dessen Buerger bzw.Landesgast zu existieren aufhoert, aber viele Staaten fanden es historisch ok so, weil unsere Religionen Koerperschaften bilden, die eine gewisse Gutwilligkeit mitbringen, sich sozial auch schonmal selbst zu ordnen und zu helfen und an das Beachten staatlicher Gesetze zu erinnern, und man kann sie an ihren Religions-Vorstehern als ganze Gruppen ansprechen, wenn es daran mal zu mangeln scheint.

mfG WiT :)
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RE: Islamische Verhaltenvorgaben und Sichtweise für Nichtmuslime - von WiTaimre - 15-10-2009, 21:05

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