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Pastore die aufgeben * zukünftig keine Rarität mehr
#16
Was Du schreibst, überzeugt mich nicht

"Haben wir nicht das Recht, eine gläubige Frau mitzunehmen, wie die übrigen Apostel und die Brüder des Herrn und wie Kephas?" 1 Kor 9,5 (Einheitsübersetzung)

Na und? Auch heute nimmt der Papst "gläubige Frauen" (Nonnen) mit in seinem Papstflugzeug wenn er zu den Schülerinnen der Mutter Theresa in Indien fliegt
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#17
.
Ich habe auch nicht die Absicht, dich zu überzeugen und/oder zu irgend etwas zu bekehren. Ich beantwortete nur deine Fragen und teile meine Meinung mit.
Im Übrigen fällt mir da der Spruch ein: 
"Wenn einer nicht verstehen will, dann versteht er auch nicht, wenn man es ihm erklärt.

Noch ein Zitat aus https://de.wikipedia.org/wiki/Simon_Petrus:
"Petrus lebte nach dem Zeugnis des Paulus wie auch andere Apostel und Verwandte Jesu um das Jahr 39 mit seiner Ehefrau zusammen und nahm sie auf Reisen mit" (1 Kor 9,5). 

Viele Grüße
Herbert

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#18
Dass Petrus laut NT verheiratet war, ist vollkommen klar. Darueber muss man nicht diskutieren.
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#19
So viel ich weiß, ist das zumindest für die die katholische Kirche (die größte Kirche innerhalb des Christentums) nicht "vollkommen klar"

Wem soll man jetzt glauben? Beide Seiten haben bezahlte Theologen
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#20
So viel ich weiß, ist die traditionelle jahrtausendealte katholische Lehre die, daß Petrus unverheiratet war

So haben es jedenfalls die mir bekannten Katholiken in der Schule gelernt. Ich habe jetzt mehrere Leute gefragt.

Es mag zwar seit dem Vatikanum die eine oder andere Einzelmeinung eines Bischofs geben, daß Petrus auch noch als Apostel verheiratet gewesen wäre (und nicht Witwer) aber das sind regionale Freiheiten die das Vatikanum erlaubt.

Aber es ist keine Rede davon, daß diese Meinung für die die katholische Kirche "vollkommen klar" wäre
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#21
Was die katholische Kirche oder sonstwer dazu sagt, will ich jetzt nicht ueberpruefen, denn das ist vollkommen egal. Laut NT war Petrus verheiratet. Das ist vollkommen klar.

Ansonsten hast Du hier nur irgendwelche Meinungen von nicht naeher genannten Personen als Quelle genannt, was niemand ueberpruefen kann. Liefere mir eine Aussage der RKK dazu, wo steht, dass Petrus nicht verheiratet gewesen waere, und wir koennen darueber diskutieren. Was irgendwelche Leute in Deinem Bekanntenkreis dazu meinen, ist unerheblich.
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#22
(07-09-2019, 18:42)Ulan schrieb: Was die katholische Kirche oder sonstwer dazu sagt, will ich jetzt nicht ueberpruefen, denn das ist vollkommen egal.


OK, nehme ich zur Kenntnis
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#23
(04-09-2019, 23:01)Sinai schrieb: Ich habe einmal auf einer jüdischen Website gelesen, daß Jesus angeblich sicher verheiratet war, denn er war ein Rabbi und ein Rabbi mußte verheiratet sein, sonst wäre er verdächtig geworden (Thema Homosexualität) und hätte alsbald seinen Schülerkreis verloren

(05-09-2019, 21:51)Herbert schrieb: Zur jüdischen Webseite:
Nun, die Unverständigen gegenüber Jesu Lehren schreiben viel Spekulatives und in neuer Zeit auch auf Webseiten, wofür sie aber keine einer Nachprüfung Stand haltenden Belege haben. Ich sehe es als Zeitverschwendung an, mich damit zu befassen.



Ich denke nicht, daß es automatisch "Zeitverschwendung" wäre, sich mit diesem Gedanken auseinanderzusetzen. Jesus wirkte in Jerusalem und wurde laut NT als Rabbi angesprochen, sein Umfeld erwartete natürlich von ihm, daß er so lebte wie ein Rabbi. Andererseits war er Gottes Sohn (siehe die Anklage im Sanhedrin) wodurch er eine von seinen Jüngern akzeptierte Sonderstellung genoß.
Ein schwieriges Thema - aber was ist an der Bibel (AT und NT) nicht schwierig ?
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#24
(07-09-2019, 20:49)Sinai schrieb:
(07-09-2019, 18:42)Ulan schrieb: Was die katholische Kirche oder sonstwer dazu sagt, will ich jetzt nicht ueberpruefen, denn das ist vollkommen egal.

OK, nehme ich zur Kenntnis

Ich hoffe, dass Du zur Kenntnis genommen hast, dass das eine Kritik an Deiner Argumentation war.

Ansonsten vermischst Du mal wieder alle moeglichen unterschiedlichen Themen. Was Rabbis tun und juedische reliigioese Vorstellungen sind in diesem Thread jedenfalls vollkommen uninteressant. Hier geht's darum, warum Pastore aufgeben.
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#25
Es gibt katholische Pastoren, die aufgeben, weil sie ihre Liebe zu einer Frau nicht länger verheimlichen wollen. Sie werden, wenn sie denn wollen, in der evangelischen Kirche durchaus gern aufgenommen, denn es sind zumeist gute Theologen.
Es gibt, sowohl bei den Katholiken, als auch bei den evangelischen Kirchen, Pastoren, die aufgeben, weil sie ausgebrannt sind. Vor allem dann, wenn auch noch Glaubenszweifel dazu kommen. Aber allein die Arbeitslast, bei immer größeren Strukturen, kann Menschen an ihre Grenzen treiben.
Das Pfarramt ist ja auf Selbstorganisation ausgelegt. Wer das nicht schafft, hat schlechte Karten.
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#26
Wie man sie Umgestaltung der beiden großen Kirchen personaltechnisch wünscht in der Zukunft ist das eine ; die Strategie der Kirchenverwaltungen eine andere. Es scheint so zu sein, dass man durch Straffung die Personalengpässe noch einigermaßen in den nächsten Jahren kompensieren kann. Die Laien bilden dabei folgerichtig eine wichtige Rolle.

In den Gemeinden mit größeren Austrittsverlusten muss man aber aufpassen wie man es macht. Eine Messe einmal im Monat - nur noch große Feiern bei Hochzeit und bei  Hochämtern wirkt verschärfend. Das ist insofern gefährlich weil das dann dazu führt, dass man in Kirchen mit besserer Infrastruktur flüchtet.

Die verbliebenden Pastöre haben jedoch einen sicheren Posten - aber was unklar ist wie die mit der Arbeitsverdichtung auf Dauer klar kommen. Das weiß an dieser Stelle wirklich keiner hier wie ich so sehe.
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#27
Die Erfahrung, die ich gemacht habe, ist - evangelisch, wie ich halt bin - dass es nicht die Kirchenaustritte sind, die Gemeinden schwächen. 
Es ist das langsame Sterben, das, ich erlebe das vor allem im ländlichen Raum, mit einem Schwinden der Bevölkerung einher geht.
Kirchenaustritte, bei diesem oder jenem Skandal, können das verschärfen.
Gleichzeitig ist ein bemerkenswertes Gemeindewachstum in Großstädten zu verzeichnen. So weiß ich von Gemeinden in Leipzig, die sich verdoppelt haben. Da sind plötzlich 3000, 4000 Menschen dazu gekommen. Vor allem junge Familien. Was im ländlichen Raum die Not der Fläche ist, wird im städtischen Raum die Not der Masse. 
Da wären schon mal am Sonntag zwei Gottesdienste drin.
Im ländlichen Raum werden Regionen gegründet, in denen ca 6000 Gemeindeglieder dazu gehören. Denen werden 3 Pfarrer zugeordnet, ein Kantor, ein Katechet und entsprechende Verwaltungsanteile. Teamarbeit ist nicht nur gefragt, sondern Bedingung. Nicht allen fällt das leicht.
Von den drei Pfarrern kann eine Stadtgemeinde mit 6000 Gemeindegliedern nur träumen. Vielleicht waren vor dreißig Jahren noch so viel Stellen da, aber meist sind zwei davon eingedampft worden. Dafür sieht es mit Kirchenmusik, Katechetik und Verwaltung meist besser aus.
Nun kommt wieder mein Hinweis, das das Pfarramt etwas mit Selbstorganisation zu tun hat. Wenn es klappt, ist ein gut geführtes Sekretariat dabei hilfreich.
Machbar ist jedenfalls, mit dem nötigen Willen und ein wenig Gottvertrauen, viel.
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#28
Für mich spielt der sogenannte Priestermangel keine Rolle. Denn auf das was in den sogenannten Gottesdiensten gepredigt wird, kann ich gerne verzichten.  Nicht etwa weil ich Atheist bin, sondern weil ich die Evangelien recht gut kenne und daher für mich nichts neues gepredigt wird, außer einer teilweise im Widerspruch zu den Evangelien stehenden Theologie.

Und auf die Kirchenmusik kann ich durchaus auch verzichten. Schließlich hat Jesus nicht ein einziges Kirchenlied formuliert oder gesungen.

Der Theologe Albert Schweitzer lehrte wohl sehr zum Verdruss seiner Kirche (sinngemäß) folgendes: Wenn jemand glaubt, er sei ein Christ nur weil er eine Kirche besucht, irrt er sehr. Denn man wird ja auch nicht zu einem Auto nur weil man in eine Garage geht.

Viele Grüße
Herbert
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#29
(10-09-2019, 11:57)Kreutzberg schrieb: Es scheint so zu sein, dass man durch Straffung die Personalengpässe noch einigermaßen in den nächsten Jahren kompensieren kann. Die Laien bilden dabei folgerichtig eine wichtige Rolle.


Es gibt nur mehr wenige Gläubige. Aber die wollen den Geistlichen - und keinen Laien !
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#30
(11-09-2019, 00:51)Herbert schrieb: . . . weil ich die Evangelien recht gut kenne und daher für mich nichts neues gepredigt wird . . .


Das sagen Angehörige aller Kirchen. Katholiken, Evangelische, Reformierte, . . .
Es ist offenbar wirklich so, daß sich das Programm jährlich wiederholt
Eine Abfolge von Evangelien und dazupassenden Predigten

Sicher hat das einen Sinn, daß man zu Ostern das entsprechende Evangelium vorliest, zu Pfingsten das entsprechende und so weiter dem Datum entsprechend

Und sicher hat die regelmäßige (jährliche) Wiederholung den Sinn, daß sich die Menschen die Botschaft merken

Allerdings wird das nach einigen Jahren offenbar fad
Für Leute die selten in die Kirche gehen nicht so schnell - aber bei den treuen Kirchgängern wohl sehr rasch, nach einigen Jahren kennen sie das schon auswendig

Sicher ist es schwierig, eine Sonntagsmesse zu planen. Es sitzen ja unterschiedliche Leute da
Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Ehepaare, Eltern, Alte, Hochintelligente, Hochgebildete, Einfältige, Ungebildete . . .

Was für die einen interessant ist, hängt den anderen schon bei den Ohren raus
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