13-05-2010, 09:58
Im Gästebuch auf bundespraesident.de findet sich dieser Eintrag:
Sehr treffend formuliert.
Zitat:Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
Ich möchte auf diesem Wege einige kritische Worte zu Ihrem Interview mit dem Rheinischen Merkur bezüglich des Ökumenischen Kirchentages an Sie richten. Ich respektiere Ihren persönlichen Glauben, wie ich den persönlichen Glauben jedes Menschen respektiere. Ich respektiere auch Ihr persönliches Geschichtsverständnis bezüglich der Wertebasis unserer Gesellschaft. Doch sofern man Sie mit den Worten "Meine Bitte an die christlichen Kirchen ist: Kämpfen Sie um jeden Einzelnen. Sie haben einen Auftrag von Gott, seine Botschaft zu vermitteln, (...). Daher rührt mein Appell an die Kirchen, eine neue innere Mission zu beginnen" richtig zitiert hat, glaube ich, in Ihrer Rolle als Bundespräsident sollten Sie bezüglich weltanschaulicher Fragen keine derartig klare Stellung beziehen. Als Atheistin und Humanistin fühle ich mich durch diesen Aufruf zur "inneren Mission" regelrecht angegriffen. Wohlgemerkt: Aufgrund der Rolle in der Sie ihn geäußert haben, nicht aufgrund des Inhaltes. Als Bundespräsident sollten Sie alle Deutschen repräsentieren, nicht nur jene, die Christen sind.
Mit freundlichen Grüßen
Christiane Marxhausen
Sehr treffend formuliert.
"What can be asserted without proof can be dismissed without proof." [Christopher Hitchens]

