01-11-2010, 19:05
Nun, mit dem Wortungetüm "Überlieferungsglauben" wird kaum jemand etwas unmittelbar anfangen können. Ich denke nicht, dass dies in der Theologie unumstritten ist. Zumindest steckt in der Überlieferung das, was Theologen "Offenbarung" nennen.
"Überlieferungsglaube" ist zudem römisch-katholische Diktion. Dort ist mit "Glaube" dezidiert etwas von der Kirche Kommendes gemeint, nicht die innere Überzeugung. Das habe ich gerade vor einigen Monaten nochmals - ich meine von Papst Benedikt XVI - gelesen.
Ich meine aus protestantischer Sicht mit "Glaube" genau jene innere Überzeugung, die ich aus Erfahrung und Religionslehre entnommen (und verinnerlicht) habe.
Daher ist für mich "Überlieferungsglaube" das falsche Wort. Es müsste schlicht (religiöse) "Tradition" heißen.
"Überlieferungsglaube" ist zudem römisch-katholische Diktion. Dort ist mit "Glaube" dezidiert etwas von der Kirche Kommendes gemeint, nicht die innere Überzeugung. Das habe ich gerade vor einigen Monaten nochmals - ich meine von Papst Benedikt XVI - gelesen.
Ich meine aus protestantischer Sicht mit "Glaube" genau jene innere Überzeugung, die ich aus Erfahrung und Religionslehre entnommen (und verinnerlicht) habe.
Daher ist für mich "Überlieferungsglaube" das falsche Wort. Es müsste schlicht (religiöse) "Tradition" heißen.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

