14-11-2009, 13:10
(14-11-2009, 12:46)petra1979 schrieb:(13-11-2009, 22:27)Maik schrieb: Was hat die Angst vor dem Tod mit den Vorfahren zu tun? Abgesehen von der Tatsache das auch diese gestorben sind?Erbsünde.
Die "Erbsünde" ist ein Glaubensrelikt alter Zeit,und diente dazu,die Menschen an die Religion zu binden. Viele Menschen haben Angst vor dem Tod, weil sie nicht wissen,wie sie "abtreten" werden, und auch nicht, was danach kommt. Auch ich, die mit Verstorbenen manchmal magisch arbeite, weiß es nicht, was ich aber akzeptieren kann. Besonders in der Zeit von Samhain ist der Schleier sehr dünn zwischen der Welt der Lebenden und der Verstorbenen, und es relativ leicht, auch für nichtmagisch Interessierte, Geister zu "sehen", die verstorben sind, wobei es sich meist um Familienangehörige handelt. Die Lebenden können die Verstorbenen dann rufen, aber es obliegt den Verstorbenen, ob sie kommen wollen. Hingegen können die Verstorbenen auch ohne Einwilligung der Lebenden kommen, jedoch nicht, um, wie im Volksglauben vermutet,Schabernack zu treiben,sondern umzu trö´sten und zu raten, manchmal auch, wie bei meiner Mutter nach ihrem Tod, sich zu entschuldigen.
Für Lebende ist das Thema meist angstbesetzt, außer für die, die ein wenig lernen durften von denen,die schon gegangen sind.
Ach übrigens,mit "Glauben" hat das nichts zu tun,sondern nur mit meinen eigenen, persönlich erebten Erfahrungen. Ich habe jedenfalls vor meinemTod keine Angst,jedoch möglicherweise vor der Todesart.
