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Der HERR wird doch, hoffe ich, nicht kleinlich sein?
#61
(06-10-2013, 11:54)Sinai schrieb: Kehren wir wieder zum eigentlichen Thema zurück.

Juden und Moslems essen kein Schweinefleisch, und die Außenstehenden "können das nicht verstehen".

Auf der anderen Seite essen Europäer kein Rattenfleisch und keine Schlangen, da schütteln wiederum die Chinesen die Köpfe.

Jede Religion und Kultur hat ihre Tabus.
Die Schweinenummer ist doch eher theoretisch, ist eigentlich nur
Fleisch oder alles verboten, Innereien z.B. Schweinehirn ist nirgends verboten.
AUsserdem essen Europäer eigentlich alles und wenns nur mal zum probieren ist.

Manches wird nur nicht gegessen, weil es in Vergessenheit graten ist.
In Omas Ostpreussenkochbuch stehen leckere Sachen wie Euter
und Bullenhoden (Seehr gut, in Scheiben gebraten !).
Auch eine unschlagbare wasserlose Fleischbrühe, kennt nur keiner mehr.
Was für Schweine sind eigentlich gemeint, die alten Rassen dürfte es garnicht mehr geben.
Da kann die Kirche auch Auerochsen verbieten, kein Problem.
Wissenschaftler sollen ja auch von einem eingefrorenen Mammut probiert haben,
gibts da was in Bibel oder Koran ?
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#62
(06-10-2013, 14:18)paradox schrieb: Kann man es diesen Gläubigen denn zum Vorwurf machen, wenn sie das so glauben?
Nein! Es ist eine "Last" die sich selber aufbürden. Kasteien nennt man so was.
Nimmt man die "10 Gebote" , die auf zwei, von einem Menschen tragbare, Steintafeln passen, können sie nicht so umfangreich gewesen sein, das sie ein Buch füllen. Das "daüber hinaus" betitelt Jesus als "menschliche Zutat".
Jesus erklärte alle Speisen für "rein" und, dass das 2. und 5.Gebot alle Gebote erfüllt. Damit wäre das Gewicht der 2 Steintafeln erträglich und nachvollziehbar.
Für Juden,die nicht an ihren Messias glauben, ist kein Jota ihrer Gesetze aufgehoben.
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#63
(06-10-2013, 20:02)indymaya schrieb: Nein! Es ist eine "Last" die sich selber aufbürden. Kasteien nennt man so was.
Nimmt man die "10 Gebote" , die auf zwei, von einem Menschen tragbare, Steintafeln passen, können sie nicht so umfangreich gewesen sein, das sie ein Buch füllen. Das "daüber hinaus" betitelt Jesus als "menschliche Zutat".
Jesus erklärte alle Speisen für "rein" und, dass das 2. und 5.Gebot alle Gebote erfüllt. Damit wäre das Gewicht der 2 Steintafeln erträglich und nachvollziehbar.
Für Juden,die nicht an ihren Messias glauben, ist kein Jota ihrer Gesetze aufgehoben.

Kommt auf den Stein an, Schiefertafeln kann man sehr dünn herstellen und auch beidseitig beschriften, möglicherweise hatte Moses auch einen Lastenesel mit.
War damals so üblich das Nutztiere nicht speziell berücksichtigt wurden.

Soll ja auch von Gott gekommen sein, wer weiss was für ein Material das
war, wird meines Wissen nicht besonders dokumentiert.
Aufhebung Schwerkraft ?
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#64
(06-10-2013, 20:19)Harpya schrieb: Kommt auf den Stein an, Schiefertafeln kann man sehr dünn herstellen und auch beidseitig beschriften,
Was fehlt ist die Stenographie.
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#65
(06-10-2013, 20:19)Harpya schrieb: Kommt auf den Stein an, Schiefertafeln kann man sehr dünn herstellen und auch beidseitig beschriften,
Hier wurde dann das b. w. erfunden.
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#66
(05-10-2013, 22:29)paradox schrieb: Ich habe nie bestritten, dass in der Bibel seltsame Dinge drinstehen. Aber wenn man immer mit dem Stein-Argument kommt, bräuchte man die Diskussion mit uns Gläubischen über religiöse Dinge gar nicht führen. Ich weiß, wir ticken einfach nicht so, wie das manche gerne hätten. Icon_wink

was für ein " Stein-Argument"?

im übrigen gehts mir nicht um "seltsame Dinge" in der bibel, sondern darum, daß in dieser mythen beschrieben sind, die ihr aber mit einer intensität diskutiert und versucht, schlüsse daraus zu ziehen, als seien sie fakten
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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#67
(06-10-2013, 11:54)Sinai schrieb: Kehren wir wieder zum eigentlichen Thema zurück.

Juden und Moslems essen kein Schweinefleisch, und die Außenstehenden "können das nicht verstehen".

Auf der anderen Seite essen Europäer kein Rattenfleisch und keine Schlangen, da schütteln wiederum die Chinesen die Köpfe.

Jede Religion und Kultur hat ihre Tabus.

hat das denn jemand bestritten?

oder warum referierst du hier selbstverständlichkeiten, als seien sie ganz neue erkenntnisse?

im übrigen verstehen wir solche speisetabus sehr wohl, wie du ja auch nachlesen kannst. nur gehst du ja nicht darauf ein, daß es sich dabei um abgrenzungen zur förderung und festigung der gruppenidentität handelt, sondern dikutierst lieber auf der ökotrophologischen ebene als auf der sozialpsychologischen
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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#68
(06-10-2013, 21:11)indymaya schrieb:
(06-10-2013, 20:19)Harpya schrieb: Kommt auf den Stein an, Schiefertafeln kann man sehr dünn herstellen und auch beidseitig beschriften,
Was fehlt ist die Stenographie.
Fehlt nicht, zu der gab es ja noch keine schriftlichen Aufzeichnungen
sondern eher mündlich traditionierte Weitererzählungen mit
stenographieartigen Merkhilfen.
Gibt es irgendwo eine bildliche Darstellung der Steintafeln (wenn es den welche waren) die einer flüssigen Schrift entsprechen ?
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#69
(06-10-2013, 22:13)Harpya schrieb: Fehlt nicht, zu der gab es ja noch keine schriftlichen Aufzeichnungen
sondern eher mündlich traditionierte Weitererzählungen mit
stenographieartigen Merkhilfen.
Gibt es irgendwo eine bildliche Darstellung der Steintafeln (wenn es den welche waren) die einer flüssigen Schrift entsprechen ?
Wieso muss eine Schrift flüssig sein? Schon Babylonier kannten eine "Schrift".
Bei der "Schrift" der Ägypter gebe ich Dir Recht, eigentlich besser als "Steno"
Was Steintafeln mit Schrift betrifft, gräbt man Heute noch "Stelen" aus, die aus einer Zeit vor Moses stammen.
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#70
(06-10-2013, 20:02)indymaya schrieb: Nimmt man die "10 Gebote" , die auf zwei, von einem Menschen tragbare, Steintafeln passen, können sie nicht so umfangreich gewesen sein, das sie ein Buch füllen. Das "daüber hinaus" betitelt Jesus als "menschliche Zutat".

Jesus hat nie gesagt, daß die 613 Normen in der Thora "menschliche Zutat" seien !

Diese Stelle müßtest Du uns zeigen.

Was Jesus als menschliche Zutat wertete, waren die strengen Ansichten der Schriftgelehrten zu den 613 Normen.
Jesus stellte nie die 613 Normen in Frage, sondern deren Auslegung durch die mächtigen Schriftgelehrten.
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#71
(11-10-2013, 15:22)Sinai schrieb: Jesus stellte nie die 613 Normen in Frage, sondern deren Auslegung durch die mächtigen Schriftgelehrten.
Die heute gültigen Schriftgelehrten haben höchstens auf Jesus Gebeinen getanzt.
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#72
(11-10-2013, 15:52)Harpya schrieb:
(11-10-2013, 15:22)Sinai schrieb: Jesus stellte nie die 613 Normen in Frage, sondern deren Auslegung durch die mächtigen Schriftgelehrten.
Die heute gültigen Schriftgelehrten haben höchstens auf Jesus Gebeinen getanzt.

Wir redeten nicht über die heutigen Schriftgelehrten.
Das ist andere Baustelle.
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#73
(11-10-2013, 15:22)Sinai schrieb: Jesus stellte nie die 613 Normen in Frage, sondern deren Auslegung durch die mächtigen Schriftgelehrten.
Jetzt musst Du nur noch erklären wie die 613 Normen auf 2 Steintafeln passen.
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#74
Die Zehn Gebote standen auf den beiden Steintafeln.
Die Zehn Gebote sind Teil der 613 Normen (hebr. 613 Mitzwot) die in der Thora aufgelistet sind.

Die 613 Mitzwot teilen sich auf in 365 Verbote und 248 Gebote.

Rabbi Maimonides schrieb Ende des 12. Jahrhunderts sein berühmtes Buch "Führer der Unschlüssigen"
Er schreibt, daß sämtliche Mitzwot auf göttlicher Weisheit beruhen, obwohl er zwischen leicht verständlichen Geboten (mischpatim) und schwer verständlichen Geboten (chukkim) unterscheidet und zugibt, daß einige besondere Gebote nicht vernunftmäßig zu begründen seien und ausschließlich auf Gottes Willen beruhen.
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#75
(11-10-2013, 22:02)Sinai schrieb: obwohl er zwischen leicht verständlichen Geboten (mischpatim) und schwer verständlichen Geboten (chukkim) unterscheidet und zugibt, daß einige besondere Gebote nicht vernunftmäßig zu begründen seien und ausschließlich auf Gottes Willen beruhen.

Ok, was fangen wir damit jetzt an ?
Stellen wir ihn zurück ins Regal und gehen essen.
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