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Veganismus als Klima//Umweltschutzverbesserung
#42
(12-05-2010, 17:59)petronius schrieb:
Zitat:Das ist wieder eine Rückführung auf das Argument weiter oben. Die meißten Menschen essen so viel Fleisch, wie ein reiner Fleischfresser wie der Löwe, dafür ist aber weder unser Magendarmsystem gemacht

oft behauptet, nie belegt. worin sollen denn die probleme bestehen? schwierig ist die verdauung von pflanzenkost - deshalb haben ja pflanzenfresser einen riesenlangen darm oder gar ein aufwendiges system aus verschiedenen mägen. fleisch zu verdauen ist easy, so gesehen ist der menschliche allesfresserdarm sogar überdimensioniert für hohen fleischkonsum
Die gesundheitlichen Probleme, die bei zu exzessivem Fleischkonsum auftreten,
hängen nicht mit der Bauweise unseres Darms zusammen. Abgesehen davon,
petronius, könnte man Deine Argumentation auch umdrehen. Für reine
Fleischverdauung ist unser Darm tatsächlich überdimensioniert - wie käme
man also darauf, unsere Hauptenergiequelle würde Fleisch sein? Eusa_think
Nein, die gesundheitlichen Folgen eines hohen Fleischkonsums entstehen unter
anderem durch: höheren Anteil an tierischen Fetten, die im Regelfall weniger
wertvoll als pflanzliche sind, durch insgesamt zu hohe Energieaufnahme, die
auch durch hochverarbeitete Fleischprodukte bedingt ist, durch Inhaltsstoffe
wie Purine, die bei entsprechender Vorbelastung zu Gicht führen, durch den
meist einhergehenden, niedrigen Obst- und Gemüseverzehr und so weiter...

Unser Verdauungssystem ist weder besonders auf pflanzliche, noch besonders
auf tierische Nahrung spezialisiert und kommt im Großen und Ganzen mit beidem
gut klar. Neben einer generellen Reduktion von vor allem verarbeitetem
(Wurst & Co) und fettreichen Fleisch würde ich keine Empfehlungen als definitiv
gesundheitsfördernd unbedingt empfehlen. Abseits der Gesundheit und mit
Blick auf Umwelt und Gesellschaft könnte man genau das mit der Umstellung
auf Biofleisch erreichen. Es würde durch den höheren Preis insgesamt weniger
Fleisch konsumiert werden, die Schadstoffbelastung im Fleisch wäre deutlich
geringer, der Wasseranhalt ebenso (-> effektiv mehr Fleisch pro Kilo), auch
die "Hippies" (nicht böse nehmen, ist nicht ganz ernst gemeint) wären
glücklich weil die Tiere im Schnitt ein besseres Leben hätten und die Umwelt-
belastung, die durch eine großangelegte Umstellung stark gesenkt würde,
ist auch nicht zu vernachlässigen... Icon_smile
Der Wissenschaftler denkt über seine Umwelt nach, entwirft eine Theorie die sie erklären soll, überprüft seine Theorie anhand von Experimenten an der Realität, verwirft sie wenn sie sich als falsch erweist und sucht nach einer besseren Erklärung.
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RE: Veganismus als Klima//Umweltschutzverbesserung - von Der-Einsiedler - 12-05-2010, 09:34
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