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Literatur-Tipp
#31
Nunja, in dem Vorwort des 2.Bandes heißt es, Sie hat kein Buch gelesen, sondern deren Inhalte ebenfalls "gesehen". Dann folgt ein sehr interessanter Vergleich mit Hildegard von Bingen, die ebenfalls schon als Kind solche Visionen hatte. Sagen wir mal, man sollte aufgeschlossen sein Icon_wink
eddy
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#32
Zur Neuapostolischen Kirche gibt es seit gestern eine Neuerscheinung, die momentan nur vorbestellbar ist. Die "Kleine Geschichte der Neuapostolischen Kirche" ist laut herausgebendem Verlag sachlich und neutral geschrieben.
Link:
*http://edition-punctum-saliens.de/index.php?page=shop.product_details&flypage=shop.flypage&product_id=116&category_id=17&option=com_virtuemart&Itemid=26
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#33
Für Leute, die sich mit dem "kirchlichen Jesus" schwer tun:
Hans Küng: "Jesus", Piper Verlag, München2012
ISBN 978-3-492-05489-0
Wesentlicher Ausgangspunkt: Jesus war (im heutigen Sinne) Laie und hat in Gottes Geboten den unbedingten Willen gesehen, den Menschen soll es gut gehen - immer im Ansehen der jeweils vor ihm stehenden Person. Jesus hat keine Lehre verkündet, sondern jeden Menschen als Einzelfall.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#34
Für Menschen, denen unsere Gesellschaftsstrukturen unheimlich geworden sind:
Alois Glück: "Warum wir uns ändern müssen - Wege zu einer zukunftsfähigen Kultur",
Herbig Verlagsbuchhandlung, München, 2010
ISBN 978-3-7766-2627-8
Die Finanzkrise ist kein Zufall! Wir leben in einer Sackgasse unserer Kultur-Vorstellungen.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#35
Der Messias in beiden Testamenten

F.J.Meldau
Jude
eine Studie.
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#36
Ich hätte dann auch noch einen kleinen Literaturtipp zum Thema
Christentum. "Ein neuer Gott für die alte Welt - Geschichte des
frühen Christentums" von Manfred Clauss. Ein lesenswertes
Buch über die Entwicklung des antiken Christentums von Jesus bis
Justinian, auch wenn es etwas einseitig den
fundamentalistischen Aspekt des frühen 
Christentums hervorhebt.
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#37
Joachim Kahl
Das Elend des Christentums
ISBN 978-3-8288-3365-4

Aus Wikipedia:
"1967 wurde Joachim Kahl an der Philipps-Universität Marburg mit der Arbeit Philosophie und Christologie im Denken Friedrich Gogartens zum Dr. theol. promoviert. Kurz darauf trat er aus der evangelischen Kirche aus, weil seine kritische Auseinandersetzung mit der christlichen Glaubenswelt ihn zur Ablehnung des Christentums und darüber hinaus von Religion generell geführt hatte. Er wurde Atheist und begründete dies in seinem Buch Das Elend des Christentums oder Plädoyer für eine Humanität ohne Gott (1968)."
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#38
Wenn man bereits viel gelesen hat, dann ist es umso schöner, wenn man dann doch wieder auf ein tolles weil authentisches religiöses Buch stößt. In meinem Fall war das Johannes Gommel (1811-1841), der durch seine mahnenden und eindringlichen Worte die wüste Ansicht so mancher Christen bemängelt, die meinen, ohne innerliche Veränderung der Heimstatt Gottes teilhaftig werden zu können. Gleiches gilt für die irrige Vorstellung, dass diese Veränderung für einen "gläubigen" Christen dann schon nach dem Tode stattfinden wird. Ebenso weist er die Prediger zurecht, die nur Theologen sind, aber keinen lebendigen Glauben haben...

Aus dem Vorwort:
"Obwohl er keine Zeitung las noch sonst woher etwas erfuhr, konnte er doch von dem Geschehen auf dieser Welt mit einer Schärfe und Tiefe reden, dass einen oft Staunen und Schauder ergriff"

"Seid nicht so träge und sprechet nicht: „Der Herr nimmt mich an, weil ich glaube.“ O Torheit! Wenn du keinen lebendigen Glauben hast, wenn der Friede Gottes nicht in deinem Herzen wohnt, wie kann der Herr dich brauchen in Seinem Heiligtum? Es liegt nicht an dem, daß man den Kopf hänge wie ein Schilf, daß man vielleicht viel vom Guten rede, sondern daß der Glaube lebendig ist, und daß man im Frieden Seinem Gott diene und daß ein jedes Wort, das aus dem Munde geht, aus der Wahrheit ist und im rechten Sinn und Geist."

Aus: Lebendiges Wasser - Geschöpft aus Ansprachen des seltenen Gottesmannes Johannes Gommel
+http://www.gottliebtuns.com/doc/Johannes%20Gommel%20-%20Lebendiges%20Wasser.pdf
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#39
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#40
(08-03-2008, 21:54)Lhiannon schrieb: se:

"Der Unterschied zwischen Glauben und Aberglauben besteht darin, dass im Aberglauben die Frauen gleichberechtigt sind."

"Religion sagt nichts über Gott, aber eine Menge über die Gläubigen aus."

Der letzte Satz liest sich wie eine Binsenweisheit. Doch meine Erfahrungen mit den Gläubigen haben mich gelehrt, dass bei denen die Weisheit nicht selten in die Binsen geht.

:cheesygrin:


[Bild: 41lTeEyc9EL.jpg]
ein sehr guter beitrag von dir ohne scheuklappen. ich denke, man sollte eine diskussion über frauen  in den religonen  eröffnen. wenn das nicht geschieht, werde ich das versuchen. obwohl die frauen in der katholischen kirche die mehrheit stellen, gelten sie dort als die parias. man muss im christentum versuchen, immer zwischen katholischer kirche und dem protestantismus zu unterscheiden und sie nicht in einem topf werfen, denn der moderne protestantismus ist sicher wesentlich fortschrittlicher als  der katholizismus.
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#41
(02-04-2018, 20:36)Richard_K schrieb: Joachim Kahl
Das Elend des Christentums
ISBN 978-3-8288-3365-4

Aus Wikipedia:
"1967 wurde Joachim Kahl an der Philipps-Universität Marburg mit der Arbeit Philosophie und Christologie im Denken Friedrich Gogartens zum Dr. theol. promoviert. Kurz darauf trat er aus der evangelischen Kirche aus, weil seine kritische Auseinandersetzung mit der christlichen Glaubenswelt ihn zur Ablehnung des Christentums und darüber hinaus von Religion generell geführt hatte. Er wurde Atheist und begründete dies in seinem Buch Das Elend des Christentums oder Plädoyer für eine Humanität ohne Gott (1968)."
ein bestseller aus den 60erjahren, der sogar ins japanische übersetzt wurd!!!

interessant für jene die eine klare  sprache bevorzugen. kahl: "zum atheisten wurde ich durch das studium der theologie."
für religöse fundamentalisten ein schreckgespenst!
dieses buch ist auch deshalb so empfehlenswert, weil er sich als extheologe in der verästelung der jeweiligen dogmatik   als insider wirklich gut auskennt..
besonders schätze ich auch sein buch: "warum ich christ/ atheist/agnostiker bin," das er gemeinsam mit dem historiker friedich heer und dem agnostiker karl heinz deschner verfasste, leider sehr schwer erhältlich!
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#42
(26-10-2013, 19:13)Ekkard schrieb: Für Leute, die sich mit dem "kirchlichen Jesus" schwer tun:
Hans Küng: "Jesus", Piper Verlag, München2012
ISBN 978-3-492-05489-0
Wesentlicher Ausgangspunkt: Jesus war (im heutigen Sinne) Laie und hat in Gottes Geboten den unbedingten Willen gesehen, den Menschen soll es gut gehen - immer im Ansehen der jeweils vor ihm stehenden Person. Jesus hat keine Lehre verkündet, sondern jeden Menschen als Einzelfall.
alternativ empfehle ich: peter de rosa, "der jesus mythos," ebenfalls ein ex spitzentheologe, sehr flüssig zu lesen und  hubertus mynarek  "verrat an der botschaft jesu", ebenfalls ein ehemals hochrangiger katholischer theologe (dekan uni wien)
ich denke, hans küng ist einer der kritischtesten lebenden katholischen  theologen  überhaupt, darum wurde er auch seines lehramtes enthoben (unfehlbarkeit) von küng  besitze ich mehrere bücher. als quellenstudium  benutze ich von ihm gerne. "ist die kirche noch zu retten?")  ebenfalls zum studium gut geeignet: "die frau im christentum."
kurioserweise war er mit kalrheinz deschner lebenslang  verfeindet, obwohl sie gar nicht so weit auseinander sind.
.
allerdings sind viele besonders katholische theologen gerne als geschichtsfälscher unterwegs. wenn man z.b. beim führenden katholischen moraltheologen des 20. jhdt. bernhard häring liest: "in keiner religion ist die frau so angesehen wie in der katholischen kirche."
ich denke, da muss der herr professor besoffen gewesen sein als er das  schrieb.
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#43
(29-03-2020, 22:46)edi schrieb: interessant für jene die eine klare  sprache bevorzugen. kahl: "zum atheisten wurde ich durch das studium der theologie."

besonders schätze ich auch sein buch: "warum ich christ/ atheist/agnostiker bin," das er gemeinsam mit dem historiker friedich heer und dem agnostiker karl heinz deschner verfasste, leider sehr schwer erhältlich!

Während des Theologie-Studiums sind seit der Aufklärung  etliche erschrocken, haben dann abgebrochen - auch mit der Kirche. Darunter prominente Namen. 


Kahls Buch ist übrigens in jeder gut sortierten Stadtbücherei ausleihbar; ich hab`s aus der Uni-Bib. Ist als synoptische Betrachtung nicht übel.


Mit frdl.Gruß
Wer in Glaubenssachen den Verstand befragt kriegt unchristliche Antworten (W. Busch) 
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#44
ein sehr bemerkenswerts buch:
"OHNE BEKENNTNIS"
verfasst von niko alm, ex neos abgeordneter  und gründer eines vereins der sich die trennung von religion und staat zum ziel setzt.
sein buch behandelt dem laizismus, der leider hier noch nicht diskutiert wurde.
seine these ist,  dass die aufklärung nicht zu einer wirklichen trennung  von religion und staat geführt hat, sondern zu den konkordaten, die teilweise unter hitler entstanden sind, die heute noch gelten und die die  privilegien der kirchen zementierten.
am beispiel von  frankreich  und schweden belegt alm wie man im laizismus viele giftpfeile der religionen neutralilisieren  kann. wer in schweden homosexualität als sünde bezeichnet bekommt es mit der justiz zu tun. auf diese weise werden im laizismus religionen an die kandarre genommen. durch den laizismus  kann auch der islamismus gezähmt werden.
ein sehr verdienstvolles buch!
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#45
(30-03-2020, 22:40)edi schrieb:  …...
1.) sein buch behandelt den laizismus, der leider hier noch nicht diskutiert wurde.
seine these ist,  dass die aufklärung nicht zu einer wirklichen trennung  von religion und staat geführt hat, sondern zu den konkordaten, die teilweise unter hitler entstanden sind, die heute noch gelten und die die  privilegien der kirchen zementierten.
……...
2.) am beispiel von  frankreich  und schweden belegt alm wie man im laizismus viele giftpfeile der religionen neutralilisieren  kann. 
………...
3.) auf diese weise werden im laizismus religionen an die kandarre genommen. durch den laizismus  kann auch der islamismus gezähmt werden.
 
zu 1.) können wir doch mal machen, bestimmt interessant
zu 2.) warum hier diese Kampfsprache? Lassen Sie die Giftpfeile einfach im Köcher  - als Prinzip der Laizität
zu 3.) Wenn Religion jedem staatlichen Einfluss entzogen ist, kann/muss man sie auch nicht an die Kandare nehmen.

Thema Laizismus: Unsere säkular organisierten Staatsformen  (D, NL, A, It) lassen schon jetzt eine religiöse Sinndeutung der Welt nicht zu. Von einem lupenreinen Säkularismus sind wir dennoch weit entfernt. Als Christian Wulff richtig feststellte: "Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland " erhob sich ein partieller Shitstorm gegen ihn. Er zeigte, wie weit wir noch vom Säkularismus geschweige denn vom Laizismus entfernt sind.

Und dann noch ein Rückblick auf die Konkordate (Ziff.1). Richtig: Dass wir Steuerzahler, Atheisten wie Muslime, heute noch die Bischofsgehälter aller deutschen Bischöfe (außer HH und HB) und deren Entourage, sogar den Weihrauch in den Domen,  aus Steuermitteln (und nicht aus der Kirchensteuer) bezahlen, stört mich auch. Ich denke, die Hälfte der Abgeordneten weiss das auch. Aber die vielen Stimmen, die dahinter stehen und verloren gehen, wenn man dass abschafft...……!  Soviel zum laizistisch/säkularen Gedankengut. 

By the way: Haben wir im durch und durch laizistischen Frankreich etwa keine Probleme mit dem Islam?????

Mit freundlichem Gruß
Wer in Glaubenssachen den Verstand befragt kriegt unchristliche Antworten (W. Busch) 
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