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Israel - ein jüdischer Staat
#1
Es ist sehr erfreulich, dass die Regierung von Israel endlich den jüdischen Staat ausgerufen hat, 113 Jahre, nachdem Herzl sein Buch „Der Judenstaat“ veröffentlichte.
Was bedeutet es aber, wenn Israel ein jüdischer Staat ist? Pauschal gesagt, muss das Judentum staatsbeherrschend sein. Das wichtigste dabei ist die Beobachtung der Thora. Das zweitwichtigste ist die Beachtung der göttlichen Prophezeiungen.
Manche meinen, das wäre dann keine Demokratie mehr, aber das ist verkehrt gedacht. Demokratie heißt nicht, die USA nachzumachen, sondern es heißt „Volksherrschaft“. Die Mehrheit des Volkes bestimmt den Staat. Daher ist es notwendig, durch eine Volksabstimmung dem Staat Israel eine Verfassung zu geben. Was liegt näher, als die Thoragesetze zur Grundlage der Verfassung zu machen? Haben doch die Israeliten schon vor 3500 Jahren am Sinai freiwillig erklärt, die 10 „Worte“ als Grundgesetz annehmen zu wollen. (2. Mose 19, 8)
Schon im Alten Israel galt die göttliche Forderung, dass die Gesetze für ALLE Bewohner Israels gelten: 2.Mose 12,49: „ Ein Gesetz soll gelten für den Einheimischen und für den Fremdling, der sich mitten unter euch aufhält.“
Die größten Bedenken, die gegen diesen Gedanken vorgebracht werden, sind solche, die sich auf die talmudische Auslegung beziehen. Das Judentum beinhaltet zwar die Tradition und den Talmud, aber diese Auslegungen haben in einem Grundgesetz keinen Platz, weil sie kein göttliche Aussagen , sondern nur menschliche Überlegungen sind. Was sind nun die markantesten Gesetze, die in einem jüdischen Staat unbedingt Geltung haben müssen?
1. Es muss unbedingt die Todesstrafe für Mord eingeführt bzw. durchgeführt werden; dann hört endlich das unsägliche Freilassen von nichtisraelischen Mördern auf.
2. Der Sabbat als Ruhetag muss für alle Bewohner gelten, wobei aber die alte Definition, was Arbeit ist, aufgegeben und neu definiert werden muss. So ist grundsätzlich weder Krankenpflege noch Heerdienst Arbeit, sondern „Dienst“ am Nächsten oder am Volk.
3. Religiöse Praktiken, die biblischen Geboten widersprechen, sind zu verbieten und mit Strafe zu belegen.
4. Die Gebote über die Sittlichkeit müssen eingehalten werden und schwere Vergehungen, die in der Thora mit der Todes-strafe belegt sind, müssen strafverfolgt werden. Es ist absolut undenkbar, Homosexualität freizugeben, sie muss unbedingt verboten werden.
5. Die Landaufteilung muss auf der Grundlage der Thora durchgeführt werden; so ist es nicht gestattet, Land an Ausländer zu verkaufen.
6. Die von Gott festgelegten Grenzen für das Land gemäß JEHESKEL 47, ab Vers 13 einschließlich Jerusalem müssen vor den Völkern verteidigt werden.
7. Die Palästinenser können keinen Staat auf dem Boden Israels beanspruchen; sie sollen die vergangene Zeit als kostenlose Pacht ansehen. Wenn die Völker von Jordanien eine Demokratie verlangen würden, hätten die Palästinenser schon längst einen Staat.

Dazu wäre noch viel zu sagen, aber diese 7 Punkte sind m.E. die vordringlichsten.
Dieser Artikel soll ein Anstoß zum Nachdenken für israelische Politiker sein.

Hans Dieter
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#2
(07-07-2013, 18:43)Hans Dieter schrieb: Dieser Artikel soll ein Anstoß zum Nachdenken für israelische Politiker sein.
Du wirst nicht ernsthaft erwarten, dass israelische Politiker auch nur vage von einem Forum namens "religionsforum.de" gehört oder gelesen haben, geschweige denn dessen Inhalt?! Im Übrigen wird hoffentlich kein vernünftiger Mensch Sittenregeln von vor 3500 Jahren zur Grundlage eines Staates - irgendwo auf der Welt - machen.

Was also soll dieser "Denkanstoß" wirklich? - Schocktherapie?
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#3
@ Hans Dieter

ein Paar einfache Fragen... bitte um Antwort

- Wie rechtfertigst du als Jude.... Vertreibung, und Tötung der wehrlosen Menschen.. darunter Frauen, Kinder Ältere Menschen ?
- Wie steht eure Gott in Thora zur Vertreibung und Tötung der Währlosen Menschen... ?
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#4
mannmannmann

meinst du das alles ernst oder trollst du nur?

(07-07-2013, 18:43)Hans Dieter schrieb: Was bedeutet es aber, wenn Israel ein jüdischer Staat ist? Pauschal gesagt, muss das Judentum staatsbeherrschend sein. Das wichtigste dabei ist die Beobachtung der Thora. Das zweitwichtigste ist die Beachtung der göttlichen Prophezeiungen

also eine theokratie

der iran reicht dir wohl nicht

(07-07-2013, 18:43)Hans Dieter schrieb: Manche meinen, das wäre dann keine Demokratie mehr, aber das ist verkehrt gedacht. Demokratie heißt nicht, die USA nachzumachen, sondern es heißt „Volksherrschaft“. Die Mehrheit des Volkes bestimmt den Staat

falsch

in einer modernen demokratie herrscht nicht die diktatur der mehrheit.sonderndas ganze volk entscheidet (mit). wobei minoritäten entsprechenden schutz, man könnte auch sagen: sonderrechte genießen, um nicht von der bevölkerungsmehrheit untergebuttert und der demokratischen mitsprache beraubt zu werden

(07-07-2013, 18:43)Hans Dieter schrieb: Was liegt näher, als die Thoragesetze zur Grundlage der Verfassung zu machen?

pluralismus, gleichberechtigung, demokratie, menschen- und bürgerrechte

(07-07-2013, 18:43)Hans Dieter schrieb: Haben doch die Israeliten schon vor 3500 Jahren am Sinai freiwillig erklärt, die 10 „Worte“ als Grundgesetz annehmen zu wollen

ja und?

die sind längst tot

aber natürlich darf auch heute freiwillig jeder tun, was er will. nur als für alle staatsbürger gültiges grundgesetz eines demokratisch verfaßten staates taugt so was nicht. denn der kennt neben meinungs-, rede-, versammlungs- usw. -freiheit auch die religionsfreiheit

(07-07-2013, 18:43)Hans Dieter schrieb: Schon im Alten Israel galt die göttliche Forderung, dass die Gesetze für ALLE Bewohner Israels gelten

irrelevant

wir haben heute, und israel versteht sich als rechtstaatliche demokratie

(07-07-2013, 18:43)Hans Dieter schrieb: Die größten Bedenken, die gegen diesen Gedanken vorgebracht werden, sind solche, die sich auf die talmudische Auslegung beziehen

keineswegs

siehe oben

(07-07-2013, 18:43)Hans Dieter schrieb: Was sind nun die markantesten Gesetze, die in einem jüdischen Staat unbedingt Geltung haben müssen?
1. Es muss unbedingt die Todesstrafe für Mord eingeführt bzw. durchgeführt werden; dann hört endlich das unsägliche Freilassen von nichtisraelischen Mördern auf

äh -israelische mörder sollen nicht hingerichtet werden?

und palästinenser dürfen dann auch z.b. israelis hinrichten, die palästinenser umgebracht haben?

(machen sie ja als soldaten der idf andauernd)

(07-07-2013, 18:43)Hans Dieter schrieb: Der Sabbat als Ruhetag muss für alle Bewohner gelten, wobei aber die alte Definition, was Arbeit ist, aufgegeben und neu definiert werden muss. So ist grundsätzlich weder Krankenpflege noch Heerdienst Arbeit, sondern „Dienst“ am Nächsten oder am Volk

was geht nicht strenggläubige oder gar nichtjuden die sabbatruhe an?

(07-07-2013, 18:43)Hans Dieter schrieb: Religiöse Praktiken, die biblischen Geboten widersprechen, sind zu verbieten und mit Strafe zu belegen.
Die Gebote über die Sittlichkeit müssen eingehalten werden und schwere Vergehungen, die in der Thora mit der Todes-strafe belegt sind, müssen strafverfolgt werden. Es ist absolut undenkbar, Homosexualität freizugeben, sie muss unbedingt verboten werden

vergiß nicht die hexenverbrennungen

auch juden können von den gojim lernen

(07-07-2013, 18:43)Hans Dieter schrieb: Die Landaufteilung muss auf der Grundlage der Thora durchgeführt werden; so ist es nicht gestattet, Land an Ausländer zu verkaufen

definiere "ausländer"

(07-07-2013, 18:43)Hans Dieter schrieb: Die von Gott festgelegten Grenzen für das Land gemäß JEHESKEL 47, ab Vers 13 einschließlich Jerusalem müssen vor den Völkern verteidigt werden

und wenn "die völker" was dagegen haben?

dann ruft israel den dritten weltkrieg aus?

(07-07-2013, 18:43)Hans Dieter schrieb: Die Palästinenser können keinen Staat auf dem Boden Israels beanspruchen

tun sie ja auch nicht

israel aber läßt auf dem boden der palästinenser keinen autonomen staat, besetzt und besiedelt diesen völkerrechtswidrig

(07-07-2013, 18:43)Hans Dieter schrieb: Dieser Artikel soll ein Anstoß zum Nachdenken für israelische Politiker sein

wofür hältst du dich eigentlich?
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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#5
(07-07-2013, 22:12)Koon schrieb: @ Hans Dieter
Wie steht eure Gott in Thora zur Vertreibung und Tötung der Währlosen Menschen... ?

ist hans dieter denn überhaupt jude?

hans dieter, bitte erkläre dich

bevor man deine absurden gedankenspiele tatsächlich juden anhängt
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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#6
(07-07-2013, 22:23)petronius schrieb: ist hans dieter denn überhaupt jude?
ich wollte voer erst nicht tief eintauchen... Er hat eigentlich in 7 Punkten T.Herzl Theorie offenbart...welches Fundamentalistisch ist bzw... Zionistisch
ich bezweifele dass die echten jüdisch Frommen Tötung und Vertreibung der Wehrlosen Menschen zulassen... dafür haben Sie 3500 Jahre hin und her vertrieben worden... und kennen den Fluch über sich selbst all zu Gut...

also wenn es nach mir ginge, könnte man diese Thema dich machen, in dem Zionistische Versuch um verständnis bittet.. Icon_cheesygrin
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#7
(07-07-2013, 22:29)Koon schrieb: Er hat eigentlich in 7 Punkten T.Herzl Theorie offenbart...

das glaube ich nicht
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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#8
(07-07-2013, 22:23)petronius schrieb: hans dieter, bitte erkläre dich

bevor man deine absurden gedankenspiele tatsächlich juden anhängt

Dieser Bitte schließe ich mich an.
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#9
(07-07-2013, 22:49)petronius schrieb:
(07-07-2013, 22:29)Koon schrieb: Er hat eigentlich in 7 Punkten T.Herzl Theorie offenbart...

das glaube ich nicht

Und so war es auch nicht!

Herzl hatte kein chauvinistisches oder gar rassistisches Konzept im Sinn, sondern eine tolerante Form des Zusammenlebens zwischen Juden und Arabern.

Im "Judenstaat" formuliert er das folgendermaßen:

"Und fügt es sich, dass auch Andersgläubige, Andersnationale unter uns wohnen, so werden wir ihnen einen ehrenvollen Schutz und die Rechtsfreiheit gewähren. Wir haben die Toleranz in Europa gelernt."
(Herzl, Gesammelte Zionistische Werke, Bd. I, S. 95)
MfG B.
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#10
(07-07-2013, 23:41)Bion schrieb:
(07-07-2013, 22:49)petronius schrieb:
(07-07-2013, 22:29)Koon schrieb: Er hat eigentlich in 7 Punkten T.Herzl Theorie offenbart...

das glaube ich nicht

Und so war es auch nicht!

Herzl hatte kein chauvinistisches oder gar rassistisches Konzept im Sinn, sondern eine tolerante Form des Zusammenlebens zwischen Juden und Arabern.

Im "Judenstaat" formuliert er das folgendermaßen:

"Und fügt es sich, dass auch Andersgläubige, Andersnationale unter uns wohnen, so werden wir ihnen einen ehrenvollen Schutz und die Rechtsfreiheit gewähren. Wir haben die Toleranz in Europa gelernt."
(Herzl, Gesammelte Zionistische Werke, Bd. I, S. 95)

Die Welt Politik hat noch nie nach dem was in Gesammelten Werken geschrieben steht funktioniert... weder bei Lenin, noch bei Mau, und so gehts auch seit nun fast 70 Jahren mit dem Zionisten...

Zitat:
Da die Quellenangabe trotz Aufforderung bis jetzt nicht nachgereicht wurde, wird dieses sehr umfangreiche Zitat entfernt!
Bion/9.7.2013/8:42.

Zionistische Ideologie ist eine schön geredete Faschistmus...
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#11
@Koon

Zitate, insbesondere solche größeren Umfangs, ohne Quellenvermerk abzusetzen, ist rechtlich nicht zulässig und dazu ein Verstoß gegen die Forenregeln.

In Zukunft werden Zitate ohne Quellenvermerk entfernt. Im vorliegenden Fall wird ersucht, die Quellenangabe umgehend nachzureichen. Geschieht das nicht, wird der Beitrag #10 entfernt.
MfG B.
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#12
(08-07-2013, 10:59)Koon schrieb: Die Welt Politik hat noch nie nach dem was in Gesammelten Werken geschrieben steht funktioniert... weder bei Lenin, noch bei Mau, und so gehts auch seit nun fast 70 Jahren mit dem Zionisten...

oder bei muhammad...

(08-07-2013, 10:59)Koon schrieb: Zionistische Ideologie ist eine schön geredete Faschistmus...

wenn wir mit faschismuszuschreibungen schon so locker umgehen, fällt mir da in sachen islam oder türkei auch so einiges ein...

verwenden wir also den faschismusbegriff doch bitte korrekt
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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#13
(08-07-2013, 11:48)petronius schrieb: wenn wir mit faschismuszuschreibungen schon so locker umgehen, fällt mir da in sachen islam oder türkei auch so einiges ein...

verwenden wir also den faschismusbegriff doch bitte korrekt

o wie schön... chauvinistische nebenbei Bemerkung..
den Begriff Faschismus und Türkei kannst du natürlich in jede Gelegenheit mit erwähnen...
den Zionismus, und faschistisch verfasste Threadeingang umgehen... irgendwie hat die Türkei doch an allem schuld.. Icon_cheesygrin

ich wünsch dir noch viel spass im Forum
machs gut.. Icon_cheesygrin
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#14
(07-07-2013, 18:54)Ekkard schrieb:
(07-07-2013, 18:43)Hans Dieter schrieb: Dieser Artikel soll ein Anstoß zum Nachdenken für israelische Politiker sein.
Du wirst nicht ernsthaft erwarten, dass israelische Politiker auch nur vage von einem Forum namens "religionsforum.de" gehört oder gelesen haben, geschweige denn dessen Inhalt?! Im Übrigen wird hoffentlich kein vernünftiger Mensch Sittenregeln von vor 3500 Jahren zur Grundlage eines Staates - irgendwo auf der Welt - machen.

Was also soll dieser "Denkanstoß" wirklich? - Schocktherapie?

Ob israelische Politiker das lesen, hängt wahrscheinlich von der Intensität der Beobachtung der Beiträge im internet ab.
Außerdem gibt es außer mir viele Menschen, die sich gern Gottes Regeln unterwerfen. Also ein Denkanstoß.
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#15
(07-07-2013, 22:12)Koon schrieb: @ Hans Dieter

ein Paar einfache Fragen... bitte um Antwort

- Wie rechtfertigst du als Jude.... Vertreibung, und Tötung der wehrlosen Menschen.. darunter Frauen, Kinder Ältere Menschen ?
- Wie steht eure Gott in Thora zur Vertreibung und Tötung der Währlosen Menschen... ?

Die Juden haben keine wehrlosen Menschen vertrieben oder getötet.
1948 haben die Araber den gerade entstandenen Staat Israel, der von der UNO genehmigt wurde, angegriffen und wollten die Juden "ins Meer werfen".
Die in Palästina lebenden Araber wurden von der Arabischen Liga aufgefordert, ihre Ansiedlungen vorübergehend zu verlassen, damit man die Juden besser vernichten könne. Nur ein Teil floh, und diese werden noch heute in Flüchtlingslagern von den Arabern gehalten. Diejenigen, die in ihren Häusern blieben, sind nach der Einnahme von Gebieten durch die Juden israelische Staatsbürger geworden, denen es gut geht und die in Israel Wahlrecht haben; manche von ihnen gehen sogar freiwillig in die israelische Armee, um ihre Heimat zu verteidigen gegen fanatische Gegner Israels.
Du siehst also, dass Du falsch informiert bist, aber leider bist Du nicht allein.
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