30-07-2010, 22:13
(30-07-2010, 19:49)petronius schrieb:(30-07-2010, 19:39)Der-Einsiedler schrieb: Ich habe in meinem Umkreis immer wieder erfahren, dass das Helfen durchaus auch einem selbst etwas "bringt". Ich glaube nicht, dass Mutter Teresa, Albert Schweitzer etc. so selbstlos waren, wie manche ihrer Anhänger das gerne sähen. Sie hatten durchaus auch etwas von ihrer "Nächstenliebe", und sei es das gute Gefühl, etwas Gutes getan zu haben
seh ich auch so
und gebe zusätzlich zu bedenken, daß dieses "helfen um des helfens willen" eben auch gut gemeint als gegensatz zu gut gemacht sein kann, wie z.b. das beispiel von mutter teresa belegt - die eben keinerlei nachhaltige hilfe zu leisten imstande war, sondern bloß "weiße salbe" verteilt hat
Reicht das verteilen von "weißer Salbe" nicht aus?
Ich meine wenn jemand Menschen hilft ohne deren langfristige Situation zu verändern, schmählert dass doch nicht im Geringsten seine Leistungen den Menschen gegenüber denen er half.
Wenn auch heute noch alles beim alten ist, gab es doch viele Menschen denen Mutter Theresa geholfen hat.
Das ist doch auch ein ganz wichtiger Punkt: Menschen in der aktuellen Situation zu helfen. Wenn sich die Hilfe darauf "beschränkt" ist das in meinen Augen kein Makel.
