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Gibts was neues von Greta Thunberg ?
#31
(11-12-2023, 16:31)Ulan schrieb: die Versicherungsunternehmen haben einem Drittel der Bewohner Floridas erklaert, dass sie ihre Haeuser nicht mehr versichern koennen, weil der Versicherungsfall garantiert eintreten wird.

Sollte das stimmen, werden die Bürger Floridas ihrem Gouverneur Druck machen, ihm mit Abwahl drohen, und der wird sich schon darum kümmern und
- falls erforderlich - in Washington Druck machen.


Detailfrage: Lehnen die Versicherungsunternehmen Neuversicherungen von neugebauten Beach Houses ab - oder kündigen sie bereits bestehende Verträge?
Siedlungen die kilometerweit vom Beach entfernt sind?
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#32
(11-12-2023, 16:48)Sinai schrieb: Doch das ist das fiktive Worst Case Szenario (Alles Eis würde tatsächlich schmelzen)

Selbst hier wären das in 100 Jahren gerade mal 1,3 m

Dann bauen die Leute von Florida halt einen niederen Deich, da hatten die Niederländer vor 500 Jahren viel höhere Deiche errichtet, und ohne Bagger!



Diese ganzen apokalyptischen Weltuntergangszenarien geistern schon seit der Geheimen Offenbarung 1900 Jahre lang herum, Ende Dezember des Jahres 999 warfen viele Leute in Panik ihr Vermögen aus dem Fenster, und immer wieder gab es Weltuntergangsstimmung

Die derzeitigen Prognosen liegen fuer Florida im guenstigsten Fall bei 1 Meter bis Ende des Jahrhunderts, im unguenstigsten Fall bei 4 Metern. Da, wie gesagt, grosse Teile Floridas weniger als einen Meter ueber dem Meeresspiegel liegen, gehen die verloren.

Es ist ja auch nicht so, dass es darum geht, dass man einem stillen Wasser beim langsamen Anstieg zuschaut. Das Problem sind die Springfluten, eventuell noch kombiniert mit einem Hurrikan, die ganze Landstriche unter Wasser setzen, das dann irgendwohin abfliessen muss.

Was die Sache mit dem Geld angeht: ich erwaehnte die Versicherungen. Ja, die sind gewinnorientiert. Es lohnt sich immer, darauf zu schauen, was Versicherungen machen, da die die Risiken normalerweise realistisch einschaetzen; was z.B. ein Grund dafuer ist, dass man das Bermuda-Dreieck getrost als Hoax abtun kann. Grosse Teile Floridas sind ihnen jedenfalls mittlerweile zu riskant.
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#33
(11-12-2023, 17:01)Ulan schrieb: Die derzeitigen Prognosen liegen fuer Florida im guenstigsten Fall bei 1 Meter bis Ende des Jahrhunderts, im unguenstigsten Fall bei 4 Metern. Da, wie gesagt, grosse Teile Floridas weniger als einen Meter ueber dem Meeresspiegel liegen, gehen die verloren.

Es ist ja auch nicht so, dass es darum geht, dass man einem stillen Wasser beim langsamen Anstieg zuschaut. Das Problem sind die Springfluten, eventuell noch kombiniert mit einem Hurrikan, die ganze Landstriche unter Wasser setzen, das dann irgendwohin abfliessen muss.


Interessant. Also im Küstenstreifen Floridas keine Häuser mit Kellern mehr bauen wegen des Grundwassers.
Es wäre reizvoll, dort einen nunmehr sehr billigen Baugrund zu erwerben und einen Pfahlbau (Betonpfähle) zu errichten. Ein Motorboot statt des Autos und los gehts!
So wie ja viele Siedler im Seengebiet kein Auto besitzen, sondern ein Wasserflugzeug
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#34
(11-12-2023, 16:57)Sinai schrieb: Detailfrage: Lehnen die Versicherungsunternehmen Neuversicherungen von neugebauten Beach Houses ab - oder kündigen sie bereits bestehende Verträge?
Siedlungen die kilometerweit vom Beach entfernt sind?

Ein Drittel der Bewohner Floridas wohnen nicht in "Beach Houses". Bestehende Vertraege werden nicht erneuert (die sind immer befristet).

Die Zerstoerung bei Hurricanes kommt, wie bereits erwaehnt, nicht hauptsaechlich durch eine Ueberflutung durch das Meer, sondern die damit einhergehenden heftigsten Regenfaelle. Die setzen die Landstriche hinter den Deichen unter Wasser, und die Pumpen muessen versuchen, das wieder zu entfernen.

Ansonsten: es ist halt kein Geld da, das zu unterbinden. "Staat" heisst ja, die Einwohner selbst muessen die Massnahmen bezahlen.

Edit: Haeuser mit Kellern; Du Witzbold. Keller gibt's bestenfalls in Tornado-Gebieten, also dem Mittelwesten. Die Ueberflutungen zerstoeren das Erdgeschoss, manchmal auch das darueber.
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#35
Die Amerikaner werden mit so was fertig. Man denke an das Wüstengebiet um den Salt Lake
Die Amerikaner haben dort eine blühende Großstadt gebaut: Salt Lake City
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#36
Dass der ganze amerikanische Westen ein riesiges Wasserproblem auf sich zurollen hat, ist wohl an Dir voruebergegangen. Ansonsten liegt Salt Lake City an den Bergen. Da gibt's Skilifte direkt vor der Stadt. Ist ganz nett zu wandern da oben.

Blick nach Osten von Salt Lake City: https://en.wikipedia.org/wiki/Wasatch_Ra...UT_USA.JPG

Letztlich ist das eine Kostenfrage. Den Sueden Floridas aufzugeben, mit regional sehr beschraenkten Ausnahmen, waere wohl effektiver. Die Rentner, die da leben, sterben ja eh irgendwann weg.
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#37
Also entweder das mit der langsamen Flutung der küstennahen Siedlungen Floridas sind Fake Prognosen - oder die US Regierung wird nun einen Plan machen. Dafür wird aie ja auch gut bezahlt. Mehrere Elite Universitäten (Harvard, Massachusetts Institute of Technology MIT) stehen ihr zur Vefügung
Und damit dutzende Professoren samt ihren Instituten.

Eine Nation, die schon am Mond war, wird solche Probleme lösen. Das ist ja nicht das Alte Ägypten, wo die Nilüberschwemmungen nicht nur das Land bewässerten, sondern auch oft stellenweise überfluteten. Der Nasser Stausee aus 1864 löste das Problem
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#38
Und die einfachste Moeglichkeit, das einfach aufzugeben, weil niemand die Kosten-Nutzen-Rechnung fuer realistisch haelt, willst Du einfach ausschliessen? In den USA ist der Staat nicht dazu da, die Probleme von Privatleuten zu loesen. Unvorhergesehene Katastrophen, klar, das vielleicht. Aber absehbare? Nein, sicherlich nicht.

Ausserdem ist Florida ein republikanischer Staat, der natuerlich nichts tun wird. Die Regierung in Washington interessiert das auch nicht weiter, da sie entweder selbst Republikaner sind oder halt Demokraten, fuer die Florida sowieso uninteressant ist.

Wie auch immer, Du oder ich sind da eh nur Zuschauer. Wir hier werden uns wohl mit anderen Problemen herumschlagen muessen, wie Trinkwasserknappheit im Sommer.
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#39
(11-12-2023, 17:44)Ulan schrieb: Ausserdem ist Florida ein republikanischer Staat, der natuerlich nichts tun wird.

Diese Schwarz-Weiß-Malerei wirkt unglaubwürdig.

Bei den letzten Präsidentenwahlen 2020 hatten die Republikaner 51,2 % und die Demokraten 47,9 %
Florida - Wikipedia

Da müssen sich die Republikaner ganz schön ins Zeug legen, um ihren geringen Vorsprung zu halten.
Wenn nicht, werden dann die Demokraten die Mehrheit erringen.

Wenn Florida geflutet wird, kommen dann vielleicht Millionen Klimaflüchtlinge von dort zu uns Icon_smile

Das sind dann wenigstens gut ausgebildete Facharbeiter (dort gibt es wirklich gute Automechaniker und brauchbare Krankenschwestern) und echte Akademiker (moderne Ärzte, Techniker, Chemiker, Physiker, Englischlehrer) von international akkreditierten Universitäten
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#40
(11-12-2023, 16:57)Sinai schrieb:
(11-12-2023, 16:31)Ulan schrieb: die Versicherungsunternehmen haben einem Drittel der Bewohner Floridas erklaert, dass sie ihre Haeuser nicht mehr versichern koennen, weil der Versicherungsfall garantiert eintreten wird.

Sollte das stimmen, werden die Bürger Floridas ihrem Gouverneur Druck machen, ihm mit Abwahl drohen, und der wird sich schon darum kümmern und - falls erforderlich - in Washington Druck machen

es stimmt, und sie stehen weiter zu trump und dessen adepten

warum eigentlich kannst du die realität nicht anerkennen?
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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