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Wollte sich Caesar mit Kleopatra verbünden ?
#1
Reklov schrieb im mittlerweile abgeschalteten Thread Judentum / Luther und die Juden in Beitrag #66 folgende interessante Meldung:
"Der Feldherr vieler Kriegzüge in Gallien und Belgien, welcher einer Patrizier-Familie entstammte, teilte mit seinen Soldaten aber auch vielfältige Gefahren und Entbehrungen in den einfachen Zeltlagern während seiner Eroberungszüge.
Seine militär. Siege und die von ihm finanzierten Arena-Spiele machten ihn beim Volk immer beliebter, bei den Senatoren jedoch immer verhasster. Zudem befürchteten sie, Cäsars wolle (mit Kleopatra an seiner Seite) seine Alleinherrschaft weiter ausbauen, sich evtl. sogar zum König krönen lassen."

Na das wäre ja was gewesen, wenn Caesar mit Kleopatra an seiner Seite im Osten nach dem Rechten gesehen hätte!
Da hätten wir Europäer vor 2000 Jahren einen Kriegshafen und Handelshafen im Persischen Golf gehabt.
Der Weg nach Osten wäre uns offen gestanden - schon damals Eroberung / Befreiung Indiens usw.

Und diese Idioten haben Caesar ermordet
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#2
Mit großer Freude stelle ich fest, daß derzeit alle 7 in der Diskussion stehenden Threads von mir gestartet wurden.
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Ohne mich wäre das Forum bereits tot
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#3
(20-05-2021, 10:57)Sinai schrieb: Mit großer Freude stelle ich fest, daß derzeit alle 7 in der Diskussion stehenden Threads von mir gestartet wurden.
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Ohne mich wäre das Forum bereits tot

Sind halt meistens Beiträge zu irgendwelchen Themen ohne konkrete Fragestellung. Nichts für ungut, aber wirkt oftmals etwas planlos und wenig durchdacht.

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#4
(20-05-2021, 08:47)Sinai schrieb: Na das wäre ja was gewesen, wenn Caesar mit Kleopatra an seiner Seite im Osten nach dem Rechten gesehen hätte!
Da hätten wir Europäer vor 2000 Jahren einen Kriegshafen und Handelshafen im Persischen Golf gehabt.
Der Weg nach Osten wäre uns offen gestanden - schon damals Eroberung / Befreiung Indiens usw.

Und diese Idioten haben Caesar ermordet

Hallo Sinai,

... die geschichtsphilosophische Frage dabei ist nur, wie lange eine solche Landeroberung im Osten gehalten hätte. Man weiß ja, dass z.B. das Imperium Romanum auch nur über eine begrenzte Zeit die anderen Völker beherrschen und zur Kasse bitten konnte, bevor es in sich zusammenbrach - nicht zuletzt auch deswegen, weil seine Gegner immer mehr Siege erringen konnten  - und das nicht nur im "Teuteburger Wald".

Man kann auch nicht korrekt mutmaßen, was die Herrschaft von Cäsar noch so alles bewirkt haben könnte,
oder was Personen, wie Alexander der Große, Attila, Napoleon... etc. noch so alles an Neuordnungen von Ländergrenzen bewirkt hätten, wäre ihr "Schicksal" anders verlaufen. (?)

Es ist wohl nicht falsch, zu vermuten, dass z.B. der 2. Weltkrieg so nicht geschehen wäre, hätte Georg Elser mit seinem Attentat auf A. Hitler Erfolg gehabt. - "Der Führer" verließ aber gerade an diesem Tag das Rednerpult im Münchener Bürgerbräukeller 13 Minuten vor der Explosion der Zeitbombe, weil sein Flugzeug nach Berlin wegen Nebel nicht starten konnte und er deshalb den für ihn bereitgestellten, wartenden Sonderzug nutzen wollte.
Tja - manchmal hängt es "scheinbar" von 13 Minuten ab, ob sich eine große Weltkatastrophe weiter anbahnen kann, oder nicht!? Icon_rolleyes

Gruß von Reklov
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#5
(20-05-2021, 13:12)Reklov schrieb: Hallo Sinai,

... die geschichtsphilosophische Frage dabei ist nur, wie lange eine solche Landeroberung im Osten gehalten hätte.

Du unterschätzt die Brutalität und militärische Effizienz der alten Römer.
Die hätten ohne mit der Wimper zu zucken, die Euphratmündung säubern können, alle Bewohner in Meer treiben, und mit 100.000 Plebejern aus der Stadt Rom besiedeln können.*

________

*) Auch andere Völker lehren ihre Kinder Brutalität. Was schreibt der Kriegsprofi Moses dazu? "Wenn ihr die Einwohner des Landes vor euch nicht vertreibt, dann werden die, die von ihnen übrig bleiben, zu Splittern in euren Augen und zu Stacheln in eurer Seite. Sie werden euch in dem Land, in dem ihr wohnt, in eine große Gefahr bringen." 4 Mose 33:55
Den alten Römern sind diese Ezzes sicher nicht verborgen geblieben, dachten "Gute Idee" und vertrieben nach dem Bar Kochba Aufstand alle Juden aus Jerusalem.



(20-05-2021, 13:12)Reklov schrieb: Es ist wohl nicht falsch, zu vermuten, dass z.B. der 2. Weltkrieg so nicht geschehen wäre, hätte Georg Elser mit seinem Attentat auf A. Hitler Erfolg gehabt.

Gruß von Reklov

Und der 1. und der 2. Weltkrieg wäre uns erspart geblieben, hätt Frau Princip abgetrieben !  Icon_cheesygrin
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#6
(20-05-2021, 10:57)Sinai schrieb: Mit großer Freude stelle ich fest, daß derzeit alle 7 in der Diskussion stehenden Threads von mir gestartet wurden.
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Ohne mich wäre das Forum bereits tot

Und was ist an dieser Diskussion wertvoll?

Die Beitraege zeugen eher von geschichtlicher Unbedarftheit, so als ob Rom nicht genau das andauernd versucht haette und letztlich daran gescheitert ist, da dort ein Rom ebenbuertiges Reich herrschte.
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#7
(20-05-2021, 17:45)Ulan schrieb: Die Beitraege zeugen eher von geschichtlicher Unbedarftheit, so als ob Rom nicht genau das andauernd versucht haette und letztlich daran gescheitert ist, da dort ein Rom ebenbuertiges Reich herrschte.


Reklov hatte aber die Idee aufgeworfen, daß Caesar sich mit Kleopatra hätte verbünden sollen - und dann wäre die Geschichte anders ausgegangen


OT entfernt. Hitler und Stalin haben hier nichts zu suchen./Bion
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#8
Reklov hatte in Beitrag #4 ausführlich über Hitler geschrieben

Na egal. Hätte sich Rom mit Ägypten verbündet, wäre ein gewaltiger Vormarsch im Niltal Richtung Zentralafrika möglich gewesen

Ein Bündnis der stärksten Militärmacht der Welt mit der ältesten Kultur der Welt wäre interessant gewesen.

Zu Caesars Zeiten konnten ägyptische Schreiber noch die Hieroglyphen lesen. Erst 300 n. Chr. ging dieses Wissen verloren. Heute können wir nur versuchen, zu rekonstruieren. Versuchen!

Eine Ägyptisch - Pharaonische Herrschaft über ganz Afrika wäre aus Heutiger Sicht ein positives Ereignis gewesen. Ende der Menschenfresserei, Ende der Stammeskriege - endlich PAX ROMANA - endlich Friede und Aufbau am ganzen Kontinent !!!
Und dazu noch die alte Gelehrsamkeit Ägyptens
Afrika würde heute anders dastehen
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#9
Auch das zeigt nur Deine geschichtliche Unbedarftheit. Die Hochkulturen hoeren nicht an der Suedgrenze Aegyptens auf. Suedlich von Aegypten gab's im Sudan und zumindest ab dem 1. Jhdt n. Chr. in Aethiopien entsprechende Hochkulturen. Die Idee, den "Afirkanern Kultur zu bringen", hat sich in der Kolonialzeit von selbst als Zeichen von Ueberheblichkeit erwiesen.

Und Hieroglyphen koennen wir heute ohne weiteres lesen. Dass zur Zeit der christlichen Machtuebernahme fast alle antike Litertur vernichtet wurde, weil alles ausser der Bibel als nichts wert galt, ist klar.

Und was soll dieses Buendnis denn erreichen? Aegypten wurde eh im Jahre 30 v.Chr. eine roemische Provinz.
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#10
(21-05-2021, 10:41)Ulan schrieb: Und was soll dieses Buendnis denn erreichen? Aegypten wurde eh im Jahre 30 v.Chr. eine roemische Provinz.

Eine militärisch besetzte Provinz (Besatzungsmacht) ist nicht dasselbe wie ein gleichberechtigtes Bündnis auf Augenhöhe

Im ersteren Fall ist passive Resistenz vorprogrammiert - und in vielen Bereichen nicht bekämpfbar (dort wo Goodwill erforderlich wäre, aber nicht geleistet wird)

Im zweiteren Fall sympathisiert das Volk und seine Gelehrten mit den Römern
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#11
(21-05-2021, 10:10)Sinai schrieb: Reklov hatte in Beitrag #4 ausführlich über Hitler geschrieben

Was gleichermaßen nichts mit der Frage zutun hat, ob sich Caesar mit Kleopatra verbünden wollte.

Zunächst wäre für euch beide mal angezeigt, ein wenig Geschichte zu lernen. Dabei könnte auffallen, dass Caesar in den Streit um den ägyptischen Thron zugunsten Kleopatras eingegriffen, die Ambitionen ihres Bruders, Ehemanns und Mitkönigs (Ptolemaios XIII.) zu unterbinden half und ihre Alleinherrschaft wiederhergestellt und gesichert hatte.

Dass Caesar mit Kleopatra einen Sohn hatte, sie bei ihrem Rombesuch quasi als Gefährtin Caesars auftrat und sich darüber erheblicher Argwohn unter den Senatoren verbreitete, sind ausreichende Gründe ein über eine Verbündung hinausgehendes Naheverhältnis der beiden zueinander anzunehmen.
MfG B.
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#12
(21-05-2021, 11:42)Bion schrieb: Dass Caesar mit Kleopatra einen Sohn hatte, sie bei ihrem Rombesuch quasi als Gefährtin Caesars auftrat und sich darüber erheblicher Argwohn unter den Senatoren verbreitete, sind ausreichende Gründe ein über eine Verbündung hinausgehendes Naheverhältnis der beiden zueinander anzunehmen.

Das klingt doch alles interessant. Aber gibt es Beweise ? In diesem Fall wäre da schon genau zu hinterfragen, um nicht die Version der Mörder zu glauben
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#13
Nochmals:

Geschichte lernen! Dann beantworten sich viele Fragen von selbst.
MfG B.
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#14
Die Geschichtsforschung zeigt, daß es nicht immer so einfach ist . . .
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