22-08-2010, 23:44
Um überhaupt noch einmal der Frage nachzugehen, was es so mit dem Sektenvorwurf im Zusammenhang mit der mormonischen Glaubensrichtung auf sich hat, habe ich mir überlegt, was eine Sekte denn so an Schrifttum hervorbringen könnte. Also, ich meine, eine Sekte, auf die dieser Begriff zuträfe, dürfte da nicht so viel im Angebot haben. Dabei bin ich auf diese Schriften der LDS-Kirche gestoßen:
Buch Mormon, Lehre und Bündnisse, Die Köstliche Perle, Discourses of Brigham Young, The Way of Perfection (Präs. J.F. Smith), The Teachings of Spencer W. Kimball, Mormon Doctrine (A Compendium of the Gospel, Bruce Mc.Conkie), Doctrines of Salvation (J.F. Smith), Miracle ( Kimball), Pure in Heart (Apostel Dallin Oaks), ferner Conference Reports ... Liahona ....Journal of Discourses ...
und gewiß noch eine Menge mehr, von denen ich momentan nichts weiß. Ist diese Vielfalt an Schrifttum, die ja schon generationsübergreifend geschrieben wurde und schon eher auf einen pluralistischen Charakter dieser Kirche hinweist, typisch für eine Sekte? Ich möchte behaupten: nein. Eigentlich möchte ich WoH dafür danken, daß sie mich heute mit ihrem "Celestialen Gesetz" darauf gebracht hat. Eine Sekte wäre auf Grund ihrer Eingefahrenheit und einseitig fixierten Sichtweise auf einen religiösen Führer, ihrer Ideologie, ihrer Unfähigkeit zur Selbstreflektion, gar nicht in der Lage, derartiges Schrifttum hervorzubringen.
Somit verdient es die LDS-Kirche meiner Sichtweise nach nicht, als "Sekte" bezeichnet oder abwertend dargestellt zu werden. Man wird nicht umhin kommen, wollte man der Sache gerecht werden, sich eingehender mit ihr zu befassen.
Buch Mormon, Lehre und Bündnisse, Die Köstliche Perle, Discourses of Brigham Young, The Way of Perfection (Präs. J.F. Smith), The Teachings of Spencer W. Kimball, Mormon Doctrine (A Compendium of the Gospel, Bruce Mc.Conkie), Doctrines of Salvation (J.F. Smith), Miracle ( Kimball), Pure in Heart (Apostel Dallin Oaks), ferner Conference Reports ... Liahona ....Journal of Discourses ...
und gewiß noch eine Menge mehr, von denen ich momentan nichts weiß. Ist diese Vielfalt an Schrifttum, die ja schon generationsübergreifend geschrieben wurde und schon eher auf einen pluralistischen Charakter dieser Kirche hinweist, typisch für eine Sekte? Ich möchte behaupten: nein. Eigentlich möchte ich WoH dafür danken, daß sie mich heute mit ihrem "Celestialen Gesetz" darauf gebracht hat. Eine Sekte wäre auf Grund ihrer Eingefahrenheit und einseitig fixierten Sichtweise auf einen religiösen Führer, ihrer Ideologie, ihrer Unfähigkeit zur Selbstreflektion, gar nicht in der Lage, derartiges Schrifttum hervorzubringen.
Somit verdient es die LDS-Kirche meiner Sichtweise nach nicht, als "Sekte" bezeichnet oder abwertend dargestellt zu werden. Man wird nicht umhin kommen, wollte man der Sache gerecht werden, sich eingehender mit ihr zu befassen.
