19-11-2009, 16:24
(19-11-2009, 15:46)Witch of Hope schrieb: Ich möchte hier das Thema eröffnen, und Maik, und allen anderen Mormonen oder am Thema Interessierten, die Möglichkeit geben, hier über die Pros und Kontras über das Buch zu sprechen, über das der Mormonengründer Joseph Smith sagte:
„Das Buch Mormon ist das richtigste aller Bücher auf Erden und der Schlussstein unserer Religion.“
derartige behauptungen betrachte ich als "standard procedure" zur sektengründung. auch die bahai meinen ja, den schlußpunkt in der linie judentum-christentum-islam zu setzen, und religionsgründer bahaulla nimmt für sich in anspruch, "Gottes Sprachrohr für unser Zeitalter zu sein" (und damit wohl auch für das von ihm verfaßte "Heiligste Buch", gottes wort zu vermitteln)
ehrlich gesagt, schenke ich solchen aussagen nicht viel aufmerksamkeit. meinetwegen darf sich auch mein nachbar für einen vizegott halten (in einschlägigen kliniken gibts schließlich noch mehr von der sorte), solange er nicht von mir erwartet, daß ich ihn anbete oder ihm opfer bringe. und wer spaß dran hat, sich von selbsternannten götterboten was vorschreiben zu lassen - wenns schee macht...
gelesen hab ich weder das "buch mormon", noch bahaullas "heiligstes buch", noch l. ron hubbards scifi. und ich glaube auch nicht, daß es sich wirklich lohnen würde (wenn ich was zu lachen haben will, lese ich lieber jakob lorber - soviel heimattreue muß sein)
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)

