14-12-2009, 07:49
Nachdem du meine Beiträge immer wieder wegen Faschismus meldest, hier mal eine Definition lut wikipedia:
Wesentliche Kennzeichen
Zunächst war Fascismo nur die Bezeichnung der politischen Bewegung, die aus den von Benito Mussolini 1919 gegründeten Fasci Italiani di Combattimento („Italienische Kampfbünde“) hervorging und die 1922 die Macht in Italien eroberte. Ihre wesentlichen Elemente waren eine extrem nationalistische, populistische Herrschaftsform mit ausgeprägtem Personenkult[2], eine nachdrückliche Ästhetisierung von Politik sowie die Betonung des voluntaristischen Zuges der Politik, also des Vorrangs des Willens vor der Ökonomie. Der Faschismus knüpft hier auch an den Futurismus und seine Theorien.[3]
Zwischen dem modernistisch-revolutionären und dem konservativ-traditionalistischen Flügel der faschistischen Partei Italiens kam es immer wieder zu Spannungen. Mussolini schwankte zwischen den Positionen und hatte dabei vor allem in der Zeit zwischen 1921 und 1925 große Mühe, die gegensätzlichen Kräfte zusammenzuhalten. Gleichzeitig aber sollte diese unklare Identität auch eine Bindung verschiedener gesellschaftlicher Strömungen an den Fascismus ermöglichen.
Erst die europäische politische Debatte der 1930er Jahre, vor allem von kommunistischer Seite, ließen den bis dahin auch in Deutschland üblichen Begriff Fascismus zu Gunsten der über Italien hinaus üblichen Begriffes Faschismus zurücktreten.
Lange Zeit vertrat die Forschung die Ansicht, im Gegensatz zum Nationalsozialismus sei der Faschismus nicht ursprünglich antisemitisch gewesen. Antisemitische Elemente habe er erst aufgenommen, als Mussolini das „Achsen“-Bündnis mit dem Deutschen Reich unter Adolf Hitler geschlossen habe; der Antisemitismus sei noch verstärkt worden, als Mussolini nach seinem Sturz seine unter deutscher Vorherrschaft stehende Repubblica Sociale Italiana gründete.
Neue Forschungserkenntnisse erweisen diese Ansicht zumindest als fragwürdig, wenn nicht als falsch. Im Faschismus waren seit 1919 von maßgeblichen Protagonisten immer wieder antisemitische Parolen und Gedanken geäußert worden, die allerdings erst 1938 – also anders als beim von Anfang an offen antisemitischen Nationalsozialismus – offizielle Regimepolitik wurden. Dennoch kam der Antisemitismus nicht erst gegen Ende der 1930er-Jahre als neues Merkmal zum Faschismus hinzu, sondern war ihm von Anfang an inhärent gewesen und trat jetzt nach einem jahrzehntelangen Radikalisierungsprozess in den Vordergrund. Die judenfeindliche Gesetzgebung seit 1938 war das Ergebnis dieser Radikalisierung. Während aber der NS-Staat mit der Ermordung der europäischen Juden ein singuläres Verbrechen beging, gingen Mussolini und seine faschistischen Gefolgsleute über Entrechtung, Enteignung und Vertreibung kaum hinaus. Der vernichtende Antisemitismus, der sich bis spätestens 1939/40 mit der Ermordung polnischer Juden entwickelt hatte, ist im faschistischen Italien nur in Ansätzen zu finden.
Was hat dies also mit meiner nicht auf eine Nation ausgerichtete, nicht antisemitische, sich nicht auf einen Personenkult gründende Logik zu tun? du wirfst hier gefühlsmäßig mit Begriffen um dich, solltes aber besser mal die Definition dieser Begriffe kennen,..
Eine Ähnlichkeit meiner Logik mit Faschismus zu konstruieren, ist so als würdest du sagen, ein Tisch ist ein Elefant, beide haben 4 Beine
Wesentliche Kennzeichen
Zunächst war Fascismo nur die Bezeichnung der politischen Bewegung, die aus den von Benito Mussolini 1919 gegründeten Fasci Italiani di Combattimento („Italienische Kampfbünde“) hervorging und die 1922 die Macht in Italien eroberte. Ihre wesentlichen Elemente waren eine extrem nationalistische, populistische Herrschaftsform mit ausgeprägtem Personenkult[2], eine nachdrückliche Ästhetisierung von Politik sowie die Betonung des voluntaristischen Zuges der Politik, also des Vorrangs des Willens vor der Ökonomie. Der Faschismus knüpft hier auch an den Futurismus und seine Theorien.[3]
Zwischen dem modernistisch-revolutionären und dem konservativ-traditionalistischen Flügel der faschistischen Partei Italiens kam es immer wieder zu Spannungen. Mussolini schwankte zwischen den Positionen und hatte dabei vor allem in der Zeit zwischen 1921 und 1925 große Mühe, die gegensätzlichen Kräfte zusammenzuhalten. Gleichzeitig aber sollte diese unklare Identität auch eine Bindung verschiedener gesellschaftlicher Strömungen an den Fascismus ermöglichen.
Erst die europäische politische Debatte der 1930er Jahre, vor allem von kommunistischer Seite, ließen den bis dahin auch in Deutschland üblichen Begriff Fascismus zu Gunsten der über Italien hinaus üblichen Begriffes Faschismus zurücktreten.
Lange Zeit vertrat die Forschung die Ansicht, im Gegensatz zum Nationalsozialismus sei der Faschismus nicht ursprünglich antisemitisch gewesen. Antisemitische Elemente habe er erst aufgenommen, als Mussolini das „Achsen“-Bündnis mit dem Deutschen Reich unter Adolf Hitler geschlossen habe; der Antisemitismus sei noch verstärkt worden, als Mussolini nach seinem Sturz seine unter deutscher Vorherrschaft stehende Repubblica Sociale Italiana gründete.
Neue Forschungserkenntnisse erweisen diese Ansicht zumindest als fragwürdig, wenn nicht als falsch. Im Faschismus waren seit 1919 von maßgeblichen Protagonisten immer wieder antisemitische Parolen und Gedanken geäußert worden, die allerdings erst 1938 – also anders als beim von Anfang an offen antisemitischen Nationalsozialismus – offizielle Regimepolitik wurden. Dennoch kam der Antisemitismus nicht erst gegen Ende der 1930er-Jahre als neues Merkmal zum Faschismus hinzu, sondern war ihm von Anfang an inhärent gewesen und trat jetzt nach einem jahrzehntelangen Radikalisierungsprozess in den Vordergrund. Die judenfeindliche Gesetzgebung seit 1938 war das Ergebnis dieser Radikalisierung. Während aber der NS-Staat mit der Ermordung der europäischen Juden ein singuläres Verbrechen beging, gingen Mussolini und seine faschistischen Gefolgsleute über Entrechtung, Enteignung und Vertreibung kaum hinaus. Der vernichtende Antisemitismus, der sich bis spätestens 1939/40 mit der Ermordung polnischer Juden entwickelt hatte, ist im faschistischen Italien nur in Ansätzen zu finden.
Was hat dies also mit meiner nicht auf eine Nation ausgerichtete, nicht antisemitische, sich nicht auf einen Personenkult gründende Logik zu tun? du wirfst hier gefühlsmäßig mit Begriffen um dich, solltes aber besser mal die Definition dieser Begriffe kennen,..
Eine Ähnlichkeit meiner Logik mit Faschismus zu konstruieren, ist so als würdest du sagen, ein Tisch ist ein Elefant, beide haben 4 Beine
Aut viam inveniam aut faciam

