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Religionskritik
#31
Noch ein interessanter Satz vom PapaRatzi
"Der einfache Gläubige muss das Recht haben, dass der Glaube in jeder Generation bewahrt wird. Denn die Kirche lebt in letzter Analyse in guten wie in schlechten Zeiten vom Glauben derjenigen, die einfachen Herzens sind." (Benedikt XVI, alias Kardinal Ratzinger, Interview 1988 mit "Die Presse", Wien, zitiert nach "Allen,  Joseph Ratzinger, Patmos 2002")
Die Kirchenfürsten wissen was sie sagen und werden vom einfachen Gläubigen angehimmelt.
Genau wie der Glaube, dieser lebt auch nur vom einfachen Volk und wird bis zum Tode vom einfachen Mann verteidigt. Der Klerus hällt sich raus.
Dies gilt übrigens für alle Religionen.
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#32
Ich denke, dass hier immer intensiver Kritik an etwas geübt wird, das historisch bekannt ist griffig und kurz 'Religion' genannt wird. Man kann das, was Kirche vertritt "angestaubt" und "gestrig" nennen. Da gäbe es sicher eine ganze Menge, was geändert werden könnte.
Aber die wahren Probleme aller Menschen sind mit dem, was an 'Religion' kritisiert wird, recht gut ebenfalls beschrieben. Die meisten sind recht einfach gestrickt und auf das eigene Ego als Maß beschränkt. Man weiß zwar so ungefähr, was andere erwarten, aber weit reicht das nicht.

Also tritt an die Stelle des 'Glaubens' eine recht volatile (schwankende, unklare) innere Haltung, die von allen möglichen Populisten ausgenutzt werden kann und wird.

Also müsste sich die Kritik gegen diese volatile Einstellung zur Menschlichkeit (hier Freunde, dort Feinde), das (alberne) "menschliche Maß", die häufige Überschätzung dessen, was Menschen für sich für gut halten, den Größenwahn mancher Projekte und den Raubbau an den Ressourcen richten (nur, um ein paar Beispiele aufzuzählen).

Insofern sind nicht allein die beschimpften, ach so einfältigen 'Gläubigen' sondern auch alle anderen Gruppen kritikwürdige Menschen - einschließlich der angeblich wissenschaftlich geprägten Diskutanten dieses Forums.

Nur, weil ihre Haltung mythologisch begründet schriftlich vorliegt, eignen sich Gläubige scheinbar besonders als Zielobjekte von Religionskritik. Dabei sitzen alle im selben Boot. Und es wäre an der Zeit, gemeinsam die Probleme unserer Zeit anzugehen.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#33
(26-07-2015, 22:56)Ekkard schrieb: Nur, weil ihre Haltung mythologisch begründet schriftlich vorliegt, eignen sich Gläubige scheinbar besonders als Zielobjekte von Religionskritik. Dabei sitzen alle im selben Boot. Und es wäre an der Zeit, gemeinsam die Probleme unserer Zeit anzugehen.

Genau, die Jenseitsgeschichten halten nur auf, schliesslich leben wir hier.
Was da für Kapazitäten verschwendet werden, schon mal das Frauenbild und die
verstaubten Gesetze der Geschlechter wie wer mit wem zusammenleben soll.
Diese Übergriffigkeit muss aufhören, genauso wie diese Kinderindiktrination
zu eigensüchtigen Zwecken und das kostspielige überflüssige Missionieren.
Bringt alles nicht weiter, Hobby wers mag.
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#34
(26-07-2015, 23:02)Harpya schrieb:
(26-07-2015, 22:56)Ekkard schrieb: Nur, weil ihre Haltung mythologisch begründet schriftlich vorliegt, eignen sich Gläubige scheinbar besonders als Zielobjekte von Religionskritik. Dabei sitzen alle im selben Boot. Und es wäre an der Zeit, gemeinsam die Probleme unserer Zeit anzugehen.

Genau, die Jenseitsgeschichten halten nur auf, schliesslich leben wir hier.
Was da für Kapazitäten verschwendet werden, schon mal das Frauenbild und die
verstaubten Gesetze der Geschlechter wie wer mit wem zusammenleben soll.
Diese Übergriffigkeit muss aufhören, genauso wie diese Kinderindiktrination
zu eigensüchtigen Zwecken und das kostspielige überflüssige Missionieren.
Bringt alles nicht weiter, Hobby wers mag.
immer die alte Litanei herbeten, hat was von Religion.
Na dann erzähl mal, von welchem Land, welcher Religion in welchem Jahr, Jahrzehnt oder nur Jahrhundert oder gar nur Jahrtausend? Du ständig schwadronierst...
Also zur Orientierung, hier ist das Jahr 2015, die BRD und entsprechend dann mal raus mit der Kritik an den (großen) Religionen in diesem Land aber im besonderen an den hiesigen Gläubigen und wie diese in der Mehrheit im praktischen Alltag ihre Religion leben und welche Ansichten diesen teilen in dieser Gegenwart.
Wenn der Papst Mist redet zur Verhütung, Schwangerschaft was auch immer kannst Du das der Führungsetage vorwerfen aber nicht jeden Gläubigen unter Generallverdacht stellen. Ansonsten gäbe es auch keine Demokratie, Parteien, Ehen, Vereine, dieses Forum und die wahrscheinlichkeit das der Mensch bereits ausgestorben wäre liegt deutlich höher als das ständiges pauschalieren etwas ändert.
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#35
(27-07-2015, 20:56)Smiler schrieb: Na dann erzähl mal, von welchem Land, welcher Religion in welchem Jahr, Jahrzehnt oder nur Jahrhundert oder gar nur Jahrtausend? Du ständig schwadronierst...
Also zur Orientierung, hier ist das Jahr 2015, die BRD und entsprechend dann mal raus mit der Kritik an den (großen) Religionen in diesem Land aber im besonderen an den hiesigen Gläubigen und wie diese in der Mehrheit im praktischen Alltag ihre Religion leben und welche Ansichten diesen teilen in dieser Gegenwart.
Wenn der Papst Mist redet zur Verhütung, Schwangerschaft was auch immer kannst Du das der Führungsetage vorwerfen aber nicht jeden Gläubigen unter Generallverdacht stellen. Ansonsten gäbe es auch keine Demokratie, Parteien, Ehen, Vereine, dieses Forum und die wahrscheinlichkeit das der Mensch bereits ausgestorben wäre liegt deutlich höher als das ständiges pauschalieren etwas ändert.
Religion ist aber nicht hiesig, ein verschwindend kleine Häufchen im Kuschelnest.
RKK ist nunmal hierarchisch organisiert, Kirche allgemein bei den abrahamitischen.
Ob der Papst Mist redet oder nicht ist mir ziemlich egal, interessant ist wie gelebt wird.
Glaube an was ist ein Gesamtpaket, kein Ponyhof.
Wenn die Gläubigen ihrem Führer nicht gehorchen wollen weil der Schwachsinn redet,
welche Einspruchsmöglichkeite die irgendwas ändert sin denn da geschehen.
Wenn sich was ändert dann durch Sachzwänge der Gesellschft, wo die nicht sind, wie in Mittelamerika geht man
immer noch wegen eine Abtreibung 30 Jahre in den Knast.
Wo helfen denn die hiesigen Gläubigen ihren Verfolgten irgendwie im Ausland was überhaupt wahrnehmbar ist.
Was hat denn Glaube mit Vereinen zu tun , mit welchen ?

Widerleg doch einfach mal ein paar Fakten von mir statt haltlos rumzuschwadronieren.
Wieso wären wir ausgestorben wenn nicht Missionare in China rumgespukt hätten.
Was war der Erfolg, China musste die Ein-Kind Politik einführen.

Ohne moderne Religionen sind die Menschen auch nicht ausgestorben, da haben Religionen
ganz gut ihren Anteil zur Überbevolkerung geleistet.
Wenn schon sterben wir hier aus, praktisch in ganz Europa mit der Geburtenquote.

Sind die Indois ausgestorben, die Karibikleute,teilds durch eingeschleppte Krankheiten und Ausbeutung.
SInd die Indianer ausgestorben, teils durch Masern , Pocken etc.
Sind die Mongolen ausgestorben, gabs die Völkerwanderung, weil da nur ein Häufchen übrig war.
Ist Afrika ausgestorben .
Zum Kinder machen braucht man nun wirklich keine Kirche, weiss der Klerus überhaupt wie das geht ?

Mal Religion heute live, geht um 2 isolierte Dörfer in Idlib, Syrien , die sich seit 2 Jahren mit allem was sie haben
ihrer "Befreiung" widersetzen und die wissen warum.

"Al-Fou’aa and Kafraya are located directly north of the Idlib Governorate’s provincial capital and they remain as the only towns under the Syrian Government’s control in the Idlib Governorate.

Almost 30,000 civilians remain in Al-Fou’aa and Kafraya; if these two towns are captured by Jaysh Al-Fateh, there is great concern over a possible massacre due to the population’s predominately Shi’i religious denomination."
*http://www.almasdarnews.com/article/jaysh-al-fateh-launches-their-3rd-offensive-at-al-fouaa-and-kafraya/

Erzähl doch jetzt mal mehr über Vereine.

(Bitte Links mit einem Sternchen versehen, weil sie sonst "automatisiert" werden./Ekkard)
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#36
Die Kritik, die Polemik und der Spott richten sich gegen Menschen, die man politisch inkorrekt und pauschal als "Hierarchen" bezeichnen kann. Die finden sich in allen Gemeinschaften. Sie nutzen die betreffende Gemeinschaft als Mittel des eigenen Machtzuwachses, des eigenen Einflusses, der eigenen Triebbefriedigung und der Steigerung des eigenen Einkommens. Ich denke, diese Menschen haben das (jeweilige) System durchschaut, zumindest soweit, es ausnutzen zu können. Es sind im Sinne der Lehren, seien es Staatsdoktrinen oder religiöse, Ungehorsame, Ungläubige. Im Sinne der Lehren sind sie Versager, obwohl sie für sich und ihre Umgebung sehr erfolgreich agieren.

Die Kritik trifft sie zu Recht zumindest in zahlreichen Fällen. Da kann man auch gar keinen Gegenbeweis antreten. Soweit es die Religionsgemeinschaften angeht, beschädigen die Hierarchen die Lehren. Beispiele lassen sich bis ins Neue Testament hinein finden. Dem Verfasser des Matthäus-Evangeliums ist zum Zusammenhalt der frühen Christen nichts besseres eingefallen, als ein kräftiges Bild der Hölle zu entwerfen. Diese Hölle ist ein wunderbares Instrument früher Prediger!
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#37
Das problem ist einfach das siche hierarschische Strukturen
und demokratische Gesellschaften ausschliessen.
Viele leben ja so halb halb, opportunistisch eben.

Demokratien können sich untereinander arrangieren, wie ein EU Parlament.
Kann ich mir zwischen Kalifat und Papsttum beim besten Willen nicht vorstellen.

Das hat auch mit Versagern nichts zu tun, die gibts überall,
nur das in Hierarchien und Diktaturen die Chancen weitaus ungleicher verteilt sind.

Kirche stellen nunmal außerirdische Gesetze über menschliche nach eigenem Bekunden,
da kannst du noch so lange vergleichen und rumdeuteln.
Wenn die Basis nicht stimmt ist im Rest auch der Wurm drin, was sich historische bewiesen hat.
Da kann man auch hiesige , erzwungene Verhältnisse nicht verallgemeinern.
Wo war denn überall Aufklärung , weltweit ?
Die hiesigen Kirchen stellen auch nur eine Bruchteil der Weltbevölkerung.
Christen sagt man so 1,6 Mio. die Passchristen eingerechnet, nicht gerade viel.
Tendenz sinkend.
Was Polemik betrifft ist KIrche da der Musterknabe, dann braucht man für den Spott nicht zu sorgen.
Wo sind denn die Ergebnisse der überragenden christlichen Werte,
erst mal Europa zu überfallen, jahrhundertelang die Bevölkerung zu erziehen
und das dann für erstrebenswert zu halten.
Wenn Religion so ansprechend wäre, warum spricht sie dann nicht für sich,
sondern muss erzwungen werden.

Was soll man eigentlich von Leuten halten die sich über Jahrhunderte noch nicht mal auf die Eigenschaften ihres Gottes
einigen konnten. Flexible zeitgemäss nötige Entscheidungen liegen da wohl ausserhalb der Möglichkeiten, so rein intellektuell
bei der Führung, wie auch, muss ja rückwärtskompatibel sein.

Das Judikative und Exekutive in einer Hand liegen sollen ist ja nun wirklich selbstherrlich.
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#38
(27-07-2015, 22:02)Ekkard schrieb: Die Kritik, die Polemik und der Spott richten sich gegen Menschen, die man politisch inkorrekt und pauschal als "Hierarchen" bezeichnen kann.

Trotzdem und WEIL, ist und bleibt Religion der Problemacker, auf dem sich Psychopathen, Soziopathen und alle anderen Leute mit ausgeprägter Persönlichkeitsstörung ungestört zu äußerst fragwürdigen "Nationalhelden" und Menschenrechtsverachtern heran entwickeln können.
Und gerade eben auch unter der protektionistischen Ignoranz der großen Mehrheit, die glauben will, das doch wahrer Glaube ohne Sünde ist und nur das Gute in der Welt fördern will.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#39
(28-07-2015, 08:01)Geobacter schrieb:
(27-07-2015, 22:02)Ekkard schrieb: Die Kritik trifft sie zu Recht zumindest in zahlreichen Fällen. Da kann man auch gar keinen Gegenbeweis antreten. Soweit es die Religionsgemeinschaften angeht, beschädigen die Hierarchen die Lehren. Beispiele lassen sich bis ins Neue Testament hinein finden. Dem Verfasser des Matthäus-Evangeliums ist zum Zusammenhalt der frühen Christen nichts besseres eingefallen, als ein kräftiges Bild der Hölle zu entwerfen. Diese Hölle ist ein wunderbares Instrument früher Prediger.

Nur müssen wir uns dann auch die Frage stellen, was denn der eigentliche Grund und ihr Motiv dafür ist.

Wir müssen uns auch die Frage stellen, wie es überhaupt möglich ist, dass solche Psychos heute noch frei herumlaufen  und Kinder verängstigen dürfen.

Und wir sollten dann auch mal ganz ehrlich zu uns selbst sein, da wir ansonsten wieder nur Ausreden erfinden und die Schuld auf den freien Willen umlagern, den doch auch all jene haben müssen, sollen, dürfen, welche vielleicht einfach nur zu blöd dafür sind.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#40
(28-07-2015, 08:10)Geobacter schrieb:
(27-07-2015, 22:02)Ekkard schrieb: Die Kritik trifft sie zu Recht zumindest in zahlreichen Fällen. Da kann man auch gar keinen Gegenbeweis antreten. Soweit es die Religionsgemeinschaften angeht, beschädigen die Hierarchen die Lehren. Beispiele lassen sich bis ins Neue Testament hinein finden. Dem Verfasser des Matthäus-Evangeliums ist zum Zusammenhalt der frühen Christen nichts besseres eingefallen, als ein kräftiges Bild der Hölle zu entwerfen. Diese Hölle ist ein wunderbares Instrument früher Prediger.

Nur müssen wir uns dann auch die Frage stellen, was denn der eigentliche Grund und ihr Motiv dafür ist.

Wir müssen uns auch die Frage stellen, wie es überhaupt möglich ist, dass solche Psychos heute noch frei herumlaufen  und Kinder verängstigen dürfen.

Und wir sollten dann auch mal ganz ehrlich zu uns selbst sein, da wir ansonsten wieder nur Ausreden erfinden und die Schuld auf den freien Willen umlagern, den doch auch all jene haben müssen, sollen, dürfen, welche vielleicht einfach nur zu blöd dafür sind.
Das würde den Klerus zerstören wenn man ihm sein Jenseitsmachtpotential wegnimmt.
Kirche funktioniert nur mit Druhungen, bis jetzt jedenfalls.
Hier weniger ausgeprägt.
Aber der katholische Katechismus müsste dann eingestampft werden.
Genau genommen gehört später auch der Papst in die Hölle.

"Ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen, denn einer ist euer Meister; ihr aber seid alle Brüder. Und ihr sollt niemanden unter euch ´Vater` nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist." (Matthäusevangelium, 23, 8-9)

Hoffahrt und Neid sind Todsünden, da reicht doch schon wenn das Fußvolk zum Bischof, Kardinal oder so aufblicken und ihm folgen muss.
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#41
(28-07-2015, 16:10)Harpya schrieb: Genau genommen gehört später auch der Papst in die Hölle.

"Ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen, denn einer ist euer Meister; ihr aber seid alle Brüder. Und ihr sollt niemanden unter euch ´Vater` nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist." (Matthäusevangelium, 23, 8-9)
Glaube nicht, dass deshalb jemand in die Hölle kommt.
Ansonsten, was hat Gott damit zu tun, wenn ein Papst nicht tut was Jesus gesagt hat?
Auch habe ich selbst als Kind niemals Angst vor der Hölle gehabt und verstehe auch nicht wieso Erwachsene Angst davor haben können.
Könnte höchstens sein, dass sie ein schlechtes Gewissen haben.
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#42
(28-07-2015, 20:11)indymaya schrieb: [quote='Harpya' pid='182206' dateline='1438092639']
Genau genommen gehört später auch der Papst in die Hölle.

"Ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen, denn einer ist euer Meister; ihr aber seid alle Brüder. Und ihr sollt niemanden unter euch ´Vater` nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist." (Matthäusevangelium, 23, 8-9)

(28-07-2015, 20:11)indymaya schrieb: Glaube nicht, dass deshalb jemand in die Hölle kommt.
Ist ja auch nur für dich selbst von Relevanz, was du glaubst oder nicht glauben willst.


(28-07-2015, 20:11)indymaya schrieb: Ansonsten, was hat Gott damit zu tun, wenn ein Papst nicht tut was Jesus gesagt hat?
Deine sophistische Rhetorik ist für diese Fragestellung nicht sonderlich hilfreich.
Weil Jesus ja nicht persönlich mit dem Papst redet.

(28-07-2015, 20:11)indymaya schrieb: Auch habe ich selbst als Kind niemals Angst vor der Hölle gehabt und verstehe auch nicht wieso Erwachsene Angst davor haben können.
Auch das ist wieder nur sophistische Rhetorik, die höchstens beweist, dass du selber noch nicht erwachsen bist.


(28-07-2015, 20:11)indymaya schrieb: Könnte höchstens sein, dass sie ein schlechtes Gewissen haben.

Wenn das die einzige mögliche Antwort für dich ist die du gelten lassen willst, ob wohl jeder geistig gesunde Mensch sich ausrechnen kann, wie viele Milliarden unterschiedliche Möglichkeiten es da sonst noch gibt, dann bist du möglicherweise selber einer von der Gilde der "Bösen", die sich Gott drehen und wenden, wie es ihrer eigenen Befindlichkeit gerade am nützlichsten scheint.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#43
(28-07-2015, 20:51)Geobacter schrieb: Ist ja auch nur für dich selbst von Relevanz, was du glaubst oder nicht glauben willst.
Das weiß ich, teile hier ja nur mit was ich glaube.
Zitat:Weil Jesus ja nicht persönlich mit dem Papst redet.
Wieso sollte er? Deshalb steht doch alles geschrieben.
Zitat: Rhetorik, die höchstens beweist, dass du selber noch nicht erwachsen bist.
"....wenn ihr nicht glaubt wie die Kinder glauben...."
Zitat: dann bist du möglicherweise selber einer von der Gilde der "Bösen", die sich Gott drehen und wenden, wie es ihrer eigenen Befindlichkeit gerade am nützlichsten scheint.

Gerechtigkeit kann man weder drehen noch wenden, deshalb bekommt jeder am Ende der Zeit, was er verdient hat und das ist gut so.
Ob ich zu den Bösen gehöre entscheidest nicht du sondern Gott, wenn ja liegt es an mir weil Gott alles getan hat, damit ich lieb bin.
Gebe mein Bestes, hoffe, dass es gut genug ist.
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#44
(28-07-2015, 20:11)indymaya schrieb: Gerechtigkeit kann man weder drehen noch wenden,
deshalb bekommt jeder am Ende der Zeit, was er verdient hat und das ist gut so.
Rhetorischer Unsinn!
Wenn man Gerechtigkeit nicht drehen und wenden kann, dann braucht auch niemand dafür bestraft zu werden.




(28-07-2015, 20:11)indymaya schrieb: Ob ich zu den Bösen gehöre entscheidest nicht du
Das entscheidest nur du selbst, und ich mach mir darüber nur mein eigenes Urteil. Einverstanden?

(28-07-2015, 20:11)indymaya schrieb: sondern Gott, wenn ja liegt es an mir weil Gott alles getan hat, damit ich lieb bin.
du drehst dir Gott im Umgang mit anderen immer wie es deiner eigenen Befindlichkeit gerade am bequemsten ist. Also drehst du dir auch die Gerechtigkeit nach belieben.



(28-07-2015, 20:11)indymaya schrieb: Gebe mein Bestes, hoffe, dass es gut genug ist.

Tja, da wird dir hier niemand widersprechen..^^
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#45
(28-07-2015, 20:11)indymaya schrieb: Gerechtigkeit kann man weder drehen noch wenden,
deshalb bekommt jeder am Ende der Zeit, was er verdient hat und das ist gut so.

Klar tut Kirche das, heute darf man essen, was früher noch in die Hölle führte.
Kirche lässt sogar an allen Tagen im Jahr arbeiten, egal ob Sonntag, Feiertag.
Beschneidung ist auch nicht mehr Pflicht.
Der Kampf gegen auch die Kirche
" Jhering, Kampf um's recht, schon 1872:

"Alles Recht in der Welt ist erstritten worden, jeder Rechtssatz, der da gilt, hat erst denen, die sich ihm widersetzten, abgerungen werden müssen, und jedes Recht, das Recht eines Volkes, wie das eines Einzelnen, setzt die stetige Bereitschaft zu seiner Behauptung voraus.
Das Recht ist kein logischer, sondern es ist ein Kraftbegriff.
Darum führt die Gerechtigkeit, die in der einen Hand die Wagschaale hält, mit der sie das Recht abwägt, in der anderen das Schwert, mit dem sie es behauptet.

Das Schwert ohne die Wage ist die nackte Gewalt, die Wage ohne das Schwert die Ohnmacht des Rechts.
Beide gehören zusammen und ein vollkommener Rechtszustand herrscht nur da, wo die Kraft, mit der die Gerechtigkeit das Schwert führt,
der Geschicklichkeit gleich kommt, mit der sie die Wage handhabt."
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