06-01-2010, 17:31
Zu diesem Buch (im Himmel): Egal, wo man diesen "Himmel" hinlegt, er wird in menschlicher Form ortsgemunden gemacht. Dann wird von einem dem Menschen bekannten Medium gesprochen, warum sollte sich ein Gott in eine solche Abhängigkeit begeben, selbst wenn der Begriff "Buch" nicht in der Form gemeint ist.
In mir baut sich der Eindruck auf, als wenn Gott, wie manch menschlicher Redner, einen "Freßzettel" nötig hätte, um all das festzuhalten, was er dem Menschen verkünden, äh sorry verkünden lassen will. Wieder werden typisch menschliche Verhaltensweisen auf einen "Gott" projiziert. Natürlicherweise erscheint diese Projektion zur Sanktion göttl. Ursprungs, also seiner selbst, im Koran (Sure mir leider jetzt unbekannt). Jeder Glaubende daran verweist auf diese göttl. Autorität, kann aber nicht wirklich etwas zu seinem Wesen (dieses "Buches) sagen.
Was die Offenbarungstechnik angeht, folgender Gedanke.Ein engel hat also nun die Aufgaben, seinem Adressaten, Mohammed, aus diesen vermittelten "Gedanken" etwas zu erzählen. Wohlbemerkt, es geschieht nicht von Mensch zu Mensch sondern von einem Wesen, mit dem ein Mensch nicht unbedingt tagtäglichen Kontakt hat. Dies ergibt mit Sicherheit einen Überraschungseffekt. Und Mohammed verkraftet das natürlich alles völlig normal und berichtet dann alles so 100%ig, wie er es vernommen haben soll. Mögliche Veränderungen in der Wortwahl werden kathegorisch von seiner Nachwelt abgelehnt.
Seltsam, warum hat dann von dem Aufgenommen ein Kalif, der alles sammelte und von ihm - wie auch immer - erkannte Fälschungen herausließ (solche Methoden waren zu diesem Zeitpunkt bei den Christen schon längst Praxis, Konzil von Nicäa usw.), dann in der Form reagieren müssen.
Daraus läßt sich meines Erachtens ableiten, daß nicht einmal gewährleistet ist, daß selbst die Aussagen Mohammeds, unabhängig der möglichen Veränderungen, sauber diese Zeiten überstanden haben.
Gruß
In mir baut sich der Eindruck auf, als wenn Gott, wie manch menschlicher Redner, einen "Freßzettel" nötig hätte, um all das festzuhalten, was er dem Menschen verkünden, äh sorry verkünden lassen will. Wieder werden typisch menschliche Verhaltensweisen auf einen "Gott" projiziert. Natürlicherweise erscheint diese Projektion zur Sanktion göttl. Ursprungs, also seiner selbst, im Koran (Sure mir leider jetzt unbekannt). Jeder Glaubende daran verweist auf diese göttl. Autorität, kann aber nicht wirklich etwas zu seinem Wesen (dieses "Buches) sagen.
Was die Offenbarungstechnik angeht, folgender Gedanke.Ein engel hat also nun die Aufgaben, seinem Adressaten, Mohammed, aus diesen vermittelten "Gedanken" etwas zu erzählen. Wohlbemerkt, es geschieht nicht von Mensch zu Mensch sondern von einem Wesen, mit dem ein Mensch nicht unbedingt tagtäglichen Kontakt hat. Dies ergibt mit Sicherheit einen Überraschungseffekt. Und Mohammed verkraftet das natürlich alles völlig normal und berichtet dann alles so 100%ig, wie er es vernommen haben soll. Mögliche Veränderungen in der Wortwahl werden kathegorisch von seiner Nachwelt abgelehnt.
Seltsam, warum hat dann von dem Aufgenommen ein Kalif, der alles sammelte und von ihm - wie auch immer - erkannte Fälschungen herausließ (solche Methoden waren zu diesem Zeitpunkt bei den Christen schon längst Praxis, Konzil von Nicäa usw.), dann in der Form reagieren müssen.
Daraus läßt sich meines Erachtens ableiten, daß nicht einmal gewährleistet ist, daß selbst die Aussagen Mohammeds, unabhängig der möglichen Veränderungen, sauber diese Zeiten überstanden haben.
Gruß
