30-12-2009, 05:33
Wesentlich am Horus-Kultus war, dass immer nur der amtierende Herrscher von Aegypten den Horus-Thron verkoerperte, und man diesen Thron als 2.Person dessen, der ihn innehatte, solange er lebte, mit der Gruendung des Alten Reiches von Aegypten - genauer gesagt, schon etwas zuvor, einsetzte und er mit dem Einsatz der *Isis-Damenschaft zuerst noch um diese Reichs-Einigung zu kaempfen hatte.
Dass ein *Horus-Kind folglich auf dem Schoss einer *Isis-Mutter einen Bildertypos hergab, ist m.E. die einzige Aehnlichkeit, die aber erst spaeter entstehen konnte, nachdem auch Mutter-Maria-Bilder und Statuen mit ihr und dem Jesus-Kind hergestellt wurden.
Zur Zeit als Jesus auftrat und als jedischer Meister lehrte, lehrte er Juedische Lehre an Juden, wird berichtet, und soweit es um erwartete Messianitaet ging, erwartete die Judenschaft nichts Bedeutenderes als den Koenig David, dem keinerlei mythische oder sonstige G*ttlichkeit zugeschrieben wurden, auch keine Sohnschaft zum G0TT Israels, sondern wenn, dann nennen wir ihn David ben Isai (Jischajm "Jesse"), nach seinem irdischen Vater.
Von den engeren Kennern Jesu sollen Spaet-Apostel St.Matthias und Evangelist St.Matthaeus nach Aegypten gegangen sein, um ihren Auftrag zu erfuellen, die "sichere Nachricht vom Tode Jesu als dem Messias" zu verankern, also Gemeinden zu gruenden, und der Evangelist St.Markus soll noch dessen letztes Lebensjahr lang in Alexandria gelehrt haben. Da war Alexandria eine Weltstadt aehnlich in der Bedeutung wie New York, Zentrum des Hellenismus, nicht der Aegyptologie, und reich an Juden wie Rom auch (in beide Orte waren Judenschaften der Groessenordnung von etwa 10'000 Leuten zwangs-angesiedelt worden, die in Alexandria durch Alexander d.Gr. und die zu Rom durch Pompeius d.Gr.)
*Horus soll erbitterte Kaempfe mi deinem Onkel *Seth um sein Erbe des *Osiris-Einigungs-Thrones im Niltal ausgefochten haben, mit munterer, energischer Hilfe seiner zaubermaechtigen *Isis-Mutter - dabei verlor er fast ein Auge - was ihm *Isis dann wieder heilte, als ein Rechtsprozess zwischen diesen 3 halb historisch halb mythisch (als Vereinigungen) gemeinten Beteiligten endlich stattfinden konnte und den Pharaonen-Thron wieder herstellte.
Soweit man einen *Horus als G*ttessohn bezeichnen konnte, war es nie bezweifelt worden, dass sich dies auf *Osiris, den urspruenglichen Menschen-Koenig bezog, dessen Kollektiv-Wesen (das G*tt) sich aus allen toten ehemaligen *Horus-Herrschern Aegyptens gestaltet - das kann auch ab und zu einer Frau im Thron zuteil geworden sein.
Sollte es Bezeichnungen wie "Kind des *RE" oder des *Atum fuer einen *Horus im Thron geben, so waere das eine ganz andere Stufe und allgemeinere Beziehung. Er waere nicht deren Erbe.
Auf aegyptischen Ansichten koennte es also m.E. keinerlei Aehnlichkeiten vom *Horus-Konzept und Kultus zum Jesus der Kirchen-Gruendungen geben, und schon ueberhaupt keine zwischen der stillen Rolle der Maria und dieser *Isis, der hoechst militanten um das Recht ihres Sohns auf den Reichs-Thron kaempfenden Witwe eines Verschollenen, der man jede Zaubermacht zutraute
- es gab unter den Roemern und deren Kontakt mit Aegypten eine vielleicht etwas andere Konzeption von *Osiris, *Isis und *Horus als komplett G*ttern, wie irgendwelche anderen auch - vermittelt durch einige religioese Umgestaltungen unter den spaeten Ptolemaeern, und das einzige Bindeglied zu den NT-Berichten ueber Jesus waere der Roemer-Hauptmann, der nach Jesu Tod ausgerufen habe "Dies war ein G*tt Sohn!" - was auch immer ein nicht juedischer Roemer sich darunter vorstellte.
Von dem, wonach Jesus im Hohen Rat befragt wurde, ob er es von sich sage, zu dem, was ein Hinrichtungs-Kommando-Hauptmann formulierte, ist ein himmelweiter Abstand, um welche Dimension es sich da handelte. Selbst die Kirchen brauchten ein paar Jahrhunderte, sich diesen Gedanken als sicher zu formulieren.
Bis zur Zeit des Konzils von Nicaea im 4.Jhd. allerdings war aegyptisches Gedankengut im Roemischen Bereich kaum noch von irgendeiner Relevanz, nichtmal bei den Arianern, die dies Konzil aus den Rechtglaeubigen ausschloss, obgleich der Priester Arius in Alexandria amtiert hatte. Dessen Lehre hatte eher ihre Herkunft von der Hochschule in Antiochia, Syrien her, mit deutlicher Anlehnung an die Persische Religion vom *Ahriman.
Eine geringe Renaissance der Kunde von *Isis und *Osiris findet sich (siehe Oper "Zauberfloete") in der nachbarocken Idee ueber diese bei Rosenkreuzern und Freimaurern, die auf zunaechst noch ueberhaupt keiner Kenntnis der aegypt.Sprache und Eigenzeugnisse beruhte, sondern auf falschen aber hoffnungsvollen Uebersetzungs-Versuchen des Aegyptischen ab dem 17.Jhd auf Basis griechischer Manuskripte und der Betrachtung von aegyptischen Bildern und Schriftzeichen (nicht immer sehr natuergetreu gemalt) als Bildchen.
Da stand aber alles, was heutige Christen als Lehre angeht schon fest und hatte seine ersten 1'600 Jahre schon fertig.
Im uebrigen hat Ekkehard es richtig definiert: die kirchliche Erkenntnis und Lehre ueber Jesus und alles, was diesen im irdischen und himmlischen Leben betrifft, ist in keiner Weise beruehrt oder beruehrbar durch solche Spaet-Spekulationen.
mfG WiT :)
Dass ein *Horus-Kind folglich auf dem Schoss einer *Isis-Mutter einen Bildertypos hergab, ist m.E. die einzige Aehnlichkeit, die aber erst spaeter entstehen konnte, nachdem auch Mutter-Maria-Bilder und Statuen mit ihr und dem Jesus-Kind hergestellt wurden.
Zur Zeit als Jesus auftrat und als jedischer Meister lehrte, lehrte er Juedische Lehre an Juden, wird berichtet, und soweit es um erwartete Messianitaet ging, erwartete die Judenschaft nichts Bedeutenderes als den Koenig David, dem keinerlei mythische oder sonstige G*ttlichkeit zugeschrieben wurden, auch keine Sohnschaft zum G0TT Israels, sondern wenn, dann nennen wir ihn David ben Isai (Jischajm "Jesse"), nach seinem irdischen Vater.
Von den engeren Kennern Jesu sollen Spaet-Apostel St.Matthias und Evangelist St.Matthaeus nach Aegypten gegangen sein, um ihren Auftrag zu erfuellen, die "sichere Nachricht vom Tode Jesu als dem Messias" zu verankern, also Gemeinden zu gruenden, und der Evangelist St.Markus soll noch dessen letztes Lebensjahr lang in Alexandria gelehrt haben. Da war Alexandria eine Weltstadt aehnlich in der Bedeutung wie New York, Zentrum des Hellenismus, nicht der Aegyptologie, und reich an Juden wie Rom auch (in beide Orte waren Judenschaften der Groessenordnung von etwa 10'000 Leuten zwangs-angesiedelt worden, die in Alexandria durch Alexander d.Gr. und die zu Rom durch Pompeius d.Gr.)
*Horus soll erbitterte Kaempfe mi deinem Onkel *Seth um sein Erbe des *Osiris-Einigungs-Thrones im Niltal ausgefochten haben, mit munterer, energischer Hilfe seiner zaubermaechtigen *Isis-Mutter - dabei verlor er fast ein Auge - was ihm *Isis dann wieder heilte, als ein Rechtsprozess zwischen diesen 3 halb historisch halb mythisch (als Vereinigungen) gemeinten Beteiligten endlich stattfinden konnte und den Pharaonen-Thron wieder herstellte.
Soweit man einen *Horus als G*ttessohn bezeichnen konnte, war es nie bezweifelt worden, dass sich dies auf *Osiris, den urspruenglichen Menschen-Koenig bezog, dessen Kollektiv-Wesen (das G*tt) sich aus allen toten ehemaligen *Horus-Herrschern Aegyptens gestaltet - das kann auch ab und zu einer Frau im Thron zuteil geworden sein.
Sollte es Bezeichnungen wie "Kind des *RE" oder des *Atum fuer einen *Horus im Thron geben, so waere das eine ganz andere Stufe und allgemeinere Beziehung. Er waere nicht deren Erbe.
Auf aegyptischen Ansichten koennte es also m.E. keinerlei Aehnlichkeiten vom *Horus-Konzept und Kultus zum Jesus der Kirchen-Gruendungen geben, und schon ueberhaupt keine zwischen der stillen Rolle der Maria und dieser *Isis, der hoechst militanten um das Recht ihres Sohns auf den Reichs-Thron kaempfenden Witwe eines Verschollenen, der man jede Zaubermacht zutraute
- es gab unter den Roemern und deren Kontakt mit Aegypten eine vielleicht etwas andere Konzeption von *Osiris, *Isis und *Horus als komplett G*ttern, wie irgendwelche anderen auch - vermittelt durch einige religioese Umgestaltungen unter den spaeten Ptolemaeern, und das einzige Bindeglied zu den NT-Berichten ueber Jesus waere der Roemer-Hauptmann, der nach Jesu Tod ausgerufen habe "Dies war ein G*tt Sohn!" - was auch immer ein nicht juedischer Roemer sich darunter vorstellte.
Von dem, wonach Jesus im Hohen Rat befragt wurde, ob er es von sich sage, zu dem, was ein Hinrichtungs-Kommando-Hauptmann formulierte, ist ein himmelweiter Abstand, um welche Dimension es sich da handelte. Selbst die Kirchen brauchten ein paar Jahrhunderte, sich diesen Gedanken als sicher zu formulieren.
Bis zur Zeit des Konzils von Nicaea im 4.Jhd. allerdings war aegyptisches Gedankengut im Roemischen Bereich kaum noch von irgendeiner Relevanz, nichtmal bei den Arianern, die dies Konzil aus den Rechtglaeubigen ausschloss, obgleich der Priester Arius in Alexandria amtiert hatte. Dessen Lehre hatte eher ihre Herkunft von der Hochschule in Antiochia, Syrien her, mit deutlicher Anlehnung an die Persische Religion vom *Ahriman.
Eine geringe Renaissance der Kunde von *Isis und *Osiris findet sich (siehe Oper "Zauberfloete") in der nachbarocken Idee ueber diese bei Rosenkreuzern und Freimaurern, die auf zunaechst noch ueberhaupt keiner Kenntnis der aegypt.Sprache und Eigenzeugnisse beruhte, sondern auf falschen aber hoffnungsvollen Uebersetzungs-Versuchen des Aegyptischen ab dem 17.Jhd auf Basis griechischer Manuskripte und der Betrachtung von aegyptischen Bildern und Schriftzeichen (nicht immer sehr natuergetreu gemalt) als Bildchen.
Da stand aber alles, was heutige Christen als Lehre angeht schon fest und hatte seine ersten 1'600 Jahre schon fertig.
Im uebrigen hat Ekkehard es richtig definiert: die kirchliche Erkenntnis und Lehre ueber Jesus und alles, was diesen im irdischen und himmlischen Leben betrifft, ist in keiner Weise beruehrt oder beruehrbar durch solche Spaet-Spekulationen.
mfG WiT :)

