18-05-2010, 19:40
(18-05-2010, 17:11)elwaps schrieb: Ich wundere und ärgere mich immer wieder darüber, dass die Ernährungswissenschaften durch Pauschalisierungen
wie "Ach, gestern war dies gut, heute das, ist doch eh jeden Tag anders" ins Lächerliche gezogen werden, ohne großartig
zwischen den verschiedenen Quellen zu differenzieren oder sich auch nur einmal bei der DGE bzw. in Studien umzuschauen.
nun ist das aber mal die art und weise, wie die ernährungswissenschaft rüberkommt. mag ja sein, bzw.: ich würde davon ausgehen, daß die wissenschaftlich erforschten zusammenhänge zwischen biochemie und biologie nicht saisonal schwanken. welche schlüsse nun aber aus dieser wissenschaftlichen datenbasis gezogen werden, etwa als allgemeine ernährungsempfehlung oder unspezifische diätanweisung (ich spreche nicht vom medizinischen fachbereich) - das, und wie sie präsentiert und wahrgenommen werden, ist ein anderer fall
sagen wirs mal so: wenn die ernährungswisenschaftler so genau wissen, wie wir uns im einzelnen ernähren sollen, liegt es an ihnen, uns das auch so eindeutig und glaubhaft wie möglich zu vermitteln
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)

