Dieser Thread wurde aus "Christianentum" heraus gelöst, weil er sich mit biblischen (mehr oder weniger christlichen) Themen beschäftigt./Ekkard.
Hätte er kein Leid über uns gebracht, dann gäbe es kein Leid. Dann müssten wir gar nicht wissen was Leid ist. Wir müssten auch nicht wissen was gut ist, weil ja alles gut IST. Wird würden zwar nicht WISSEN dass alles gut ist, aber ist das eigentlich nicht völlig schnuppe, wenn sowieso alles gut ist? Muss man sich dessen bewusst sein? Wäre es dir nicht lieber, gar nicht zu wissen was gut und was schlecht ist, aber dafür ist einfach alles gut? Kannst du mir folgen? ^^
Nehmen wir an ich züchte ne Ameisenkolonie in einem riesigen Terrarium. Ich gebe ihnen jeden Tag so viel gesundes zu essen, wie sie sich nur wünschen können. Die Kolonie gedeiht prächtig, alle sind happy und vergrössern den Bau. So. Muss ich jetzt ne Horde Termiten reinschmeissen, die mit ihnen bis aufs Blut ums Fressifressi kämpfen, damit die Ameisen erst überhaupt realisieren, dass es auch negatives gibt? Werden sie nur glücklich, wenn sie auch Leid erfahren müssen? Wohl kaum, oder. Ich wär ja ein schlechter Terrarist. Und genau das wäre Gott auch, wenn er existierte. Ein schlechter Terrarist. (Nicht zu verwechseln mit TerrOrist. Da kann ihm keiner so schnell was vormachen)
Zitat von Morus, der auf seiner Website schrieb:Gott lässt Leid nicht nur zu, er ist es der das Leid in die Welt brachte. Er brachte alles in die Welt er hat alles erschaffen. Doch er tat es nicht um uns zu quälen, oder zu strafen, nein, im Gegenteil. Erst wenn wir erkennen was Leid ist, sehen wir was nicht Leid ist, oder einfacher ausgedrückt wenn wir wissen was schlecht ist erkennen wir was gut ist.
Hätte er kein Leid über uns gebracht, dann gäbe es kein Leid. Dann müssten wir gar nicht wissen was Leid ist. Wir müssten auch nicht wissen was gut ist, weil ja alles gut IST. Wird würden zwar nicht WISSEN dass alles gut ist, aber ist das eigentlich nicht völlig schnuppe, wenn sowieso alles gut ist? Muss man sich dessen bewusst sein? Wäre es dir nicht lieber, gar nicht zu wissen was gut und was schlecht ist, aber dafür ist einfach alles gut? Kannst du mir folgen? ^^
Nehmen wir an ich züchte ne Ameisenkolonie in einem riesigen Terrarium. Ich gebe ihnen jeden Tag so viel gesundes zu essen, wie sie sich nur wünschen können. Die Kolonie gedeiht prächtig, alle sind happy und vergrössern den Bau. So. Muss ich jetzt ne Horde Termiten reinschmeissen, die mit ihnen bis aufs Blut ums Fressifressi kämpfen, damit die Ameisen erst überhaupt realisieren, dass es auch negatives gibt? Werden sie nur glücklich, wenn sie auch Leid erfahren müssen? Wohl kaum, oder. Ich wär ja ein schlechter Terrarist. Und genau das wäre Gott auch, wenn er existierte. Ein schlechter Terrarist. (Nicht zu verwechseln mit TerrOrist. Da kann ihm keiner so schnell was vormachen)

