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Christentum
#1
ich definiere mal: (als Grundlage stütze ich mich auf die Religionswissenschaft)

Christentum = nach der Lehre von J. Christus



Da es aber kein Buch/Werk des Autors J. Christus gibt,
daher haben wir auch kein Christentum. Was wir tatsächlich haben, ist ein: Scheinchristentum
bzw.: Bibeltum oder Kirchentum , "Christentum"
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#2
Es stimmt leider, daß keine Schriften Jesu zur Verfügung stehen.
"Als Evangelien gelten die am Beginn des Neuen Testaments (NT) stehenden vier Bücher. Sie berichten über das Wirken Jesu und entstanden mehrere Jahrzehnte nach dem Wirken Jesu." Evangelium (Buch) - Wikipedia

Sehr schwierig sind die Evangelien deshalb zu verstehen, weil sie nicht in der Sprache Jesu geschrieben wurden

Bei alltäglichen, profanen Begriffen ist zwischen althebräischen und altgriechischen Begriffen kein Unterschied.
Meer ist Meer, Wein ist Wein, Haus ist Haus

Bei manchen Begriffen gibt es aber Schwierigkeiten
zum Beispiel:
Althebräisch Frau kann einen weiblichen Menschen bezeichnen, aber auch das Wort für Sekte sein.
Dies weiß jeder, der in einem Bibel Wörterbuch nachschaut

"Sie sind es, die sich nicht mit Weibern befleckt haben . . . " (Offb 14,4 Einheitsübersetzung) So ist der Wortlaut im Altgriechischen

Dadurch, daß das NT auf Altgriechisch geschrieben wurde, wurden all diese Bedeutungen verwischt. Deshalb müssen Theologen Altgriechisch und Althebräisch studieren
Man sagt, es sei ein sehr schwieriges Studium
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#3
(30-12-2018, 14:03)Sina schrieb: "Als Evangelien gelten die am Beginn des Neuen Testaments (NT) stehenden vier Bücher. Sie berichten über das Wirken Jesu und entstanden mehrere Jahrzehnte nach dem Wirken Jesu." Evangelium (Buch) - Wikipedia
Evangelium = ....der Weisheit letzter Schluß, die Wahrheit, das was wir heute z.B. >Theorie von Allem< nennen.

Es ist eine Falschannahme, dass die Bibel das Evangelium enthält! (sie enthält nur vereinzelte Bruchststücke des Evangeliums)
Wikipedia, ist da keine verlässliche Quelle da Wikipedia unter verschiedenen Einflüssen steht und keine einschlägige Wissenschaftseite ist.


Zitat:Dadurch, daß das NT auf Altgriechisch geschrieben wurde, wurden all diese Bedeutungen verwischt.
Ist schon möglich. Und wenn es auch nicht verwischt worden wäre, gäbe es noch andere Probleme.
Der Hauptfehler der Bibel ist nämlich der, dass der Besitz des Evangeliums nur bei J. Christus lag (und nur er in der Lage gewesen wäre, das Evangelium fehlerfrei und komplett zu dokumentieren)


Zitat:Deshalb müssen Theologen Altgriechisch und Althebräisch studieren
Man sagt, es sei ein sehr schwieriges Studium
Ist schon möglich, nur führt Theologie so und so an kein endgültiges Ziel.
(dafür ist die Religionswissenschaft bzw. Naturwissenschaft notwendig)
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#4
Z.B. die Partei CDU, ist keine christliche Partei !
(sie ist eher eine kirchliche Partei)

____________________________
Und eine Partei die ihr Aushängeschild noch falsch angibt ist dazu noch eine: lügnerische Partei
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#5
Es kommt noch hinzu, daß Jesus zeit seines Lebens Jude war und nie Christ. Die vier Evangelien (es gibt noch mehr), wurden 70-100 Jahre geschrieben, ohne das jemand von den Schreibern Jesus kannte
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#6
(30-12-2018, 07:06)Miranda schrieb: ich definiere mal: (als Grundlage stütze ich mich auf die Religionswissenschaft)
Christentum = nach der Lehre von J. Christus

Da es aber kein Buch/Werk des Autors J. Christus gibt, daher haben wir auch kein Christentum. Was wir tatsächlich haben, ist ein: Scheinchristentum bzw.: Bibeltum oder Kirchentum , "Christentum"
Die Begründung ist unsinnig. Die Evangelien sind in der Tat Glaubenszeugnisse und nutzen die jüdische Mythologie. In begrenzten Fallbeispielen kann man sich danach richten. Dass sie keine durchgängige Lehre darstellen, ist hinlänglich bekannt. Gleichwohl definieren sich die christlichen Gemeinschaften als "Christentum" - zu Recht, wie ich meine: Es gibt keinen anderen Begriff, der diese gemeinsame Wurzel zutreffender zusammen fassen würden.

Selbstverständlich gibt es diverse, auch divergierende Ausprägungen des Christentums. Jede Partialgesellschaft macht das vor!
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#7
(31-12-2018, 01:03)Ekkard schrieb:
(30-12-2018, 07:06)Miranda schrieb: ich definiere mal: (als Grundlage stütze ich mich auf die Religionswissenschaft)

Christentum = nach der Lehre von J. Christus

Gleichwohl definieren sich die christlichen Gemeinschaften als "Christentum" - zu Recht, wie ich meine: Es gibt keinen anderen Begriff, der diese gemeinsame Wurzel zutreffender zusammen fassen würden.

ich habe noch nicht verstanden, wie wäre denn deine Definition von Christentum?

Christentum = .........
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#8
Sind wir wieder bei diesen Definitionsspielchen angelangt. Wenn Du Begriffe auf eine Weise definierst, die nicht der normalen Definition entspricht, bricht jegliche Kommunikation zusammen. Z.B. heisst Evangelium "frohe Botschaft", nicht das, was Du da oben herumdefiniert hast. Und "Christentum" ist halt die Gemeinschaft aller Christen, und "Christen" sind halt Leute, die Jesus Christus als ihren Erloeser vom Tod anerkennen. Irgendwelche persoenlichen Definitionen fuehren da nur zu Verzerrungen im Diskurs.

Jetzt warte ich auf das "falsch". Ich wuerde von diesem Diskussionspfad abraten.
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#9
(31-12-2018, 20:32)Ulan schrieb: Und "Christentum" ist halt die Gemeinschaft aller Christen


Das Definiendum darf im Definiens nicht enthalten sein

Wahrscheinlich gibt es deshalb von den Arianern Norditaliens im 4. Jhdt, über das Schisma 1054 bis zum Dreißig Jährigen Krieg derart viele gegensätzliche Meinungen.

Und dazwischen und vorher und nachher ebenfalls !
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#10
(31-12-2018, 21:00)Sinai schrieb:
(31-12-2018, 20:32)Ulan schrieb: Und "Christentum" ist halt die Gemeinschaft aller Christen


Das Definiendum darf im Definiens nicht enthalten sein

Es nuetzt nichts, Regeln zu zitieren, wenn man den darin enthaltenen Sinn nicht versteht. Die von Dir zitierte Regel schliesst natuerlich nur die Verwendung von "Christentum" in der Definition von "Christentum" aus.

Die Endung "-tum" hat im Deutschen halt auch eine Definition, oder besser 3, wovon hier diese massgeblich ist:
"2. bezeichnet in Bildungen mit Substantiven eine Personengruppe und die Gesamtheit dessen, was mit ihr in Zusammenhang steht" (siehe hier).

Gemaess gueltiger Definition ist also das Christentum die Personengruppe (Christen) und die Gesamtheit dessen, was mit Christen in Zusammenhang steht. Oder, wie ich verkuerzt sagte, die Gemeinschaft aller Christen.
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#11
(31-12-2018, 21:14)Ulan schrieb:
(31-12-2018, 21:00)Sinai schrieb:
(31-12-2018, 20:32)Ulan schrieb: Und "Christentum" ist halt die Gemeinschaft aller Christen


Das Definiendum darf im Definiens nicht enthalten sein

Es nuetzt nichts, Regeln zu zitieren, wenn man den darin enthaltenen Sinn nicht versteht.
( . . . )
Gemaess gueltiger Definition ist also das Christentum die Personengruppe (Christen) und die Gesamtheit dessen, was mit Christen in Zusammenhang steht. Oder, wie ich verkuerzt sagte, die Gemeinschaft aller Christen.


Die Katharer behaupteten, daß die Katholiken keine Christen seien - diese wehrten sich und sagten dasselbe von den Katharern und bezeichneten sie phonetisch als "Ketzer" und brachten sie um

Der Schwedenkönig wertete die Katholiken nicht als Christenmenschen und ermutigte die Türken zum Vorstoß ins Herz Europas -
unzählige Christenmenschen , darunter viele Kinder, wurden ermordet, vergewaltigt und in die Sklaverei verschleppt

Die Zeugen Jehovas behaupten und verkünden heute, daß die Katholiken keine Christen sind

Und jetzt ?
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#12
(31-12-2018, 21:28)Sinai schrieb: Und jetzt ?

Aeussere Deifnitionen und innere Definitionen innerhalb einer Gruppe selbst muessen nicht unbedingt uebereinstimmen. Die meisten christlichen Grosskirchen (Katholiken, Orthodoxe, die meisten Protestanten) haben halt das Bekenntnis von Nicäa/Konstantinopel als Voraussetzung definiert, dass sich eine Gemeinschaft als "Christen" bezeichnen darf. Nach dieser Definition sind Zeugen Jehovas oder Mormonen keine Christen. Die Religionswissenschaft hat aber keine doktrinalen Beschraenkungen und verwendet eine allgemeinere Definition, die im allgemeinen Zeugen Jehovas, Mormonen oder Arianer und Unitarier in die Definition einbezieht.

Dass Katholiken etwas in das Glaubensbekenntnis eingefuegt haben, ist klar, und dass das zu Konflikten mit anderen Kirchen fuehrt, auch. Allerdings scheinen die Katholiken so einige ihrer Neuerungen tatsaechlich fuer urspruenglich gehalten zu haben, was die Vehemenz der Auseinandersetzungen erklaert.

Was einzelne Personen aus Machtgruenden mit Definitionen anfangen (wie Dein nicht benannter Schwedenkoenig) ist dabei ohne Belang.
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#13
(31-12-2018, 20:32)Ulan schrieb: Sind wir wieder bei diesen Definitionsspielchen angelangt..

Du bist auch kein Wissenschaftler, Du bist ein Philosoph oder.....?
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#14
(01-01-2019, 00:22)Miranda schrieb: Du bist auch kein Wissenschaftler, Du bist ein Philosoph oder.....?

Nee, ich bin Naturwissenschaftler. Wenn ich mich recht an unsere letzte Diskussion erinnere, hattest Du allerdings die Definitionen von "Wissenschaft" und "Philosophie" ausgetauscht.
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#15
(01-01-2019, 01:23)Ulan schrieb: Nee, ich bin Naturwissenschaftler.

Na und wieso steht das nirgends in deinem Profil? Wenn das mal nicht eine Lüge ist
Naturwissenschaftler arbeiten mit Begriffs-Definitionen. Ich sehe doch in deinen Texten,
dass Du nicht einmal weißt was eine Definition ist. Du willst mich doch für dumm verkaufen
ich hatte mir letztens schon ernsthaft überlegt (bei der Threadschließung >Das naturwissenschaftliche Weltbilld<)
einen Eintrag auf meinem Beschwerdeforum zu veranlassen.
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