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Religiöse Erkenntnis ist immer wandelbar
#1
Zitat:Der schiitische Geistliche Abdolkarim Sorush ist einer der prominentesten Vordenker eines Reformislams. Er weist der Vernunft des Menschen eine zentrale Rolle zu, religiöser Pluralismus ist für ihn eine Selbstverständlichkeit. Mit diesen Ansichten muss der Iraner allerdings im Exil leben.
*http://www.deutschlandfunk.de/reformislam-religioese-erkenntnis-ist-immer-wandelbar.886.de.html?dram:article_id=276182

Wird noch ein ziemlich weiter Weg werden, bis die Religionen sich einig werden.
Zitat:Seit Jahren muss Sorush im Exil leben. Dennoch entfalte er mit seiner Lehre noch immer Wirkung, sagt Katajun Amirpur, in Hamburg Professorin für Islamische Theologie. Sorush habe viele Ideen als erster in den iranischen Diskurs eingebracht.

Europa hatte seine Aufklärung. Der Islam muß über Europa seine Aufklärung erhalten.
Und das ist gut so.

Wenn alle Religionen nebeneinander bestehen können, ohne die eigene Religion über alle zu stellen, sind wir ein Stück weiter. Aber nur dann und auch unter Einbeziehung der Atheisten und Agnostiker.

Anders kann es nicht werden.

Zitat:"Muslime oder - allgemeiner - Gläubige können ohne Widersprüche in einer demokratischen Gesellschaft leben. Ich glaube sogar, dass Religion in einer demokratischen Umgebung viel stärker blühen kann als unter einem despotischen Regime."
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#2
(13-02-2014, 15:49)Klaro schrieb: Der Islam muß über Europa seine Aufklärung erhalten.
Und das ist gut so.

Gläubige lassen sich in ihren Angelegenheiten von Ungläubigen nur äußerst ungern aufklären.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#3
(13-02-2014, 16:49)Geobacter schrieb: Gläubige lassen sich in ihren Angelegenheiten von Ungläubigen nur äußerst ungern aufklären.

Richtig. Solche Aenderungen muessen von innen kommen, sonst wird's nichts.
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#4
(13-02-2014, 17:52)Ulan schrieb:
(13-02-2014, 16:49)Geobacter schrieb: Gläubige lassen sich in ihren Angelegenheiten von Ungläubigen nur äußerst ungern aufklären.

Richtig. Solche Aenderungen muessen von innen kommen, sonst wird's nichts.

Und wenn dann tatsächlich mal welche von innen kommen, werden - zumindest hier in Deutschland - von hier ansässigen Muslim-Verbänden sogleich die Messer gewetzt: Stichwort "Khorchide".

Es wundert mich, dass dieses Thema mit seinen recht interessanten Kontroversen hier noch nicht aufgegriffen wurde, ist es doch bestens dazu geeignet nahezulegen, dass es "den" Islam nicht gebe.

Obwohl: Folgt man der Argumentation der Verbände und ihrer Auftrags"gutachter" gegen Khorchide, dann gibt es den nach verbandsmuslimischen Aussagen wohl doch.

Im Islam hat seit den Zeiten al-Ghazalis immer die Orthodoxie gegen die bid'a gewonnen, und man kann nur hoffen - wenn auch wahrscheinlich vergeblich -, dass die vermeintliche oder tatsächliche Ketzerei irgendwann einmal in einem überschaubaren Zeitraum den Sieg davonträgt.
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#5
Zitat:Und wenn dann tatsächlich mal welche von innen kommen, werden - zumindest hier in Deutschland - von hier ansässigen Muslim-Verbänden sogleich die Messer gewetzt: Stichwort "Khorchide".
Khorchide hat Gott einen anderen Status gegeben, einen milden, einen, den Menschen liebenden, einen, dem Menschen zugewandten - nicht einen ewig strafenden "Vater", der nur mit der Knute regiert und damit hat er sich, nach Meinung der Strenggläubigen, in eine christliche Richtung begeben - und darum wird gegen ihn "gewütet".
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