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Brauchen wir h e i l i g e Schriften ?
(01-11-2012, 19:18)indymaya schrieb: Du bist im Moment ein Verdreher der Schriften weil es bei Tim 3,16
in den meisten Übersetzungen heißt:"Alle von Gott eingebegebene Schrift ist auch Belehrung oder Unterrichtung."
So sagt Timotheus auch (Tim 2, 4.2)
"....überführe, weise zurecht, ermahne mit aller Langmut und Lehre"
Und Strafe so wie Züchtigung entstammen wohl Deiner "Eingebung".
"Denn alle Schrift,die ganze Heilige Schrift, alles, was in der Schrift steht, Jede Schrift, Alle Schrift , Die gesamte Kitvei HaKodesh (Hebräische Bibel),
von Gott eingegeben , von Gottes Geist eingegeben, von Gott inspiriert, von Gott eingehaucht,
ist nütze zur Lehre, soll uns unterweisen, groß ist auch der Nutzen der Schrift, Sie unterrichtet in der Wahrheit, nützlich zur Belehrung, nützlich für die Lehre, für die Vermittlung der Wahrheit wertvoll, um uns zu lehren, zur Strafe, hilft uns, unsere Schuld einzusehen, deckt Schuld auf, zur Überführung, Verurteilung der Sünde, klarzumachen, was falsch ist in unserem Leben,
zur Besserung, wieder auf den richtigen Weg zu kommen, bringt auf den richtigen Weg, zur Zurechtweisung, Fehler zu korrigieren, Behebung von Fehlern,
zur Züchtigung in der Gerechtigkeit, zu leben, wie es Gott gefällt, erzieht zu einem Leben nach Gottes Willen, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, für die Charakterausbildung, Ausbildung im richtigen Leben, zu tun, was richtig ist." (2 Timotheus 3, Luther Bibel 1545 - Hoffnung für Alle - Neue Genfer Übersetzung - Schlachter 2000 - American Standard - Common English - Complete Jewish - Orthodox Jewish - La Parola è Vita)

Ja, meiner Eingebung entstammen diese Worte, wenn Du meinst...
Schau mal indymaya, Du sagtest: "Ein Buch selbst gibt nicht vor etwas zu sein."
Ich habe Dir gezeigt dass es das tut.
Nun nennst Du mich einen Schriftverdreher.
Ich zeige Dir verschiedene Übersetzungen.
Können wir uns einigen?
Sagen wir: "Die Bibel unterstreicht ihren Anspruch auf ihre göttliche Herkunft bei Tim 2, 3:16. Verschiedene Auslegungen des Textes sind möglich aber nicht grundbedeutend für die Auslegung des ersten Satzteiles."
Und gestatten wir Luther das Dramatische...

Du solltest mich inzwischen aber so gut kennen damit Du weißt dass ich keine Schriften hin und herwende nur um Euch oder sonstwem eine Breitseite zu verpassen. Diese Gelegenheit habe ich sowieso immer, was aber nicht an meiner Vortrefflichkeit liegt sondern an Euerem Mangel.
Ich will auch nicht darauf herumreiten dass Du etwas Falsches gesagt hast, was ist schon dabei?

Die Ursprungsfrage "Brauchen wir heilige Schriften?" bezieht sich auf diese Schriften die von sich selbst behaupten heilig zu sein, und nicht auf irgendetwas Geschriebenes das irgendwer für heilig erklärt hat. Denn sonst müssten wir zuerst klarstellen, wer was heilig machen kann...
(02-11-2012, 14:22)Richard Bastian schrieb: Die Ursprungsfrage "Brauchen wir heilige Schriften?" bezieht sich auf diese Schriften die von sich selbst behaupten heilig zu sein, und nicht auf irgendetwas Geschriebenes das irgendwer für heilig erklärt hat. Denn sonst müssten wir zuerst klarstellen, wer was heilig machen kann...

Ach was, das ist ja mal was ganz Neues! Jede Schrift, die von sich selbst behauptet, heilig zu sein, ist es auch? Cool! Nur - wie kann so ein Werk das denn machen? Schreibt es sich auch von ganz alleine? Oder fällt - plumps - vom Himmel?
Es gibt weder gut noch böse in der Natur, es gibt keine moralische Entgegensetzung, sondern es gibt eine ethische Differenz. (Gilles Deleuze)
"Denn sonst müssten wir zuerst klarstellen, wer was heilig machen kann..."
Dann stellen wir doch erstmal klar wer das kann!
Fang Du an!
(02-11-2012, 15:00)Richard Bastian schrieb: "Denn sonst müssten wir zuerst klarstellen, wer was heilig machen kann..."
Dann stellen wir doch erstmal klar wer das kann!
Fang Du an!

Die für die jeweiligen Religionsgemeinschaften dazu bestimmten Personen.
Es gibt weder gut noch böse in der Natur, es gibt keine moralische Entgegensetzung, sondern es gibt eine ethische Differenz. (Gilles Deleuze)
(02-11-2012, 15:00)Richard Bastian schrieb: "Denn sonst müssten wir zuerst klarstellen, wer was heilig machen kann..."
Dann stellen wir doch erstmal klar wer das kann!
Fang Du an!

na, offensichtlich kann das jeder, wenn und wie er lustig ist

ob ihm das einer abnimmt, steht ja wieder auf einem anderen blatt
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
(01-11-2012, 19:18)indymaya schrieb: Du bist im Moment ein Verdreher der Schriften weil es bei Tim 3,16
in den meisten Übersetzungen heißt:"Alle von Gott eingebegebene Schrift ist auch Belehrung oder Unterrichtung."
So sagt Timotheus auch (Tim 2, 4.2)
"....überführe, weise zurecht, ermahne mit aller Langmut und Lehre"
Und Strafe so wie Züchtigung entstammen wohl Deiner "Eingebung".

(02-11-2012, 14:22)Richard Bastian schrieb: "..., zur Strafe, hilft uns, unsere Schuld einzusehen, deckt Schuld auf, zur Überführung, Verurteilung der Sünde, klarzumachen, was falsch ist in unserem Leben, ..."
Sorry, das können meine Konkordanz und ich nicht finden! Ich empfinde solch weitgehende, interpretative Übersetzungen als verlogen. Strafe und Züchtigung sind definitiv interpretativ eingefügt.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
(02-11-2012, 20:45)Ekkard schrieb:
(02-11-2012, 14:22)Richard Bastian schrieb: "..., zur Strafe, hilft uns, unsere Schuld einzusehen, deckt Schuld auf, zur Überführung, Verurteilung der Sünde, klarzumachen, was falsch ist in unserem Leben, ..."
Sorry, das können meine Konkordanz und ich nicht finden! Ich empfinde solch weitgehende, interpretative Übersetzungen als verlogen. Strafe und Züchtigung sind definitiv interpretativ eingefügt.
*http://www.biblegateway.com/passage/?search=2+Timotheus+3&version=LUTH1545
*http://bibel-online.net/buch/luther_1912/2_timotheus/3/
Lutherbibel 1545 + 1912
Nicht mein Problem wenn Du Deinen Religionsgründer als Lügner bezeichnest.
(02-11-2012, 15:07)schmalhans schrieb:
(02-11-2012, 15:00)Richard Bastian schrieb: "Denn sonst müssten wir zuerst klarstellen, wer was heilig machen kann..."
Dann stellen wir doch erstmal klar wer das kann!
Fang Du an!

Die für die jeweiligen Religionsgemeinschaften dazu bestimmten Personen.
(02-11-2012, 16:20)petronius schrieb: na, offensichtlich kann das jeder, wenn und wie er lustig ist
Sag ich doch, müssen wir uns mal drüber unterhalten...
(03-11-2012, 12:29)Richard Bastian schrieb: Nicht mein Problem wenn Du Deinen Religionsgründer als Lügner bezeichnest.
Nun ja, in den älteren Übersetzungen steht "Strafe", wo man heute "Zurechtweisung" übersetzt. Ich finde, das ist nicht dasselbe. Aber sei's drum - ich ziehe meine Anmerkungen dazu zurück.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Welchen Religionsgründer?
Es gibt weder gut noch böse in der Natur, es gibt keine moralische Entgegensetzung, sondern es gibt eine ethische Differenz. (Gilles Deleuze)
(03-11-2012, 13:48)Ekkard schrieb: Aber sei's drum - ich ziehe meine Anmerkungen dazu zurück.
Darum gehts doch gar nicht. "Ein Buch selbst gibt nicht vor etwas zu sein." darum gings mal.
(03-11-2012, 13:48)Ekkard schrieb: in den älteren Übersetzungen steht "Strafe", wo man heute "Zurechtweisung" übersetzt. Ich finde, das ist nicht dasselbe.
Deshalb habe ich auch andere Übersetzungen mit einbegriffen, die Orthodox Jewish Bible, oder die Juden überhaupt, betrachten das neue Testament nicht als "inspirierte Schrift".
Strafe oder Zurechtweisung, das ist eher nebensächlich, denn hier geht es um die Aussage: "die Schrift die inspiriert ist", als diese Aussage entstand gab es auch noch gar kein "Neues Testament".
Paulus sagt im ersten Timotheusbrief 3, 15: "wie du wandeln sollst in dem Hause Gottes, welches ist die Gemeinde des lebendigen Gottes, ein Pfeiler und eine Grundfeste der Wahrheit." also nicht die Bibel sondern die Kirche ist das Fundament des christlichen Glaubens. Die Kirche des 4. Jahrhunderts hat festgelegt, welches die Schriften der Bibel sein sollen. Die Orthodoxe Kirche kennt folgende inspirierte Schriften, die sich untereinander in völliger Harmonie befinden sollen: Die Bibel, die Entscheidungen der ökumenischen Konzilien, die Texte der Kirchenväter, die durch die ökumenischen Konzilien genehmigt wurden, die Hymnologie der Kirche, und die Liturgischen Texte.
"So stehet nun, liebe Brüder, und haltet an den Satzungen, in denen ihr gelehrt seid, es sei durch unser Wort oder Brief." (2. Thessalonicher 2, 15), mündliche Überlieferung, bezieht sich auf die jüdische Überlieferung, nicht auf die Christliche, die noch nicht existiert hat.
Es steht auch nirgends dass nur und ausschließlich die Bibel als inspirierte Schrift anzusehen ist.
Ich hoffe wir müssen diese Textstelle nicht komplett auseinandernehmen...
(03-11-2012, 14:06)schmalhans schrieb: Welchen Religionsgründer?
Der olle Martin...
Für mich ist das Thema "gegessen". 30 Forumsseiten sind auch genug. (1 off-topic entfernt)
Thema geschlossen.

PS. Es gilt wie immer: Wer noch einen wichtigen Aspekt zum Thema "Brauchen wir ..." nachtragen möchte, schreibt eine kurze Begründung an den Moderator seines Vertrauens.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard


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