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Bei wem hat Jesus gelernt?
#61
(14-04-2021, 08:45)Urmilsch schrieb: Geobacter, ich nehme die Schriften gar nicht als Tatsachenberichte war,

....du nimmst die Welt und auch sonst alles nur noch in einem extremistischen Selbstbezug wahr, Urmilsch.

Schon die Neandertaler wussten, dass ihre eigenen Nachkommen die besseren Chancen beim Zugang zu  jenen Grundlegenden Ressourcen haben, welche Leib und Seele zusammenhalten, wenn  man die Kinder der eigenen Verwandten (Artgenossen) auffrisst.. und weil diese Verwandten genauso dachten... kam es dann irgendwann zu diesen ersten alten Schriften von wegen allmächtiger Götter....... vor denen man sich gefälligst in Acht nehmen solle, dürfe, könnte und müsse, wenn man die eigenen Lieblingsnächsten zu sehr liebt und auch sonst seine eigenen Befindlichkeitsansprüche überall und in allem zu sehr in den Vordergrund stellt....

Das war der erste Ansatz zu  unserer Kultur, unserer Verwandten mit Theateraufführungen davon zu überzeugen- und dazu zu erziehen, ihre Fittiche und Zähne von unseren eigenen Lieblingsverwandten zu lassen...Seither hat sich daraus eine endlos Vielzahl... lustiger, tragischer, komischer, entzetzlicher, gruselgier, unterhaltsamer... Drehbuchvarianten aus der ersten Ur-Aufführung herauskristallisiert.. Die Evangelien gehören auch dazu..
Also sprach der Herr: "Seid furchtbar und vermehret euch".........
#62
Geobacter, ich weiß ehrlich gesagt nicht so recht ob ich traurig oder verwundert sein soll, dass du immerzu bemüht bist, das in meinen Augen immernoch primitve Zusammanleben der Menschen zu legitimieren. Nun mag es schon sein, dass zu einer Entwicklung gehört, erst einmal bei Null anzufangen um dann irgendwann einmal bei einem gewissen Ziel zu landen. Wenn es die Entwicklung des Menschen notwendig machte, primitiv miteinander zu leben, warum sollten wir das dann heute immer noch so tun?

Ein Mensch krabbelt doch auch nicht den Rest seines Lebens auf den Knien herum, weil er das in seiner Entwicklungsgeschichte vor dem Laufen notwendigerweise tat. Nein er erhebt sich und läuft aufrecht, weil das krabbeln scheiße ist. So ähnlich verhält es sich auch mit dem Miteinander, denn es könnte alles so viel besser sein und hierzu bedarf es gar nicht so viel, denn unglaublich viele Menschen sind bereits sehr gut zu ihren Mitmenschen und werden in dieses animalische Gesellschaftsmuster gezwängt.

Deshalb sagt ja auch Christus notwendigerweise, legt den animalischen und von Trieben geprägten Menschen ab und zieht den vollendeten, geistigen Menschen an. Das wäre ein Mensch welcher mit Seinesgleichen vernünftig, gleichberechtigt und friedvoll lebt, nicht weil Recourcen begrenzt sind, sondern weil er verstanden hat wer er ist, woher er kommt und wohin er eben geht.

Der Spruch Einsteins "es wird keine großen Erfindungen der Menschheit geben, so lange nur ein einziges Kind unglücklich ist" wird sich dann vermutlich erfüllen und mit einem gemeinsamen Ziel (bessere Welt für alle) und das bündeln jener Kräfte welche derzeit genutzt werden um sich gegenseitig das Leben schwer zu machen, ließe sich diese Welt im Sinne Gottes zumindest annähernd umsetzen.

Der Hieronymus sagte einmal, dass irren menschlich ist, auf Irrtümern zu bestehen jedoch teuflisch. Zumindest die Gläubigen dieses Planeten sollten versuchen jene Welt umzusetzen auf die sie seit geraumer Zeit warten, denn wenn sie diese nicht selbst umsetzen, dann wird es auch niemand anderes für sie machen.
#63
Meine Bedenken, überspitzt ausgedrückt, lauten:
Ganz recht! Das sollten die Gläubigen dieser Welt tun. Sie sollen dabei aber meine Ressourcen gefälligst mir übrig lassen!
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
#64
(14-04-2021, 10:15)Urmilsch schrieb: Geobacter, ich weiß ehrlich gesagt nicht so recht ob ich traurig oder verwundert sein soll, dass du immerzu bemüht bist, das in meinen Augen immernoch primitve Zusammanleben der Menschen zu legitimieren. Nun mag es schon sein, dass zu einer Entwicklung gehört, erst einmal bei Null anzufangen um dann irgendwann einmal bei einem gewissen Ziel zu landen. Wenn es die Entwicklung des Menschen notwendig machte, primitiv miteinander zu leben, warum sollten wir das dann heute immer noch so tun?

Wir leben in unserer heutigen Zeit überhaupt und so gar nicht primitiv - miteinander - Urmilsch

Das war damals, als diese "alten Schriften" entstanden, noch völlig anderes. Und was auch der Grund war, dass diese alten Schriften überhaupt entstanden.

Es  ist völlig normal und auch nicht anderes zu bewältigen, als dass wir unsere eigenen unmittelbaren Lieblingsnächsten in Sachen Nächstenliebe etwas deutlicher bevorzugen, als die Nachkommen jener Nächsten die etwas weiter von uns entfernt leben.

Aber hier hörst du mir gar mehr nicht zu, weil du wohl selber in einer Art totaler Vereinsamung lebst, in der es keine Lieblingsnächsten mehr gibt. Und falls doch, muss man sich aus Nächstenliebe ernste Sorgen um sie machen!
Also sprach der Herr: "Seid furchtbar und vermehret euch".........
#65
(14-04-2021, 22:45)Geobacter schrieb:
(14-04-2021, 10:15)Urmilsch schrieb: Geobacter, ich weiß ehrlich gesagt nicht so recht ob ich traurig oder verwundert sein soll, dass du immerzu bemüht bist, das in meinen Augen immernoch primitve Zusammanleben der Menschen zu legitimieren. Nun mag es schon sein, dass zu einer Entwicklung gehört, erst einmal bei Null anzufangen um dann irgendwann einmal bei einem gewissen Ziel zu landen. Wenn es die Entwicklung des Menschen notwendig machte, primitiv miteinander zu leben, warum sollten wir das dann heute immer noch so tun?

Wir leben in unserer heutigen Zeit überhaupt und so gar nicht primitiv - miteinander - Urmilsch

Das war damals, als diese "alten Schriften" entstanden, noch völlig anderes. Und was auch der Grund war, dass diese alten Schriften überhaupt entstanden.

Es  ist völlig normal und auch nicht anderes zu bewältigen, als dass wir unsere eigenen unmittelbaren Lieblingsnächsten in Sachen Nächstenliebe etwas deutlicher bevorzugen, als die Nachkommen jener Nächsten die etwas weiter von uns entfernt leben.

Aber hier hörst du mir gar mehr nicht zu, weil du wohl selber in einer Art totaler Vereinsamung lebst, in der es keine Lieblingsnächsten mehr gibt. Und falls doch, muss man sich aus Nächstenliebe ernste Sorgen um sie machen!

So unterschiedlich können Wahrnehmungen sein Geobacter. Nehmen wir unser Gesellschaftsmodell als Beispiel: Eine jegliche Arbeitsleistung wird in einer funktionierenden Gesellschaft gebraucht, ist also ein gleichwertiger Bestandteil zu den anderen Arbeitsleistungen. Warum sollte nun die eine Person gut und die andere eher schlecht davon leben können? Warum sollte jemand der keine Arbeit findet, entweder weil keine da ist oder dieser nicht arbeiten kann, nun mit seiner Familie am Rande der Gesellschaft leben müssen? Das erschließt sich mir nicht. Auch heute noch gibt es modernes Sklaventum, welches die Europäer nicht nur legitimieren, sondern mit ihrem Gesellschaftsmodell überhaupt erst aufgebaut haben. Glück gehabt, dass du nicht in Bangladesch Klamotten unter abartigen Bedingungen herstellen musst um überhaupt erst überleben zu können, hier könnte ich eine endlose Aufzählung machen, wo und an welcher Stelle wir meines Erachtens primitiv miteinander leben. Natürlich scheint über Südtirol die Sonne und du bist in einer Region und zu einer Zeit aufgewachsen, wo du auf der Sonnenseite dieses Systems warst. 

Was hast du eigentlich immer mit deiner totalen Vereinsamung, welche du mir unterstellen möchtest? Was nützt dir das? Natürlich ist es vollkommen normal, dass der unmittelbare Lieblingsnächste oder gar das Familienmitglied bevorzugt behandelt wird, es ändert aber nichts daran, dass es eigentlich völliger quatsch ist, denn ein jeder könnte dein Nachbar, Schwester, Bruder sein.
#66
(14-04-2021, 22:45)Geobacter schrieb: .

Wir leben in unserer heutigen Zeit überhaupt und so gar nicht primitiv - miteinander

Das war damals, als diese "alten Schriften" entstanden, noch völlig anderes.


Na ja, wann setzt Du den Beginn "unserer heutigen Zeit" an ?? Wohl um 1650 (Spinoza) - wie ich Dich kenne.
Die Wissenschaft brach ihre Dämme und bald gab es Riesenschiffe zum Massentransport und zum Fernhandel (Negersklaverei von Afrika nach Amerika und Opiumhandel durch die in Jonathan's Coffe House - dem Vorläufer der Börse - gegründeten und 1661 rechtlich oder unrechtlich aufgewerteten East India Company, die zum unverdienten Reichtum einiger in England lebender Großfamilien und in weiterer Folge zum Opiumkrieg führte).
Dort in London trat die Presse ihren Siegeszug an und verbreitete ihre Lügen
Samuel Colt erfand den Trommelrevolver, Eli Remington erfand das Mehrladergewehr, John Moses Browning erfand die Massenvernichtungswaffe namens Maschinengewehr . . .
Die Eisenbahn überzog bald ganz Europa und ermöglichte Truppentransporte direkt ins Gefechtsgeschehen, und ohne die Eisenbahn wäre Auschwitz nie möglich gewesen
1945 fiel ohne menschliches Zutun eine Atombombe auf Hiroschima. Klar ohne menschliches Zutun, wenn man den Tätern das Menschsein abspricht
Auf Nordkorea wurde eine größere Bombenlast abgeworfen als auf Deutschland im ganzen Zweiten Weltkrieg

Düstere Aussichten . . .
#67
(15-04-2021, 08:36)Sinai schrieb:
(14-04-2021, 22:45)Geobacter schrieb: .

Wir leben in unserer heutigen Zeit überhaupt und so gar nicht primitiv - miteinander

Das war damals, als diese "alten Schriften" entstanden, noch völlig anderes.

Na ja, wann setzt Du den Beginn "unserer heutigen Zeit" an ?? Wohl um 1650 (Spinoza) - wie ich Dich kenne.


Neee... das war vor Abraham dem Biblischen....

(15-04-2021, 08:36)Sinai schrieb: Die Wissenschaft brach ihre Dämme und bald gab es Riesenschiffe zum Massentransport..
.........und so weiter und so fort...

Dafür hat sie uns aber auch einen Weg aus der Knechtschaft all jener "psychadelischen" Halblustigen gezeigt, die hier auf Erden den Willen einer göttlichen Allmacht nach ihren Glaubens- und Befindlichkeitsvorstellungen durchsetzen wollten..

Jetzt haben wir genug Selbstbewusstsein, Maschinengewehre und andere Technologen, falls die nochmal frech werden...

(15-04-2021, 08:36)Sinai schrieb: Düstere Aussichten . . .
So kann man es auch sehen..
Also sprach der Herr: "Seid furchtbar und vermehret euch".........
#68
Auch dieses Thema scheint sich hoffnungslos in Randthemen aufzuspalten oder in persönliche Nickeligkeiten auszuarten.
Überlegen wir uns mal was Neues!
Thema geschlossen!
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard


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