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Islamfeindlichkeit in Europa
#1
Ich habe den Eindruck in Deutschland/Europa eine wachsende Angst vor dem Islam akzeptiert und auch Islamfeindlichkeit zu nehmend Akzeptanz findet.

Beispiele:
-politically incorrect
-Talkshows
-Diverse Seiten auf Facebook
-pro Deutschland...



Ich noch ein paar Statistiken:
http://www.uni-muenster.de/imperia/md/im...-islam.jpg

http://www.islamdebatte.de/wp-content/up...europe.jpg

http://www.allmystery.de/i/t2ed7b1_t4533...-gegen.jpg


Was haltet ihr von der Problematik?

Liebe Grüße
Meryem
Bismi llahi l-rahmani l-rahim
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#2
(28-08-2013, 18:52)Meryem schrieb: Ich noch ein paar Statistiken:
http://www.uni-muenster.de/imperia/md/im...-islam.jpg

http://www.islamdebatte.de/wp-content/up...europe.jpg

http://www.allmystery.de/i/t2ed7b1_t4533...-gegen.jpg

Was haltet ihr von der Problematik?
Auf den ersten Blick sehe ich das nur in Richtung einer Zielgruppe.
Würde man Deutsch o.a. zur NPD, Len Pen.. befragen käme ähnliches raus.
Eingefleischte SPD-Kader gegen CSU- Fanatiker würde wohl auch ähnliches
herauskommen.

Also werden Muslime im großen Ganzen wie ander Bevökerungsgruppen
von Anderen auch beurteilt.
Ist doch nicht schlecht für den Anfang.
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#3
Ich glaube nicht, dass die Islam-Angst tatsächlich von dem ausgeht, was dort gelehrt wird, sondern vom Fremden überhaupt.
Du musst bedenken, dass wir in einer polaren Denkwelt leben. Wir wollen instinktiv zu den Guten, den Rechtschaffenden usw. gehören. Alles andere ist per se schlecht, böse und löst Befürchtungen aus, die dann auch noch verstärkt werden wenn "selektive Wahrnehmung" einsetzt (Beispiel: "der" elfte September, "die" verschleierte Frau).

Es wäre eine großartige Kulturleistung, gelänge es, das o. a. Denkschema zu überwinden - und zwar nicht bei Einzelnen, sondern landesweit bis (wenigstens) europaweit.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#4
Eine zunehmende Islamfeindlichkeit nicht nur in Europa ist schon stark zu vermerken. Solche Politiker wie Wilders (Niederlande) oder Strache (Österr.) betreiben jedenfalls diesen Kurs.

Diese Hassprediger machen genau das, was sie den Hasspredigern in islamischen Ländern vorwerfen. Auf diese Weise entstehen nun mal viele Vorurteile und bevor man mit Menschen über Dinge spricht oder Fragen stellen kann, wird jeder Moslem in den gleichen Topf mit den Fanatikern geworfen. Ich denke manche Menschen kommen ohne Feindbilder einfach nicht klar. Das muss ein tiefes Bedürfnis sein.

Aber zumindest in intellektuelleren Kreisen versucht man jedenfalls nicht in diesen Teufelskreis hereinzufallen.

In Mauthausen (Österr.) gabs neuerdings im letzten Jahr Aufschriften, wie "Unserer Ahnen die Jud, sind heute die Türken Brut".
Und die dortige FPÖ plakatiert seit vielen Jahren bereits mit anti-islamsichen Parolen wie "Daham statt Islam".

Ich habe das Gefühl, dass man wieder einen Sündenbock sucht. Sollte es zu einer großen Krise in Europa kommen, rechne ich damit, dass es diesmal die Muslime und Sonstige sein werden, die man in Lager stecken wollen wird.

Ekkard hat schon Recht, Menschen benehmen sich schon anders ggü anderen Menschen, die nur leicht anders sind (zB. äußerliche Unterschiede). Ich befürchte allerdings, dass uns diese Kulturleistung einfach nicht gelingen wird. Da bin ich leider pessimistisch im Moment, hoffe aber, dass ich mich irre.
with great power comes great responsibility

Entscheidungen machen uns zu denen, die wir sind. Und wir haben immer die Wahl, das Richtige zu tun.
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#5
(28-08-2013, 18:52)Meryem schrieb: Was haltet ihr von der Problematik?
Ich glaube die Problematik liegt darin, dass man schon bei der kleinsten Kritik, am Islam, "Feind" ist. Wobei man bei allen anderen nur eben Kritiker ist.
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#6
(28-08-2013, 23:24)indymaya schrieb:
(28-08-2013, 18:52)Meryem schrieb: Was haltet ihr von der Problematik?
Ich glaube die Problematik liegt darin, dass man schon bei der kleinsten Kritik, "Feind" ist.
Da muss ich dir mal 100% zustimmen, leidvolle Forenerfahrung,
persönlich mit den Menschen nicht.
(Wenn man beleidigungsresistent ist)
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#7
(28-08-2013, 23:24)indymaya schrieb: Ich glaube die Problematik liegt darin, dass man schon bei der kleinsten Kritik, am Islam, "Feind" ist. Wobei man bei allen anderen nur eben Kritiker ist.
Du kannst einen konkreten Menschen kritisieren. Dasselbe gilt für konkrete Situationen, konkrete Strukturen und konkrete Vorgänge. Worum es geht ist die pauschale Kritik ohne konkreten Anlass nur auf Grund von Befürchtungen, Vorurteilen oder Unkenntnis.

Und "Feind" ist man durch die jeweilige Haltung zueinander. Gerade durch Unkenntnis und pauschale Befürchtungen wird ein Verhältnis feindlich (... der andere kann sich doch anpassen - an meine Denkweisen! Oder: Ich/wir haben die "bessere"(!) Kultur/Religion/Moral/was auch immer).
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#8
(28-08-2013, 23:42)Ekkard schrieb: Oder: Ich/wir haben die "bessere"(!) Kultur/Religion/Moral/was auch immer).
Dann wäre der Islam ja christenfeindlich.
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#9
(28-08-2013, 23:29)Harpya schrieb: Da muss ich dir mal 100% zustimmen, leidvolle Forenerfahrung,
persönlich mit den Menschen nicht.
(Wenn man beleidigungsresistent ist)

In was für Foren bist du denn so unterwegs, und wie benimmst du dich da?
Und wieviele Muslime kennst du persönlich?

Was man vielen selbsternannten "Islamkritikern" auf jeden Fall bescheinigen kann, ist selektive Wahrnehmung und auch der Wille zum Feindbild,
was natürlich vor allem rechtsextremen Parteien bestens ins Konzept passt.
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#10
(28-08-2013, 23:24)indymaya schrieb:
(28-08-2013, 18:52)Meryem schrieb: Was haltet ihr von der Problematik?
Ich glaube die Problematik liegt darin, dass man schon bei der kleinsten Kritik, am Islam, "Feind" ist. Wobei man bei allen anderen nur eben Kritiker ist.

Das Problem ist nur, dass du glaubst, deine verachtenden und hasserfüllten Äußerungen seien eine Form von Kritik.

Wenn ich dir bspw sagen würde, Jesus sei ein Satanist, und alle die Jesus folgen, seien demnach ebenfalls verdammt, soll das dann eine Form von Kritik sein? Fühlst du dich dann als Jesus-Christus Gläubiger nicht verachtet?


Bitte unterscheidet sachliche Kritik von beleidigenden und verachtenden Kommentaren. Viele haben damit Schwierigkeiten und verwechseln sarkastische, verachtende und lächerlich machende Äußerungen mit Kritik. Das Eine hat mit dem Anderen aber nichts zu tun.
with great power comes great responsibility

Entscheidungen machen uns zu denen, die wir sind. Und wir haben immer die Wahl, das Richtige zu tun.
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#11
(28-08-2013, 23:54)indymaya schrieb:
(28-08-2013, 23:42)Ekkard schrieb: Oder: Ich/wir haben die "bessere"(!) Kultur/Religion/Moral/was auch immer).
Dann wäre der Islam ja christenfeindlich.

Da! Schon wieder so eine schwachsinnige und verachtende Bemerkung.
with great power comes great responsibility

Entscheidungen machen uns zu denen, die wir sind. Und wir haben immer die Wahl, das Richtige zu tun.
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#12
(28-08-2013, 23:42)Ekkard schrieb: Und "Feind" ist man durch die jeweilige Haltung zueinander. Gerade durch Unkenntnis und pauschale Befürchtungen wird ein Verhältnis feindlich (... der andere kann sich doch anpassen - an meine Denkweisen! Oder: Ich/wir haben die "bessere"(!) Kultur/Religion/Moral/was auch immer).

Warum so kompliziert, ich laufe ja schon ein paar Jahrzehnte hier rum und musste
zu Kriegerischen Konflikten immer ins Ausland gehen.
Was lange Frieden erhalten hat ist besser,
nicht theoretisch sondern praktisch,
braucht man auch keine Religion für, die ist eher hinderlich.
Wer hat uns den Sünde und Ganzkörperkondome..... eingebrockt ?
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#13
(29-08-2013, 00:17)Harpya schrieb: Was lange Frieden erhalten hat ist besser,
nicht theoretisch sondern praktisch,

Was genau meinst du damit? Vor allem im Zusammenhang mit diesem Thema.
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#14
(29-08-2013, 01:11)Mustafa schrieb:
(29-08-2013, 00:17)Harpya schrieb: Was lange Frieden erhalten hat ist besser,
nicht theoretisch sondern praktisch,

Was genau meinst du damit? Vor allem im Zusammenhang mit diesem Thema.
Demokratie unter Einbeziehung der guten Sachen, die man aus beliebigem Glauben,
und sonstigen Ideologien rausziehen kann ohne sie an sich einzubinden.

Entwickluns/anpassungsfähig ohne zwanghaftes vorbestimmtes Endziel.
Glauben kann gerne jeder was er will für sich, muss auch drin sein
mit der nötigen Bildung von Voraussetzungen sich frei zu entscheiden, nicht mit 5.

Zum Thema , hat irgendeine Art von Glauben mal allgemein zu was Gutem geführt, klar wird auch gerne für Macht missbraucht, wäre nicht möglich wenns keine gäbe.
Ich würds vielleicht nicht gleich Feindlichkeit, aber gesundes Misstrauen und Vorsicht nennen, nenn mir mal einer Nachteile wenn wir keine Religionen hätten.
Son paar nette Mythen wären ja ok, aber nicht ausgefeilte Vorschriften für alles und jeden von heute bis zu Ende der Tage mit Wirklichkeitsanspruch.
Es haut einfach nicht hin, man hats tausende von Jahren probiert.
Ganz einfach, kann man natürlich kompliziert machen.
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#15
(28-08-2013, 23:24)indymaya schrieb: Ich glaube die Problematik liegt darin, dass man schon bei der kleinsten Kritik, am Islam, "Feind" ist. Wobei man bei allen anderen nur eben Kritiker ist.

du meinst so, wie evangelikale sich immer gleich als opfer einer christenverfolgung sehen?

ja, solche sensibelchen gibts überall
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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